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Schwächelnde Wirtschaft: Spaniens Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordwert

AFPNach der Rating-Herabstufung kommt die nächste Horrornachricht für Spanien: Die Arbeitslosigkeit ist im ersten Quartal auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Jeder vierte Spanier ist ohne Job. Auch in Italien gibt es neue Probleme: Bei einer Anleihenauktion verlangten die Anleger hohe Zinsen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830176,00.html
  1. #1

    Jetzt passiert genau das, was ja angeblich niemals geschehen würde. Italien und Spanien gehen den Bach runter und werden ganz Europa mit sich reißen.
    Vorher wird noch schnell unser gesamter Wohlstand verbrannt, bzw. auf die Konten von Spekulanten übertragen.
  2. #2

    Dafür steigen auch die Einwanderungszahlen von Spaniern, z.B. in Berlin.

    Ich selber habe gerade eine Spanierin eingestellt (Informatikerin). Für Deutschland ist es nur gut, kommen doch jetzt gerade die Fachkräfte zu uns, die wir so dringend brauchen. Und ja: Wir haben besonders in der IT Fachkräftemangel. Deutsches Fachpersonal bekomme ich nur durch Abwerben von anderen Unternehmen oder durch Direktanwerbung von Absolventen. Die Gehälter sind dementsprechend hoch.

    Und jetzt werden sicher wieder alle damit kommen, dass Ingenieure so schlecht bezahlt werden. Aber das liegt meiner Meinung nach mehr an schlechtem Verhandlungsgeschick. In Gehaltsverhandlungen ist der Arbeitgeber natürlich "knapp bei Kasse und kann sich gerade man Gehalt X erlauben". Davon sollte man sich aber nicht beeinflussen lassen.
  3. #3

    die usa, selbst pleite, wird alles tun, um den euro zu zerschlagen - das trojanische pferd waren die goldman-sachs anleihen für griechenland vor deren euro aufnahme. alles gewollt, alles gesteuert von den superreichen in amiland. glaubt doch keiner ernsthaft, dass die amis irgendwelche rücksichten auf die "freunde" in europa nehmen werden, wenn es ums wirtschaftliche überleben geht. wir sind der appendix der weltwirtschaft und werden auch dementsprechend von den sogenannten märkten behandelt.
  4. #4

    Märchenerzähler

    tatsächlich 'nur' 25% Arbeitslose? Oder haben die dieselben Statistiker wie die Märchenonkels und Tanten in der BA Nürnberg?
  5. #5

    Zitat von torrelamata Beitrag anzeigen
    die usa, selbst pleite, wird alles tun, um den euro zu zerschlagen.
    Und warum? Keiner ihrer Brüder im Geiste macht sich die Mühe zu erklären, was genau die USA von einer verminderten Kaufkraft Europas hat. Im Grunde hätte die USA nämlich am liebsten, dass wir als bekanntermaßen große Konsumenten auch viel Geld haben um bei ihnen kaufen zu können.
    Wenn der Euro an Euro verliert, dann sinken die europäischen Touristenzahlen in die USA (schlecht für die USA), der Import amerikanischer Waren nimmt ab (auch schlecht) und der Export europäischer (vorallem deutscher) Waren nimmt noch weiter zu (auch nicht im Sinne der USA).

    ALSO: Warum sollte die USA wollen, dass der Euro zerschlagen wird?
    Warum will keiner die einfache Wahrheit akzeptieren: Es gibt europäische Staaten, deren Wirtschaft keine Wirtschaft ist, sondern ein Verteilen von Löhnen an Staatsangestellte.
    Geld dafür wird geliehen, bis niemand mehr leihen will. Diese Ende der Fahnenstange erreicht Europa gerade.
  6. #6

    jetzt sehen wir die konsequenzen der rücksichtslosen Verschuldungssucht. Eine ganze Generation steht ohne Arbeit da, die gut gebildeten Menschen wandern ins Ausland ab, der Rest wird die mangelnde Leistungsfähigkeit von spaniens Volkswirtschaft noch verstärken. Alle Gutmenschen, die nicht wirklich wissen wollen, woher denn das ganze gepumpte Geld kommt und - noch viel wichtiger - wohin es führt, sollten sich besinnen und den Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit erkennen.
    Die linksliberale Geldpolitik nach dem Motto "es ist ja genug für alle da!", sollte endlich aus den Köpfen verschwinden. Statt dessen muss es heißen: Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden!
    Leider merken das einige leute erst wenn es schon lange zu spät ist. Der nächste Kandidat wird - sofern Hollande die Wahl tatsächlich gewinnen sollte - wohl unser nächster Nachbar Frankreich werden. Viel Spaß dabei, die Jugend wird es Ihnen danken!
  7. #7

    is klar...

    Zitat von tobiash Beitrag anzeigen
    jetzt sehen wir die konsequenzen der rücksichtslosen Verschuldungssucht. Eine ganze Generation steht ohne Arbeit da, die gut gebildeten Menschen wandern ins Ausland ab, der Rest wird die mangelnde Leistungsfähigkeit von spaniens Volkswirtschaft noch verstärken. Alle Gutmenschen, die nicht wirklich wissen wollen, woher denn das ganze gepumpte Geld kommt und - noch viel wichtiger - wohin ....
    Europas Fiskalpolitik und der Vertrag von Lissabon trägt natürlich klar die Handschrift von linken Gutmenschen und Kommunisten...
    Da wird wohl ein neuer Sündenbock gesucht.
    Sie haben nichts verstanden und sofern Leute wie sie sich weigern umzudenken wird die Abwärtsspirale sich fröhlich weiter drehen.
  8. #8

    Jeder Ökonom weiß, der Euro ist zu stark für Spanien. Da sie nicht abwerten können, müssten sie die Löhne und Renten sehr drastisch senken. Das ist politisch nicht durchsetzbar. Bleibt also ein Schrecken ohne Ende.
  9. #9

    Wir Deutschen sollten nicht so hochnäsig sein ...

    Wir Deutschen sollten nicht so hochnäsig sein ... Wir sind wirtschaftlich nur noch nicht so nahe am Abgrund wie die Spanier und Griechen.

    Ein mulmiges Gefühl ist es, umgeben zu sein von Nachbarn, wo es im sozialen brodelt. Nur noch wenige Tropfen, welche das Faß zum überlaufen bringen fehlen noch.

    Die Demokratie 1.0 nach dem 2ten Weltkrieg war sicher ein Fortschritt. Aber für eine Demokratie 2.0 (eine echte Demokratie, welche das Gemeinwohl der Mehrheit der Menschen sichert und nicht nur von einer elitären Scheintruppe) innerhalb Europas und der Welt, wird es leider noch fürchterliche Bürgerkriege geben (auch in Europa), denn die Schein-Eliten werden Ihr liebgewonnenes System bewahren wollen.

    Glaubt einer nur hier im Forum, wenn Spanien H4 verwirklicht wie Deutschland, daß unsere Wirtschaft dann noch solche Erfolgsmeldungen liefert wie die letzten Jahre.








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