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Schwache Verschlüsselung: Mathematiker entdeckt E-Mail-Sicherheitslücke

CorbisWer schreibt denn da? Ein Mathematiker hat entdeckt: Manche Unternehmen haben die Signaturen ihrer E-Mails bisher schlampig verschlüsselt. Wer so einen Schlüssel knackt, kann sich als ein anderer ausgeben - zum Beispiel als Google-Mitarbeiter.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/z...-a-863362.html
  1. #1

    ?

    Und wenn's nicht stimmt, ist es immer noch schön erfunden. Naja ... :)
  2. #2

    Ähh...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer schreibt denn da? Ein Mathematiker hat entdeckt: Manche Unternehmen haben die Signaturen ihrer E-Mails bisher schlampig verschlüsselt. Wer so einen Schlüssel knackt, kann sich als ein anderer ausgeben - zum Beispiel als Google-Mitarbeiter.

    Zachary Harris entdeckt schwache DKIM-Schlüssel - SPIEGEL ONLINE
    "Mindestens 1024 Bit gelten als sicher"

    Das entspricht doch 2^1024 = 1,8 * 10^308 Möglichkeiten. Selbst der Phasenraum des gesamten (klassischen) Universums ist da kleiner. Oder hab ich da was falsch verstanden???

    Seltsam...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer schreibt denn da? Ein Mathematiker hat entdeckt: Manche Unternehmen haben die Signaturen ihrer E-Mails bisher schlampig verschlüsselt. Wer so einen Schlüssel knackt, kann sich als ein anderer ausgeben - zum Beispiel als Google-Mitarbeiter.

    Zachary Harris entdeckt schwache DKIM-Schlüssel - SPIEGEL ONLINE
    Schöne Geschichte. Nur dient der DKIM nicht der Verschlüsselung oder Signatur von Nachrichten, sondern lediglich der Spam Verminderung. Dh es kann lediglich geprüft werden ob eine Mail jemals über die Domain des Senders verschickt wurde und nicht ob sie davon stammt (oder gar wer sie geschrieben hat).
  4. #4

    Wie bereits erwaehnt wurde, dient diese technik nicht zur verschluesselung von nachrichten, sondern dazu sicherzustellen, dass mails vom absender im header stammen.

    Soweit ich mir das vorstellen kann wird asymmetrische verschluesselung (a la PGP) verwendet. Es koennte also sein, dass der private schluessel aus dem oeffentlichen schluessel und einer 512 bit signatur generiert werden kann mit ein bisschen rechenaufwand.
  5. #5

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    "Mindestens 1024 Bit gelten als sicher"

    Das entspricht doch 2^1024 = 1,8 * 10^308 Möglichkeiten. Selbst der Phasenraum des gesamten (klassischen) Universums ist da kleiner. Oder hab ich da was falsch verstanden???

    Seltsam...
    Nicht seltsam. Es wird RSA oder ein Ableger davon verwendet. Die Aufgabe besteht also darin, den öffentlichen Schlüssel in seine Primfaktoren zu zerlegen. Dafür gibt es zwar keine praktischen Polynomzeit-Algorithmen, aber für 512 Bit ist das gerade noch mit vertretbarem Aufwand (Größenordnung Wochen) machbar, wenn man ein paar schnelle PCs zur Verfügung hat.








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