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Schummel-Skandal in Harvard: Rund 60 Elite-Studenten suspendiert
DPADer Skandal erschütterte die Elite-Uni Harvard: 125 Studenten sollen im vergangenen Jahr bei einer Hausaufgabe verbotenerweise abgeschrieben haben. Jetzt hat die Uni ihr Urteil gefällt - und muss dafür Kritik einstecken.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-881103.html
- #1 02.02.2013 11:15 von
Harvard suspendiert 60 Studenten (wegen abgeschriebener Hausaufgaben)...
...und Frau Schavan bleibt ungeniert Bildungsministerin...finde den Fehler!
- #2 02.02.2013 11:21 von
Na das sind ja tolle
Bei mir war das früher so: Erste mal spicken/abschreiben gab es eine Verwarnung. Zweites mal Exmatrikulation. Bye, bye.
- #3 02.02.2013 11:24 von
Ambivalent
Take-Home Exercises sind in einer Hinsicht durchaus gut: auch außerhalb des Seminars machen sich die Studierenden Gedanken über den Stoff; dieser bleibt dann eher haften. Allerdings muss man sich bei der Ivy League gemeinhin des Eindrucks erwehren, dass damit auch hohe Absolventenquoten erzielt werden sollen.
- #4 02.02.2013 11:25 von
Haha - take-home exam
Ja, sowas hatte ich auch mal. Fakt war, drei Leute haben die Arbeit gemacht und die Lösung herausgefunden, der Rest abgeschrieben. Ist auch irgendwie naheliegend, dass das passiert, wenn von allen eine ähnliche Lösung erwartet wird.
Daraufhin wurde es abgeschafft und aus dem take-home eine Klausur gemacht, die alle gleichzeitig vor Ort bearbeiten. Das sollte Harvard vielleicht auch überlegen. Examen, wo die Antwort nicht individuell erarbeitet werden muss, gehören aus Gerechtigkeitsgründen (oft ist es eh unmöglich, Zusammenarbeit zu merken) direkt in eine Klausur, nicht nach Hause. "Hausarbeit" heißt in den meisten Studiengängen doch eher, sich etwas eigenes einfallen zu lassen, ein - oft auch selbstgewähltes - Thema zu erörtern, hier fiele Abschreiben von Kommilitonen sofort auf. - #5 02.02.2013 11:27 von
Schavan
bleibt solange Ministerin bis man ein Urteil über ihre Doktorarbeit gefällt hat. Sollte sie ihn dann aberkannt bekommen wird sie sehr wohl nicht mehr zu halten haben. Zudem sollte man bitte nicht die Arbeiten von Schavan mit der eines Guttenberg vergleichen. Das sind Welten. Hätte man alles in kurzen schnell Internetsuche selbst recherchieren können. Wenn man denn will!
- #6 02.02.2013 11:29 von
Doppelmoral
Es wird überall die Teamarbeit propagiert und wie wichtig sie denn sei.
Für mich gehört der Austausch bei einer HEIM-Arbeit dazu. Das mache ich in meinem Studium aktuell auch nicht anders.
Wenn die Herren gerne Einzelleistungen hätten, sollen sie zur überwachten Klausur rufen...fertig. - #7 02.02.2013 11:31 von
Nein
Hier in Deutschland dürfte klar sein, dasz das gemeinsame Arbeiten hier nicht zu beanstanden ist, da die Studenten das doch nicht BEWUSST gemacht haben. Oder Frau Schavan ?
- #8 02.02.2013 11:35 von
- #9 02.02.2013 11:42 von
60 Studenten nach Hause geschickt ?
Und wer schickt die Frau Schavan nach Hause? Für mich gehört sie wegen ihrer Kaltschnäuzigkeit eingesperrt.
Dass die Uni die Gebühren der Ausgeschlossenen von sich aus zurückzahlt ist etwas, was in Deutschland undenkbar wäre.
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