REUTERSMillionengage für eine Pole-Position und einen dritten Platz: Die Verpflichtung von Michael Schumacher hat Mercedes eher geschadet als genutzt, sagt Florian Haller. Der Chef der Werbeagentur Serviceplan rät Daimler, das Engagement in der Formel 1 zu überdenken.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858612.html
"Berühmte und erfolgreiche Persönlichkeiten wie Schumacher sind natürlich ein unglaublich starkes Zugpferd für eine Marke. Sie müssen die Erwartungen aber auch erfüllen."
Der hat von der Formel1 keine Ahnung. Wenn das Gesamtkonzept bis ins kleinste Detail (Schraube, Reifen, Öl, Mechaniker, etc.) nicht perfekt funktioniert, gibt es keine Siege. Der Fahrer ist dabei nur ein Faktor von vielen. Schumi muss keinem mehr etwas beweisen (ob man ihn mag oder nicht), der Rennstall schon.
Über Vettel wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch bald so geredet
In Schulnoten ausgedrückt: Ungenügend. Gilt für Mercedes wie für Schumi. Mercedes hat vor drei Jahren Brawn GP gekauft - Brawn war gerade Weltmeister- und hat des dann drei Jahre lang geschafft, als Werkteam meist hinterherzufahren. Zu Schumi: Zwei Auffahrunfälle, in den ersten zwei Jahren langsamer als Rosberg, in diesem Jahr in Ungarn - Startplatz nicht gefunden, Neustart verbrasselt- katastrophale Leistung abgeliefert. Diese Fehlerquote hat auch nichts mit dem Alter zu tun. Ich hoffe mal, daß Schumi gesund ist und nicht irgendwelche bösen Krankheiten hat.
Würde das Auto seit Einstellung von Schumacher irgendwann mal zuverlässig und schnell gewesen sein, wären auch die Erfolge da.
Rosberg und Schumacher sind schnell, aber mit einer Gurke kann man nichts ausrichten.
Das Hauptproblem ist das management vom Team, das es trotz traumhafter Möglichkeiten nicht geschafft hat, ein wetbbewerbsfähiges Auto zu bauen.
Blickt man parallel auf Sauber oder Williams, die stetig mit wenig Geld auskommen müssen, so zeigt es doch eindeutig, daß Mercedes nicht in der Lage ist, und zwar bereits seit Jahren, ein zuverlässiges und schnelles Auto zu produzieren.
Nicht einmal während der Saison so entwickeln, daß das Auto stetig besser wird, wie beispielsweise Ferrari, können sie.
Also sollte man an die Fahrer zuletzt denken und sich erst einmal an die eigene konstruktive Nase fassen.
Mithin fahren sie hinterher, weil sie es nicht können.
das ist vermutlich der inkompetenteste "Experte", der jemals interviewed wurde. Als ob es an Michael Schumacher lag, dass nicht mehr als ein Sieg für Mercedes heraussprang und nicht an dem chronisch schwachen Auto. Diese Aussage ist eine einzige Blamage für den Interviewten und eigentlich so schlecht, dass sie eine schlechtere Werbung für "serviceplan" ist als Schumacher in der Wahrnehmung des Interviewten für Mercedes war...
Man sollte wissen wann die Zeit zum Aufhören gekommen ist, aber einige werden es wohl nie begreifen.
Seine Zeit ist doch schon längst vorbei, warum die Autobauer mit dem Stern ihm überhaupt noch eine Stelle als Autofahrer gaben ist sehr fragwürdig, man wollte eben nicht Weltmeister werden.
HR