Forum


 

Schulpolitik: Mehrheit der Deutschen will mehr Macht für Berlin

Entmachtet die Länder, gebt Schülern mehr Zeit und fördert sie besser - die Botschaft einer aktuellen Umfrage ist deutlich: Die Mehrheit der Deutschen ist mit der Bildungspolitik unzufrieden. Die Arbeit der Lehrer wird anerkannt, wenngleich viele das Pädagogen-Genörgel nervt.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...686696,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entmachtet die Länder, gebt Schülern mehr Zeit und fördert sie besser - die Botschaft einer aktuellen Umfrage ist deutlich: Die Mehrheit der Deutschen ist mit der Bildungspolitik unzufrieden. Die Arbeit der Lehrer wird anerkannt, wenngleich viele das Pädagogen-Genörgel nervt.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...686696,00.html
    Berlin ist doch Schuld daran, dass so viel Geld in Richtung maroder Banken geflossen ist so das nun halt nichts mehr für die Schulbildung von Kevin und Charlotte übrig geblieben ist. In der Schulpolitik dreht sich doch alles nur um Geld. Kleinere Klassen, mehr Lehrpersonal, besserer Ausbildung der Lehrkräfte etc. Das kostet alles viel Geld. Wir zahlen pro Jahr im Bund etwas mehr als 30 Milliarden € an Zinstilgung. Wie klein man die Klassen damit wohl machen könnte?
  2. #2

    langsam nervt es......

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Berlin ist doch Schuld daran, dass so viel Geld in Richtung maroder Banken geflossen ist so das nun halt nichts mehr für die Schulbildung von Kevin und Charlotte übrig geblieben ist. In der Schulpolitik dreht sich doch alles nur um Geld. Kleinere Klassen, mehr Lehrpersonal, besserer Ausbildung der Lehrkräfte etc. Das kostet alles viel Geld. Wir zahlen pro Jahr im Bund etwas mehr als 30 Milliarden € an Zinstilgung. Wie klein man die Klassen damit wohl machen könnte?
    ...wieso wird immer auf Banken und die Wirtschaft eingedroschen, wenn irgendwo Geld gebraucht wird?-Klar gibt es Fehlentwicklungen...allerdings: wäre unser Bankensystem implodiert, wäre die Bildung das geringste Problem. Die 30 Mrd. Zinsen über die Sie schwadronieren, sind der Preis für den Wohlstandsstaat, der seit den 70ern mit Schulden aufgeblasen wird!

    Der Staat verhält sich wie ein Tuningfreak, der jeden Euro in sein Auto steckt, aber dann kein Geld mehr für den Sprit (Bildung) hat.....ja, auch ich finde, das endlich Schluß sein muß mit dem Klein-Klein der Kultusminister (was alleine die völlig versemmelte Rechtschreibreform gekostet hat...heul)...allerdings befürchte ich, das sich trotz anerkanntem Nichtsnutzen in der Schulpolitik genauso wenig ändert, wie mit der Sommerzeit!
    Man hätte ja auch sonst kein Thema mehr für die Landtagswahlen........
  3. #3

    .

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Berlin ist doch Schuld daran, dass so viel Geld in Richtung maroder Banken geflossen ist so das nun halt nichts mehr für die Schulbildung von Kevin und Charlotte übrig geblieben ist. In der Schulpolitik dreht sich doch alles nur um Geld. Kleinere Klassen, mehr Lehrpersonal, besserer Ausbildung der Lehrkräfte etc. Das kostet alles viel Geld.
    Die maroden Bankenbanditen nicht! zu unterstuetzen haette Ihnen wohl besser gefallen?
    Das sich ausserdem alles ums Geld dreht und viel zu viel kostet...wem erzaehlen Sie das?
  4. #4

    e

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entmachtet die Länder, gebt Schülern mehr Zeit und fördert sie besser - die Botschaft einer aktuellen Umfrage ist deutlich: Die Mehrheit der Deutschen ist mit der Bildungspolitik unzufrieden. Die Arbeit der Lehrer wird anerkannt, wenngleich viele das Pädagogen-Genörgel nervt.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...686696,00.html
    Bessere Bildung gibt es nur mit mehr Geld. Faktisch werden die Gelder für Bildung aber seit Jahrzehnten massiv gekürzt.
    Damit wird die Bildung nicht besser.
  5. #5

    Skandalöse Schulpolitik!

    Unser Staat hat 16(!) Bundesländer mit aufgeblähten Landesregierungen, unzureichender Wirtschaftskraft und Finanzierung, darunter so marode, nicht lebensfähige Klein-Stadtstaaten wie das Saarland und Bremen. Das allein ist schon ineffektiv und irrational.
    Völlig unverständlich ist, dass jedes dieser Länder eine eigene Schulpolitik betreibt, ein unfassbarer, blödsinniger Skandal. Als ehemaliger Berufsoffizier mit Familie, bin ich in 38 Dienstjahren 12 X umgezogen. Unsere 3 Söhne haben die Folgen dieser unseligen unterschiedlichen Schulsysteme mit allen negativen Folgen ertragen müssen.
    Alle Politiker reden ständig über die Bedeutung der Bildung für die Zukunft unseres Landes, sind bisher aber nicht willig oder in der Lage, optimale Bedingungen für eine einheitliche, zukunftgerichtete, optimale Schulpolitik gesetzlich zu regeln. Man kann es nicht fassen!
    Es wird höchste Zeit, diesen unglaublich dummen, aberwitzigen Zustand zu ändern und eine bundeseinheitliche Schulstruktur mit gleichen Standarts zu organisieren, sonst werden wir bei den PISA-Vergleichen immer hinterherhinken und im Bildungsbereich weltweit weiter zurückfallen.
    Zu diesem so wichtigen Thema sollten wir eine Volksbefragung durchführen, die mit Sicherheit eine große Mehrheit für eine entsprechende Gesetzesinitiative ergeben würde.
  6. #6

    Lachhaft...

    ...ist die Behauptung, der Föderalismus fördere den Wettbewerb der Schulsysteme untereinander. Das würde doch nur dann funktionieren, wenn die Eltern die Wahl hätten, ihr Kind auf eine Schule in Bayern oder in Bremen zu schicken. Das ist nicht der Fall, denn sie leben und arbeiten entweder in Bayern oder in Bremen. Allenfalls machen sich also Schulen im selben Bundesland Konkurrenz, Schulsysteme in unterschiedlichen Ländern gar nicht.

    Im Gegenteil: die unterschiedlichen Lehrpläne führen zu Übergangsschwierigkeiten und eingeschränkt vergleichbaren Noten, wenn doch einmal umgezogen werden muß.
  7. #7

    kein Titel

    Der Bund braucht in vielen Dingen mehr Macht und die Länder weniger. Das gilt besonders für den Bereich Bildung.

    Aber das wird nie passieren. Schließlich gibt niemand gerne Macht ab......

    Meinetwegen kann der Föderalismus komplett abgeschafft, zumindestenz stark eingeschränkt werden. Deutschland braucht nur den Bund und die entsprechenden Regionalverwaltungen in Form der Kommunen. Aber auf keinen Fall 16 Länderpalamente....
  8. #8

    ____________

    Die Parteien in den Ländern müssen eine Konkurrenz der Ideen und Ordnungen ausreichend nutzen.
    Der nächste Schritt wäre, in den Ländern andere Parteien zu wählen die es besser machen. Warum sollte auf höherer Ebene etwas besseres herauskommen? Weil es einfacher ist Merkels Regierung abzulösen? Dann braucht man ja keine Entföderalisierung.

    Es ist verwirrend, und eine seltsame Interpretation der Sache läge in dem Gedanken, die Politik suchte und bekräftige die "Wahrheit".
  9. #9

    Wunsch an mitlesende Bildungspolitiker:

    Bitte beenden Sie die Bildungsfolklore. Ein Anfang der Vereinheitlichung könnte im Fach Mathematik gemacht werden. Ich helfe gerne mit, da ich als Praktiker davon betroffen bin.
    Zur Zeit erfindet fast jedes Bundesland das Rad neu. Morgenthau hätte es kaum besser gekonnt.


TOP



TOP