AFPIm Streit um die Rückzahlung von Staatsschulden greift der US-Hedgefonds Elliott Associates zu rabiaten Methoden. Wie britische Medien berichten, ließ der Investor vor der Küste Ghanas ein argentinisches Marineschiff beschlagnahmen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-859494.html
...hört der Spaß halt auf und bei Hedgefonds fängt die Gier erst richtig an!
Offensichtlich wird immer noch vor Gericht gestritten, ist die Forderung denn dann schon "gerichtsfest"? Mutig sind die Herren Hedgefonds allerdings schon.
können wahrscheinlich wenn es dort so bleibt wie jetzt in 100 Jahren ihre ausständigen Schulden nicht zurückzahlen.
das die Argentiner nicht mehr aus den Schulden raus kommen. Wer hat
denn den Hedgefonds die Schulden von Argentinien "kurzfristig" "geliehen".War wohl wieder irgendsoein Superreicher scharf auf den Kahn. Hübsches Schiff. Es wird wohl nie ein Gericht geben, das den Hedgefonds das Geld abnimmt das die anderen krimineller Weise abgenommen haben. Das
fängt beim Inkasso an und hört bestimmt nicht mit Datenhandel der Regierungen auf.
Nicht nur die Hedge Fonds sondern auch hunderttausende europäische Kleinanleger freuen sich über die Beschlagnahmung. Wahrscheinlich sogar Mitt Romney auch. Angeblich ist Romney auch ein betrogenes Argentinienholdout. Vielleicht würde er mehr für die Einhaltung von Recht und Gesetz in der Finanzwelt einsetzen, als Obama. Die Schuldenkrise hängt mit den Enteignungen zusammen. Staatsanleihen in Friedenszeiten sind erst seit dem Argentinienbetrug unsicher geworden. Wegen der ständigen Enteignungsgefahr traut sich kein Sparer mehr in Staatsanleihen zu investieren. Deswegen können sich Staaten nicht mehr refinanzieren und deswegen wirft jetzt die EZB die Notenpresse an und kauft selber die Staatsanleihen. Die Zeche zahlen wir alle, weil die Inflation auch die Sparguthaben vernichten wird. Nur wenn politisch bedingte Enteignungen ala Argentinien ausgeschlossen würden, nur dann könnte allmählich Vertrauen in Staatsanleihen zurückgewonnen werden.