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Schuldenschub: Griechen-Retter müssen 252 Milliarden Euro auftreiben

Die Lage in Griechenland verdüstert sich: Die Wirtschaft des schuldengeplagten Landes stürzt ab, laut einem vertraulichen Bericht müssen*seine Retter bis 2020*rund 252 Milliarden Euro auftreiben. Europas Banken müssen mit gewaltigen Einbußen rechnen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...793336,00.html
  1. #220

    Kleiner Irrtum!

    Zitat von matt_us Beitrag anzeigen
    Das sind immerhin rund 100 Mrd Dollar fuer alle CDS besitzer, die dann gezahlt werden muessten. (Griechenland Brutto CDS)!
    Das hier verschieden Politiker (und der Junkers ist natuerlich auf alle Faelle so einer) hier nur versuchen ihre Banker Freunde zu begluecken - egal wie es mit einer Ansteckungsgefahr ist auf Resteuropa - ist absolut katastrophal.
    Die CDS werden von den Kreditversicherern ausgezahlt. Die sitzen - soweit bekannt - hauptsächlich in den USA. Die werden jetzt von den Euro-Finanzministern "beglückt", wie das so schön umschreiben. Na ja, Kohle aus Amerika ist immer willkommen!
  2. #221

    Das ist mal ein vernünftiger Vorschlag!

    Zitat von whitemouse Beitrag anzeigen
    Wir brauchen in den Volkswirtschaften konvertierbare nationale Währungen. Der Euro eignet sich für einen gemeinsamen Außenhandel.
    Das ist mal ein vernünftiger Vorschlag. Der gefällt mir.

    Drachme und DM werden wieder reanimiert, den Euro gibt es trotzdem weiterhin.

    Man kann sich zu Beginn mit dem Euro seine DM kaufen zum jetzt festgelegten Kurs von 1,9undeinpaarzerquetschte. Das ist dann die "sanfte Währungsreform". Später wird der Kurs freigegeben und man kann mit seinen DM oder Drachmen Euro kaufen. Die Griechen bekommen weniger Euro für die Drachme, die Deutschen mehr.

    Eigentlich kein dummer Gedanke! Die Politiker könnten ihr Gesicht wahren, weil immer noch ein Euro vorhanden ist. Aber wir kehrten endlich wieder zu vernünftigen Verhältnissen zurück. Das jetzt erträgt ja keiner mehr!
  3. #222

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Dann müßten sich aber alle einig sein. Wenn die Caymen ausscheren, gehen alle Hedge-Fonds dahin und terrorisieren den Rest der Welt weiter. Was hätten wir gewonnen? - Nichts!
    Dann terrorisieren wir halt die Caymans? Länder die nicht mitmachen kann man einfach mal mit Wirtschaftssanktionen überhäufen.

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Wir sollten uns mit den Hedge-Fonds an einen Tisch setzen (UNO z.B.) und ein Agreement aushandeln, mit dem beide leben können.
    Da gibts keine Agreements. Mal ehrlich, was Sie hier vertreten ist die Kapitulation vor der Finanzkriminalität
  4. #223

    Hummerpreise steigen...

    Zitat von TexMexium Beitrag anzeigen
    ... bitte nicht die Hummerpreise.
    Aber Kumquat-Marmelade ist mir egal ... :-)
    ...so trifft es Sie auch leider persönlich.
  5. #224

    Griechenland ist korrupt - und EURO-Europa soll es werden

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    [...]"Wir lassen die Griechen nicht hängen" heißt im Grunde nichts anderes wie: "Europa ist stark, und ist sich dieser Stärke bewußt."

    Europa ist gesund. Wir müssen das jetzt nur noch begreifen. Und wir müssen endlich damit aufhören, unsere gewählten europäischen Führer zu beschimpfen. Während Merkel und Sarkozy Weltpolitik machen, zählen wir hier auf SPON die Erbsen.
    Korrektur des ersten Satzes:
    Wir lassen die korrupten [es gibt auch andere] Griechen nicht hängen heißt im Grunde: Wir lassen uns lieber selber korrumpieren.

    Und was die deutsche Treue zu einmal gewählten Führern betrifft, die Weltpolitik machen, erinnere ich an die Treue der meisten Deutschen noch in der Agonie des III. Reiches.
    Jetzt nachzulesen in der jüngsten Veröffentlichung von
    Ian Kershaw: THE END. The Defiance and Destruction of Hitler's Germany, 1944-45. Illustrated 564 pp. The Penguin Press. US-Dollars 35.
    Auch über amazon.de bestellbar.
  6. #225

    Griechische Millionaere und Millardaere liegen Euro Steuerzahler auf der Tasche.

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Hartzempfänger sollten sich schon mal gar nicht beschweren. Die leben - mehr noch als der viel gescholtene Grieche - nur von Steuergeldern. Und vergessen Sie nicht: Viele Griechen haben es zu beträchtlichem Wohlstand gebracht. Denen würde es niemals einfallen, dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen.
    Hoeren Sie mal mit so einem Mist auf. Die Griechen liegen dem Steuerzahler auf der Tasche. Dem europaeischen - und besonders die Wohlhabenden Griechen. Aber gegen die wird nichts unternommen - vom der EU MAfia - die werden geschont von Juncker und Co. Es soll zum Schuldenschnitt kommen, um CDS auszahlen zu lassen! Das will der Juncker! Und alle anderen Finanzminister - die helfen den Zockerbuden - sonst nichts.

    280 Mrd griechische Euro in Sparkonten in der Schweiz -wohl hauptsaechlich von Steuerfluechtlingen. (Handelsblatt)

    40 Griechen schulden je mehr als 100 Mio Euro Steuern (SZ)

    Es geht hier nur darum Credit Default Swaps fuer Zocker auszuzahlen. Darum, wie man den Griechen helfen koennte, geht es ueberhaupt nicht.Hier steht wie das ginge!

    Und hier steht was George Soros von CDS haelt: Sollte man man lesen.
  7. #226

    Rettungsbote

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Lieber Herr Hoppenstedt,

    nichts könnte falscher sein als Ihre verirrte Metapher: Das Narrenschiff.

    Falls Sie mit dem Narrenschiff tatsächlich die EU 17 (also jene Länder, die den Euro als ihre Währung respektieren & hochachten) gemeint haben sollten, so sei Ihnen dies erwidert:

    Die EU 17 ist kein Narrenschiff. Die EU 17 ist ein Währungsverbund, der sich gemeinsam gegen Spekulanten und Börsen wehrt.

    Sie haben es noch nicht begriffen. Alleine sind wir nichts gegen die Hedge-Fonds. Die zermalmen uns, früher oder später. Wir müssen zusammenstehen. Italien, Griechenland, Portugal, Spanien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg... Wenn wir solidarisch sind, haben die Spekulanten keine Chance!

    Con Saludos Combativos!
    Werter Herr Köster,
    was ich begriffen habe ist, dass sich seit dem Jahr 2008 so gut wie nichts an diesem pervertierten Finanzsystem geändert hat. Woran mag das wohl liegen?
    Ich habe lange in der Politik gearbeitet, habe erfahren, wie Entscheidungen zustande kommen.
    Mit knapp 50 Jahren bin ich zu der bitteren Erkenntnis gekommen, dass Politik in Deutschland, wie auch in der restlichen EU, genauso funktioniert, wie "Mäxchen" sich das vorstellt.
    Deutschland und die restlichen "Verteidiger" des EURO sind Lobbykratien, beherrscht von "systemrelevanten" Konzernen, deren Rettung stehts "alternativlos" ist. Die Politik kommt aus diesem Dilemma einfach nicht mehr heraus, selbst wenn die Marionetten das wollten. Schröder und seine unappetitlichen Freunde Riester und Marschmeyer haben den Deutschen private Altersversorgungen aufgeschwatzt, an denen sich die Finanzkonzerne dumm und dämlich verdient haben, und deren Einlagen nun z.B. mittels Staatsanleihen "arbeiten" müssen und deren Verlust jetzt droht. Also wird man nach und nach Verluste sozialisieren und bedient sich dabei solcher tollen Zaubertricks, wie der "Kredithebelung". Damit ist das Casino endgültig in den Staatshaushalten angekommen.
    Was wir jetzt erleben, ist die Abwicklung eines Narrenschiffs mit 17 offiziellen Kapitänen, die aber alle den Kurs bestimmen wollen. Diese Titanic mußte aufs Riff auflaufen.
    Die, die im Hintergrund die Fäden ziehen - um beim Bild zu bleiben - fieren gerade die Rettungsboote ab, angefüllt mit den Juwelen die sie den anderen Passagieren abgeschwatzt haben, mit dem Versprechen, Hilfe zu holen.
    Wen meinen Sie also mit wir?
    Die Strippenzieher oder gar DAS VOLK?
    Ach Gott!
  8. #227

    H. Kohls Worte bewarheiten sich schon wieder

    "KEINEM wird es schlechter gehen, vielen wird es besser gehen".
  9. #228

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lage in Griechenland verdüstert sich: Die Wirtschaft des schuldengeplagten Landes stürzt ab, laut einem vertraulichen Bericht müssen*seine Retter bis 2020*rund 252 Milliarden Euro auftreiben. Europas Banken müssen mit gewaltigen Einbußen rechnen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...793336,00.html
    Wie hoch ist denn eigentlich der Anteil an grichischen Verbindlichkeiten bei den Banken? Die haben sich doch in letzter Zeit intensiv damit beschäftigt, grichische Staatsanleihen den Steuerzahler zuzuschieben. Jetzt wo die Banken nur noch recht geringe Anteile dieser Papiere halten, müssen die auch nicht mehr viel abschreiben. Früher hätte man von Seiten der Banken von Peanuts gesprochen, seit dem Immobilienskandal mit Schneider ist die Nutzung dieses Begriffs aber Tabu, wird lediglich nicht mehr laut ausgesprochen.

    Wenn Grichenland den (notwengigen, und völlig überfälligen!!!) Schuldenschnitt durchzieht, dann werden vor allem die Steuerzahler hier Zahlungsverbindlichkeiten aufgeben müssen, die Grichenland eh niemals hätte erfüllen können. Nur blöd, dass wir Steuerzahler mittlerweile einen großen Teil der Schuldverschreibungen den Banken sozusagen abgekauft haben. Die Banken verlieren hier kaum etwas, dafür wurde längst schon gesorgt.
  10. #229

    Nebelbeschwerden...

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Dann hat Europa 42 Milliarden Bürger?
    Na, na, ich habe 370 die Millionen Bürger der Euro-Zone mal 9 x 12 Monate (2011 - 2020) gerechnet und das Ergebnis mit 6 Euro multipliziert. Wenn mein Rechner nicht gerade unter dem Nebel hier in Süd-Baden leidet, hat er mir das annähernd richtige Ergebnis - ∼240 Milliarden Euro - gezeigt.








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