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Schuldenschnitt für Griechenland: Die teuerste Salami der Welt
Offiziell hat die Bundesregierung in Brüssel den erneuten Schuldenschnitt für Griechenland verhindert. Tatsächlich ist der längst Realität. Doch Kanzlerin Merkel setzt weiter auf Salamitakt bei der Krisenlösung. Die Opposition sollte endlich ihr Unterstützung dafür aufgeben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-869791.html
- #1 28.11.2012 16:15 von
optional
Schade,dass es noch 10 Monate bis zur Wahl sind
- #2 28.11.2012 16:20 von
Radio Eriwan
Das ist ja höchst interessant, Die Bundesregierung hat also den Schuldenschnitt verhindert. Das ist gelinde gesagt eine Propagandabehauptung.
Die Griechen selbst haben schon im Oktober einen Schuldenschnitt abgelehnt:
ekathimerini.com | Stournaras pours cold water on bond swap plan
Das gleiche gilt für die Troika sowie für die EZB. Herr Münchau scheint eine gewisse Narrenfreiheit zu haben, den anders kann ich mir diese offensichtliche Plattheit nicht erklären - #3 28.11.2012 16:21 von
Schlechter Rat...
Klar, die Opposition stimmt dagegen, Merkel kommt ggf. nicht mit ihrer Salamitaktik durch, die immer mehr kostet,, und beschuldigt die Opposition, für die entstehenden Kosten die Schuld zu tragen. Und die Mehrzahl der Wähler rühmt sie noch für den Irrsinn. Tja, Merkelisten warten auf die Fehler der Opposition, um von den ihrigen abzulenken. Wenigstens bis zu den nächsten Wahlen. Und dann zahlt Michel, egal, was die entsprechende Regierung auch immer beschliessen mag...
- #4 28.11.2012 16:25 von
Hab ich was verpasst ?
Es gab doch Vorschläge der "Opposition". Das waren Eurobonds, freudiges Abnicken aller Rettungsmaßnahmen im Tausch gegen Peanuts wie Transaktionssteuer usw.
Der Wunsch, dass diese "Opposition" von der noch extremeren Rettungsmissionsposition auf einmal bremsend wirken soll, ist gar ein frommer. Die Opposition muss erst noch gegen den vorherschenden Filz ins Parlament gewählt werden. - #5 28.11.2012 16:28 von
Unsere Retter im Euro-Wahn.
Tja Herr Münchau, manche lernen es eben nie, Sie gehörden dazu.
Die gnädige Frau Euroretterein kann einem Schuldenschnitt noch nicht zustimmen, da vor September 2013 die Wahrheit nicht mal scheibchenweise auf den Tisch des Urnenpöbels kommen darf,
und weil die oberste Euro-Retterin dann auch dem deutschen Volke eingestehen müßte, daß ihre gesamte Krisenpolitik in der Finnazkrise seit 2008 nichts weiter als Lug und Trug darstellt.
Imübrigen Herr Münchau, Sie waren ja auch die ganzen Jahre ein beinharter Verfechter der Euro-Rettung um jeden Preis, da uns ja bekannt ist, daß gerade die griechische Regierung und auch die dortige Bevölkerung grundsolide und -ehrliche Steuerzahler sind, die Rückzahlung der gegebenen Kredite und Garantien in Höhe von vielen Hundert Milliarden in keinster Weise unwahrscheinlich schien. - #6 28.11.2012 16:30 von
volle Zustimmung
Das ist der erste Artikel von Herrn Münchau dem ich voll zustimme. Den Hinweis auf ein berechtigtes und angebrachtes Nein der Opposition an dieser Stelle der "Rettung" habe ich genau so gestern meinem SPD Bundestagsabgeordneten geschickt. Es ist Zeit die Regierung zu zwingen die Karten auf den Tisch zu legen, öffentlich im Deutschen Bundestag.
- #7 28.11.2012 16:32 von
optional
Ein guter, kritischer Kommentar. Leider fehlt im BT tatsächlich eine Oposition. Zwei punkte fehlen mir allerdings:1) Neben den PIGS wird auch Frankreich Hilfen beantragen. Damit wäre die deutsche Bonität sofort beendet. 2) Klarzustellen ist die unsinnige Behauptung,dass der deutsche Steuerzahler die Rettungskosten finanzieren wird. Dies ist eine bewußte Irreführung,denn bei der Höhe dieser Rettungskosten sind Kürzungen bei Renten und Sozialhilfe unabdingbar.
- #8 28.11.2012 16:33 von
Schon immer bekannt ...
... war die Tatsache, dass die Milliarden über Milliarden für Griechenland (eigentlich für die Banken und Versicherungen) futsch sind.
So leicht kommen die nicht mehr davon. Jeder der den "Rettungspaketen", dem ESM und dem EFSF im Bundestag namentlich zugestimmt hat, ist verantwortlich.
Nach dem Crash könnten diese Abstimmungslisten interessant werden.
LG
Blackstone - #9 28.11.2012 16:34 von
Extrawurst
Man kann ja der Merkel vorwerfen was man will und über die Zeiten hadern. Aber wir Deutschen kriegen eben doch immer noch unsere Extrawurst. Jetzt haben wir es sogar schwarz auf weiss von Münchau.
In Wahrheit leben wir im glücklichsten Land der Welt, wir können es uns es sogar leisten unseren Bankrott einfach zu ignorieren und munter weiter zu machen.
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