DPAMit drastischen Worten warnen Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft vor einem Zerfall der Euro-Zone. Sollte es dazu kommen, hätte dies "schlimmere Folgen als die Lehman-Pleite 2008". Das Krisenmanagement der Kanzlerin loben die Industriellen überschwänglich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843943,00.html
Soso - primär ist erst einmal das Ziel, die Banken der EU- Länder wieder mit Geld zu versorgen, damit die wieder Kredite für z. B. schöne neue 3er BMWs vergeben können. Und wenns schief geht, übernimmt die fälligen Raten der deutsche Steuerzahler. In diesem System möchte ich auch Wirtschaftsboss sein.... LOL
Na gut, wenn das quasi den Weltuntergang bedeutet, wenn der Euro zerbricht, dann führen wir eine Steuer für Exporte in die Eurozone ein, sagen wir mal 200 Euro für jeden exportierten BMW. Ist bestimmt billiger als Kurssicherung wie früher und trägt dann zur Finanzierung der ganzen Rettungspakete bei.
wenn alle steuerpflichtigen, insbesondere die vermögenden, ihre steuern korrekt zahlen würden, gäbe es überhaupt keine eurokrise!
Als ob es den Großkopfeten der deutschen Wirtschaft um Deutschland bzw. um die die arbeitende Bevölkerung geht!"Bei einer Rückkehr zur D-Mark hätte Deutschland mit einer massiven Aufwertung zu kämpfen, die das deutsche Exportwunder weitgehend zunichte machen würde", sagte Reithofer dem "Handelsblatt".
Man möchte man einfach das alte Modell weiterführen: Gewinne durch Niedriglöhne und Währungsgewinne, die tunlichst nicht beim deutschen Normalbürger ankommen - dazu weiterhin lukrative, kreditfinanzierte Exportgeschäfte in Europa, die der deutsche Steuerzahler und Bürger absichert.
Bei soviel Lob muss die Kanzlerin ja ausgezeichnete Arbeit für ihre Lobbygruppe geleistet haben.
Anders herum heißt das dann wohl z.B. laut BMW-Chef Reithofer, das mit der DM es Deutschland nie so gut gegangen wäre und es auch nicht so gut ginge. Da Reithofer bisher nicht als blinder Euro-Befürworter aufgefallen ist und sicherlich in harten Fakten und Zahlen die Vorteile des EUR jeden Tag auf dem Tisch hat, schenken die EUR-Kritiker, die jeden Vorteil für Deutschland verneinen, vielleicht ihm.
Gähn... Ich kann diese Sprechblasen von selbsternannten "Spitzenvertretern" aus der ach so tollen deutschen Wirtschaft nicht mehr hören. Mit dem Euro haben besonders sie sich die Taschen voll gestopft. Klar, dass die den behalten wollen. Der normale Bürger hat nichts von der gepriesenen Globalisierung oder dem tollen gemeinsamen Europa plus Euro gehabt, ausser dass er immer weniger verdient und immer mehr zahlen muss.
..."Die deutsche Wirtschaft" als Ganzes sicherlich nicht !
"Die deutschen Großkonzerne" JA, aber "der deutsche Mittelständler"
sieht es wesentlich differenzierter - und die meisten Arbeitsplätze in Deutschland sind NICHT bei den Großkonzernen, sondern beim deutschen Mittelständler zu finden.
Auch die meisten Innovationen kommen eher vom Mittelstand als von den Großkonzernen.
Meine Kunden, zu 70% Mittelständler, zu 30% Kleinbetriebe stehen dem Euro und jeder weiteren Euro-Rettung sehr kritisch gegenüber, vor allem auch der Abtretung von nationalen Rechten an die EU.
Man fürchtet (zu recht) eine noch größere EU-Bürokratie und weitere Steuererhöhungen für die sogenannte Euro-Rettung.
In welche Richtung das gehen kann hat der kranke Vorschlag des DIW (Berlin) ja gestern wieder gezeigt.