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Schuldenkrise: Spaniens Rating-Desaster verunsichert Anleger
REUTERSIn drei Tagen wählt Griechenland ein neues Parlament - und auch in Spanien spitzt sich die Lage zu, die Rating-Agentur Moody's hat das Land drastisch herabgestuft. Nun herrscht Unruhe an den Märkten: Die Risikoprämien für spanische Anleihen steigen auf Rekordniveau, Euro und Dax rutschen ins Minus.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838852,00.html
- #20 14.06.2012 13:25 von
- #21 14.06.2012 13:34 von
Bewertung
Die Bewertungsstufen richten sich nicht nur nach den Schuldenprozenten des BIP, ansonsten wäre Deutschland (höhere Verschuldung als Spanien) schon auf Ramschniveau. Das Rating (soll) die Ausfallswahrscheinlichkeit angeben, also wie stark ist die Wirtschaftskraft (Steueraufkommen) zu Lasten (Schuldzins, Arbeitslosigkeit etc.). Hier hat Spanien erheblich größere Probleme, also auch ein schlechteres Rating.
In wie weit ein Rating "gerecht" oder subversiv ist ...... - #22 14.06.2012 13:45 von
Hab ich gemacht. Tief Luft geholt, Sauerstoff war ausreichend vorhanden, und was soll ich sagen? Die Antwort fällt immer noch noch nicht so aus, wie Sie sich das vermutlich wünschen: Frau Merkel - vielmehr Ihre Berater aus dem Finanzwesen - haben den Kern des Problems immer noch nicht begriffen, bellen immer noch den falschen Baum hoch, und gehören auf Grund ihrer Ignoranz und ihres politischen Gewichts in Europa sehr wohl die Hauptschuldigen an der Krise. Hier können Sie sich das mal von jemandem erklären lassen, der etwas von der Materie versteht:
Nicht die Staats*haushalte sind das Kernproblem der Euro-Zone, sondern die Ungleichgewichte in der Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliederländer |**TagesWoche* - #23 14.06.2012 13:46 von
Die sind nicht verunsichert, die erkennen die Lage!
Und verstehen, dass Deutschland nicht alle retten kann, weil es selbst ein Problem hat. Nichts wie raus aus europäischen Staatsanleihen. Auch aus den deutschen. Pimpco hat es vorgemacht, die Schafsherde wird folgen. Dann ist Schicht im Schacht. Und dann ist Deutschland auch am Ende. Wohl dem der dann keine Papierwerte jeglicher Art hat. Papierwerte sind Versprechen und Versprechen werden dann gebrochen.
- #24 14.06.2012 13:46 von
Für die Altersversorgung der Deutschen, traditionell abgestellt auf Renten-und Lebensversicherungen, ist das alles eine pure Katastrophe ! Für die gesetzliche Rente auch - bloß ist das noch nicht ganz so augenfällig
- #25 14.06.2012 13:57 von
Durchsichtige Strategie
Die Strategie der "Märkte" ist ganz simpel: Unter Federführung der anglo-amerikanischen Grossfinanz und ihrer Rating-Vasallen wird der Druck auf Deutschland zur Einführung von Gemeinschaftsanleihen und einer dauerhaften, bedingungslosen Transferunion systematisch erhöht. Erst damit wird die Euro-Zone zum erwünschten lukrativen und gkeichzeitig sicheren Anlageraum zu Lasten der deutschen Bürger und Steuerzahler.
Am gleichen Interessenstrang ziehen die europäischen Finanz- und Wirtschaftseliten und ihre eurokratischen Polit-Schergen.
Es handelt sich dabei um den grössten Ausverkauf von Bürgerinteressen seit Ende des zweiten Weltkriegs, einhergehend mit Demokratieabbau und der Etablierung eines markt- und kapitalkonformen europäischen Zentralstaats!
Es sei denn, unsere Bürger wachen noch rechtzeitig auf und wehren sich. - #26 14.06.2012 14:04 von
Das liegt daran, daß die USA Geld zu niedrigsten Zinsen von Ihrer eigenen Zentralbank bekommt und die Rating Agenturen Teils staatliche Institute der USA sind.
In Europa vergibt die europäische Zentralbank für 0-1 % Zinsen Geld an Banken, die wiederum für 5- unendlich % das Geld an die Staaten verleihen und sich dumm und dämlich verdienen.
In Europa ist es auf Druck von Deutschland verboten, daß die EZB den Ländern direkt das Geld zu niedrigsten Zinsen verleiht.
Ackermann rules!!! - #27 14.06.2012 14:05 von
kleiner Tip
Das Dschungelbuch - 6 Hör auf mich - YouTube
Ersetzen Sie Kaa durch Juncker, Baroso, Draghi, von Rumpel o.Ä und Mogli durch Michel, dann liegen Sie richtig. :( - #28 14.06.2012 14:12 von
Tellerrand...
Die Ausführungen dieses "Experten" sind optisch etwas verstellt. Seine Grundthese : "wenn D weniger wirtschaftsstark, also deutlich teurer Produzieren würde, dann hätten die anderen Länder mehr Wachstum. Also muss Deutschland teurer werden oder den "Wettbewerbsvorteil" an die anderen Eurostaaten per Hilfsgelder abgeben."
Ich wüsste nicht, wie teurere deutsche Industrieprodukte den Korruptionsfilz, Misswirtschaft, Sozialbetrug (Gr) oder Betonwahn (E) usw. in den anderen Ländern löst. Auch sehe ich nicht, wie teure deutsche Industieprodukte die Nachfrage nach Wirtschaftsleistungen in den anderen Ländern steigern würde. Deutschland bzw. die Eurozone befindet sich in einem Wettbewerb mit China, Korea, USA usw.
Eine Verteuerung deutscher Angebote kann nur dann die unterschiedlichen Situationen der Länder verbessern, wenn sich die Eurozone abschottet und Lebensmittel, Rohstoffe und Energie autark, regenerativ selbst erzeugt. - #29 14.06.2012 14:20 von
Vorschlag
Wenn wir alle Angie also dazu bringen könnten, fleißg Euros zu drucken und jeder EU-Bürger ne Million Euro auf die Hand bekommt, dann bekäme Spanien auch sein A zurück - nach der Logik und den Maßstäben der Ratingagenturen. Verstehen muss man das jetzt aber nicht, oder? Aber vielleicht findet sich ja auch noch jemand, der mir erklärt, dass das halt höhere Finanzwissenschaft ist und gaaaanz solide.
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