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Schuldenkrise: Spaniens Ministerpräsident plant 65-Milliarden-Sparpaket

REUTERSHöhere Mehrwertsteuer, weniger Ausgaben für Verwaltung und Arbeitslose: Die spanische Regierung verschärft ihren Reformkurs. Ministerpräsident Rajoy will in den kommenden zweieinhalb Jahren insgesamt 65 Milliarden Euro einsparen. Die Zukunft des Landes stehe auf dem Spiel, warnt er.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843774,00.html
  1. #1

    Spaniens Zukunft steht nicht auf dem Spiel

    Auf dem Spiel stehen die Zinsgewinne der Zocker. Spanien sollte den Bankrott erklären und in die geordnete Insolvenz gehen. Ohne Zinszahlungen ist der spanische Haushalt ausgeglichen. Die Neuverschuldung wird nur für Zinszahlungen benötigt, der spanische Staat braucht keine "Investoren". Die Realwirtschaft bekommt immer Kredite, wenn das Unternehmenskonzept stimmt.
  2. #2

    optional

    Spanien braucht Aufsicht, sonst wird das nie was. Die koruppten Strukturen in Provinzen, bis in letzte Dorf an den Küsten sind überwiegedn diesselben die ihren Reibach gemacht haben.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Höhere Mehrwertsteuer, weniger Ausgaben für Verwaltung und Arbeitslose: Di
    von Fussballvereinen ist natürlich keine Rede, die werden mal wieder geschont.

    Fußballvereine schulden Spanien Millionen:
    FAKT: Fußballvereine schulden Spanien Millionen | DasErste.de

    anderes Beispiel:

    EU-Rettungsschirm sei Dank: Valencia baut wieder ? Stadien & Arenen
  4. #4

    Schön !

    Eben hat Spanien die Banken gerettet - und jetzt wird verkündet, daß wieder mal bei den Ärmsten der Armen eingespart werden soll. Es werden Zeiten kommen, in denen wir nicht gegen den Hunger in Afrika Geld sammeln, sondern gegen die Hungerkatastrophen in Spanien und Griechenland !
  5. #5

    Möchte noch ergänzen

    Zitat von fuchs008 Beitrag anzeigen
    Auf dem Spiel stehen die Zinsgewinne der Zocker. Spanien sollte den Bankrott erklären und in die geordnete Insolvenz gehen. Ohne Zinszahlungen ist der spanische Haushalt ausgeglichen. Die Neuverschuldung wird nur für Zinszahlungen benötigt, der spanische Staat braucht keine "Investoren". Die Realwirtschaft bekommt immer Kredite, wenn das Unternehmenskonzept stimmt.
    alle überschuldeten Staaten sollten in die Insolvenz gehen. Wer Schulden aufnehmen muss, um seine Zinsen zahlen zu können, ist schließlich PLEITE, und sollte die meisten seiner Bürger nicht immer weiter ausquetschen für einige wenige!
  6. #6

    Luftbuchungen!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Höhere Mehrwertsteuer, weniger Ausgaben für Verwaltung und Arbeitslose: Di

    Rajoy will also tatsächlich 65 Milliarden in den nächsten
    3 Jahren einsparen.

    Wie ich sehe, haben die Politiker nichts dazu gelernt,
    machen nach wie vor sehr kreative Luftbuchungen, lügen
    und betrügen immer weiter.

    Ach so, meinte Rajoy vielleicht Peseten und gar keine Euro??
  7. #7

    Das System ist am Ende

    Es geht jetzt nur noch um die Lastenverteilung und die politische Agenda.
    Das System ist am Ende.
    Solche Austeritätsmaßnahmen sind der Ausdruck von Hilfslosigkeit. Vordergründige Mehreinnahmen über MWST und Minderausgaben über Konsumverzicht sind in diesem Geldsystem Gift.

    So wird die Kreditkontraktion weiter geschürt, die Staatseinnahmen an anderer Stelle reduziert.

    Ein Nullsummen-Spiel zu Lasten der fleißigen Menschen und zu Gunsten der Banken, die aber auch nur ein paar lebensverlängernde Maßnahmen damit erhalten.
    Die Fallhöhe dürfte sehr sehr schmerzhaft werden für ALLE, auch für uns!
  8. #8

    Zusammenbruch des Titels

    Zitat von fuchs008 Beitrag anzeigen
    Auf dem Spiel stehen die Zinsgewinne der Zocker. Spanien sollte den Bankrott erklären und in die geordnete Insolvenz gehen. Ohne Zinszahlungen ist der spanische Haushalt ausgeglichen. Die Neuverschuldung wird nur für Zinszahlungen benötigt, der spanische Staat braucht keine "Investoren". Die Realwirtschaft bekommt immer Kredite, wenn das Unternehmenskonzept stimmt.
    Da ist was dran.
    Und wenn ich bedenke, dass sehr viele der Arbeitslosen dort wirklich kaum noch Spielraum zum leben haben, dann kann eine Kürzung von Hilfen nebst 3%iger MwSt-Erhöhung und anderer Verteuerungen nur in einem totalen Desaster enden.
    Sicher, eine Insolvenz wird auch als totales Desaster gesehen und uns auch so verkauft.
    Jedoch ein Desaster ist es letzten Endes nur für die Habenden.
    Für die immer grösserer werdende Gruppe der anderen wird es nicht schlimmer kommen.
    Obwohl ich persönlich Nachteile haben würde, befürworte ich ausdrücklich einen Zusammenbruch des jetzigen Systems, der Gerechtigkeit zuliebe.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Höhere Mehrwertsteuer, weniger Ausgaben für Verwaltung und Arbeitslose
    Super Maßnahmen. Normalos und Arme zahlen für die Fehler der Geldelite. Aber ich weiß schon, es ist ja leider alternativlos. Die konsequente Sparpolitik des konservativen Rajoy wird Spanien endlich wieder in die Erfolgsspur führen, in Griechenland hat das ja auch prima geklappt.


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