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Schuldenkrise: Skandalbank IKB macht halbe Milliarde Verlust

Die Rückkehr zu schwarzen Zahlen währte nur kurz. Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Mittelstandsbank IKB einen Verlust von gut 500 Millionen Euro gemacht. Statt US-Hypothekenpapieren bringen das Institut nun südeuropäische Staatsanleihen in Schieflage.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841802,00.html
  1. #1

    Vorschlag

    Banken so weit zerschlagen, bis man sie bei Missmanagement auch pleite gehen lassen kann. Gewinne wandern ins Portemonaie der Aktionäre, Verluste werden sozialisiert. Das kann es nicht sein....
  2. #2

    Nur so am Rande

    ... ein gewisser Jörg Asmussen sass für den einen gewisser Peer Steinbrück und damit für den Staat damals im Aufsichtsrat der IKB Bank. Assmussen hatte damals den Kauf dieser hochtoxischen Papiere, welche zur Finanzkrise führte empfohlen. Heute sitzt Assmussen im Direktorium der EZB. 2007 stand die IKB Bank und Steinbrück konnte / wollte die entstehende Krise nicht mal lokal in Deutschland erkennen ... nun, manche Erfahrungen kosten dann eben einen dreistelligen Milliardenbetrag und bald mehr ...
  3. #3

    Staatsbanken kosten Milliarden

    Zitat von quadraturdeskreises Beitrag anzeigen
    Banken so weit zerschlagen, bis man sie bei Missmanagement auch pleite gehen lassen kann. Gewinne wandern ins Portemonaie der Aktionäre, Verluste werden sozialisiert. Das kann es nicht sein....
    Die IKB ist bereits eine Staatliche Bank - und was das Missmanegement angeht, saß da nicht auch ein gewisser Herr Lafontaine im Aufsichtsrat (war allerdings nie anwesend).
  4. #4

    .

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Die IKB ist bereits eine Staatliche Bank - und was das Missmanegement angeht, saß da nicht auch ein gewisser Herr Lafontaine im Aufsichtsrat (war allerdings nie anwesend).
    Wurde die IKB nicht an Lonestar veräußert?
  5. #5

    .

    Zitat von quadraturdeskreises Beitrag anzeigen
    Banken so weit zerschlagen, bis man sie bei Missmanagement auch pleite gehen lassen kann. Gewinne wandern ins Portemonaie der Aktionäre, Verluste werden sozialisiert. Das kann es nicht sein....
    Durch das sog. Missmanagement wurden Staaten jahrelang am Leben gehalten.
    Gewinne werden übrigens durch entsprechende Steuern sozialisiert, bei der IKB sind es ca. 30% + 26,825% auf das nach Abzug der GewSt + KSt sobald der Gewinn ausgeschüttet wird. Das ist eine lineare Besteuerung auf Niveau des Spitzensteuersatz oder ca. 50%, wieviel darf es denn Ihrer Meinung nach sein?
  6. #6

    Missmanagement

    Das Missmanagement der Banken bezieht sich auf die Gewährung von Krediten an die EU-Länder!

    Das besondere an diesen Umstand ist, dass die EU-Länder die Banken brauchen, um das gedruckte Geld in Umlauf zu bringen.Als Belohnung erhalten die Banken Zinsen und wenn dann die Kredite an die EU-Länder ausfallen neues Geld von der EZB (oder EU-Länder) damit diese dann
    erneut Kredite an die EU-Länder geben können.

    Früher gab es eine Inflation oder Währungsreform ; und alles war geregelt.
    Seit dem Euro geht das nicht mehr.

    Da dieser Umstand von den wehrten Politikern nicht zugegeben werden
    wird, spricht man von einer "Bankenkrise" (!) und alle hauen auf die Banken
    ein. Richtig wäre eine Prügelgasse und alle Politiker durch !

    Im übrigen, bei einem Zinssatz vom 6% für Spanien/Griechenland spricht von einer Katastrophe. Hat jemand schon den durchschnittlichen Zins
    der letzten 40 Jahre nachgesehen?
  7. #7

    Politiker und Banker sind eine unheilige Allianz gegen das Volk eingegangen!

    Zitat von gjengel Beitrag anzeigen
    Missmanagement
    Richtig wäre eine Prügelgasse und alle Politiker durch !
    Im übrigen, bei einem Zinssatz vom 6% für Spanien/Griechenland
    spricht von einer Katastrophe.
    Hat jemand schon den durchschnittlichen Zins
    der letzten 40 Jahre nachgesehen?
    Zinsen von 5-7% für Staatsanleihen von den Defizitländern
    Italien und Spanien sind angemessen. Das Inflations- und
    Ausfallrisiko sowie ein evtl. Euro Austritt muss ausreichend
    eingepreist werden. Der niedrige Zins im Vergleich zu früher
    ist ein klarer Hinweis auf deflationäre Tendenzen.
    Viele Preise werden immer billiger und unter diesen
    Umständen gilt "Cash is king".

    Die gesamte Bilanzsumme der Banken in der Euro Zone
    beträgt inzwischen 400% BIP. Manager, Banker und
    Politiker sind an diesem Fiaslo schuld. Manager haben
    Geld falsch dort investiert, wo es keine Gewinne gibt.
    Erinnern wir uns z.B. an das New Economy Desaster und
    an die Immobilien Blase. Diese privaten Häuser
    sind Konsum und bringen volkswirtschaftlich gesehen
    wenig nachhaltigen Gewinn.

    Da England pleite ist soll Deutschland lt. Britischem
    Verteidigungsminister nun die Kriege führen!
    Deutschland soll zahlen und haften für die Fehler
    der Banker und Politiker! Das wird krass und heftig
    werden!
  8. #8

    jaja

    Zitat von quadraturdeskreises Beitrag anzeigen
    Banken so weit zerschlagen, bis man sie bei Missmanagement auch pleite gehen lassen kann. Gewinne wandern ins Portemonaie der Aktionäre, Verluste werden sozialisiert. Das kann es nicht sein....
    .....

    Schlimmer noch: Es werden ja nicht nur die Verluste sozialisiert, der feisten Finanzwirtschaft wird auch noch das unternehmerische Risiko abgenommen.
    Wobei diese ach so freie Murkswirtschaft doch so stolz auf ihre segensreiche Tätigkeit ist.
    Wann endlich wird dem Privatmann sein Risiko abgenommen, wann tritt endlich der Staat ein, wenn wer seine Hypothek nicht mehr bedienen kann???
    rabenkrähe
  9. #9

    Warum ist die IKB dauernd im Fokus der Öffentlichkeit? Wer glaubt denn noch im Ernst, dass sie die einzige Bank ist, die Probleme hat. Wurde von der Deutschen Bank Derartiges berichtet, als sie im letzten Quartal 2008 mit mehreren Milliarden € in den Miesen stand? Natürlich nicht. Die HRE, die kurzerhand verstaatlicht wurde, durfte als "Rettung" die bad debts und junk Papiere der Deutschen Bank übernehmen, für mehrere Milliarden. So geschickt geht die "Rettung" der systemrelevanten Finanzinstitute. Landesbanken oder eine Banke wie die IKB genießen solch einen systemrelevanten Schutz vor der Öffentlichkeit nicht.

    Wann werden die Banken namentlich genannt, denen unter ESM etc. geholfen werden sollte oder bereits geholfen wurde?

    Die Wahrheit über die vermeintliche Euro-Krise, in Wirklichkeit eine Bankenkrise, erfährt man vor allem in der ausländischen Presse, mit etwas Mühe. SPON zeichnet sich z.B. diesbezüglich nicht aus. :-(








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