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Schuldenkrise: Schwellenländer stoßen Euro ab
REUTERSSpanien steckt in der Bankenkrise, Griechenland droht der Euro-Austritt, jetzt braucht offenbar auch Zypern Hilfen - die Lage in der Euro-Zone verschärft sich. Das Misstrauen der Investoren wächst. Laut einem Bericht der "Financial Times" trennen sich Schwellenländer von ihren Euro-Beständen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836748,00.html
- #1 04.06.2012 07:08 von
Jetzt auch noch externe Wirkungen am Devisenmarkt,
bislang hätte ich nur damit gerechnet, dass innereurozone - betreffende Verwerfungen auftreten und die implodierend ähnliche Wirkung derselben unter Verstärkung durch die ungeeignete Wirtschafts-, Finanz-, Fiskal- und Geldpolitik der Deutschen einschliesslich den rezessionsfördernden Fiskalpakte begrenzt wären.
Dem scheint ja aber mittlerweile nicht mehr so zu sein. Wenn die Zentralbanken der Schwellenländer verstärkt Euro abstossen, bleibt dies weder am Forexmarkt ohne Wirkungen und erst recht nicht an den Futuremärkten. Die Währung stürzt also jetzt bald auch massiv im Devisenkurs ab gegenüber anderen Währungen.
Gibt es überhaupt noch irgendeinen Grund, diese schrottige Währung am Leben zu erhalten, sofern dies überhaupt gelingen möge. Wie sehr müssen Verantwortliche in diesem Kontinent von Scheuklappen behindert sein, um alle diese Realitäten nicht wahrzunehmen ? Weg mit der Schrottwährung, weg mit diesen Schrottpolitikern. - #2 04.06.2012 07:10 von
Und wenn schwache tatsächlich austräten...
...dann stünden Staaten und Investoren ohne Euro da, um Anleihen zu kaufen - eine Kaufwelle würde den Außenwert des erheblich stärkeren "Rest-Euro" erhöhen.
Etliche jener, die sich auf ein Ende der schwachen Währung gefreut haben, dürften ihre Freude mit dem Verlust des Arbeitsplatzes oder Gehaltseinbußen zahlen - immerhin wären Unternehmen gezwungen, Produktionskosten von Exportprodukten zu reduzieren.
Da die USA ebenso wie Großbritannien derzeit in Schulden ersaufen und zu einem wachsenden Teil "Erträge" nur durch Wettscheinhandel ohne Gegengeschäfte erwirtschaften, dürfte der jeweils wechselnde Focus der Weltpresse auf die eine oder andere Problemregion maßgeblich beteiligt sein an Währungsumschichtungen; immerhin haben etliche Währungshändler eine Fabrik noch nie von innen gesehen und reagieren eher auf Einzelnachrichten.
Aus Schwellenländern lasse ich Rohstoffe Generatoren meiner Maschinenbaufirmen kaufen. Ich lasse dorthin fertige Windkraftanlagen verkaufen. Ich reise gerne immer wieder dorthin. Doch ich bin glücklich darüber, in Europa zu leben. Europa ist ein großartiger Kontinent, und unsere britischen Freunde gehören dazu, auch wenn ihre dramatische Neuverschuldung jene in Griechenland weit hinter sich lässt. Wir müssen alle noch mehr produzieren! - #3 04.06.2012 07:10 von
Politik-Versagen
Eine Politik, die den "Märkten" hinterher rennnt, wie sie heute unter Merkel betrieben wird, wird nie Vetrauen schaffen, weder bei Bürgern, noch bei Anlegern. Das große Vetrauen, das Merkel bei den deutschen Wählern genießt ist rational leider nicht erklärbar. Die "Märkte" sind aber wohl doch nicht ganz so irrational wie die Wähler.
- #4 04.06.2012 07:13 von
Solange der Euro von den europäischen Eliten als "politisches Projekt" gesehen wird und die Augen vor der ökonomischen Realität verschlossen werden wird sich die Krise von Jahr zu Jahr verschärfen - und Billionen kosten.
Es wird Zeit daß die Politik ihre Scheuklappen ablegt und endlich das unvermeidbare Ende DIESER Währungsunion angeht.
Aber so wie es aussieht fahren Merkel und Co. den Karren lieber an die Wand anstatt ihre (angeblich so stark vorhandene) ratio zu gebrauchen, oder sie sind nur Marionetten in den Händen "höherer Mächte".
Die interessierte Öffentlichkeit hat schon längst erkannt wie die Lage ist und welche Schlüsse daraus gezogen werden sollten - in Brüssel aber werden weiter utopische Ziele als "alternativlos" dem Publikum verkauft. Jetzt eine Bankenunion, eine Wirtschaftsregierung, die unvermeidliche Schuldenhaftung etc. - völlig abgehoben planen diese Bürokraten eine "weitere Vertiefung" der Eurozone, wollen sogar neue Länder aufnehmen.
Die Eurokraten, die Regierungen der Eurozone mit Merkel an der Spitze leben in einer Parallelwelt die mit der Lebenswirklichkeit der Massen nichts mehr zu tun hat. Jeden Tag werden große Pläne vorgestellt, aber jeder spürt deren Weltfremdheit und Verlogenheit, und niemand erwartet ernsthaft daß sie erfolgreich sind.
Wir sind von zweistellige Milliardenbeträgen zur "Rettung" Anfang 2010 jetzt bei vierstelligen oder sogar fünfstelligen angekommen - und immer noch müssen wir jeden Tag hören "Deutschland profitiert am meisten". Es wird Zeit etwas neues zu hören.
Nein, DIESER Euro ist tot, und Merkel sollte alles tun ihn schnell und geräuschlos zu beerdigen - zum Wohle Deutschlands; dafür arbeitet die Dame doch, angeblich. - #5 04.06.2012 07:15 von
_Ja, ... und ?
Niemand der einigermaßen Herr über seine Sinne ist, ist heute Morgen aufgestanden, und hat die Meldung erwartet das alles wieder in Ordnung ist.
Mit dem Euro wird es nie wieder Normalität geben, verlasst euch drauf.
Die Mathematik kann man im Ergebnis nicht austricksen. (Finanzmathematik ist nur Ansammlung unbewiesener Annahmen!) - #6 04.06.2012 07:19 von
Die Zyprioten sind immens reich, aber auch da zahlt kein Mensch Steuern. Wir "verhaßten" Nordeuropäer, denen jeder Cent vom Finanzamt abgepreßt wird, zahlen doch gern für sie mit......
Absolut unverständlich, dass die Politiker dieser Länder weiterhin ihre Klientel-Steuerpolitik (keine Steuern für unsere Freunde, unsere guten Freunde...) fahren, ohne dass die EU, der IWF einschreiten bzw. klare Forderungen stellen. - #7 04.06.2012 07:21 von
und täglich
grüßt das Murmeltier.........
wie lautete dieses indianische Sprichwort noch? Ach ja!....... wenn du merkst, dass dein Pferd tot ist, solltest du absteigen...... - #8 04.06.2012 07:23 von
Darf ich hoffen?
Darf ich hoffen, dass es mit diesem blöden Euro nun endlich zu Ende geht?
Ich kann diese langsame Sterben nun langsam nicht mehr ertragen.
Knall.Peng. Und aus!
Ich weiß, dass das unruhige Zeiten wären, aber die sind mir zehnmal lieber als dieser Zustand. - #9 04.06.2012 07:26 von
Rettungsfatigue
Wenn ich noch einmal Rettungspaket hoere, fange ich an, um mich zu schlagen
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