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Schuldenkrise: Schwellenländer stoßen Euro ab

REUTERSSpanien steckt in der Bankenkrise, Griechenland droht der Euro-Austritt, jetzt braucht offenbar auch Zypern Hilfen - die Lage in der Euro-Zone verschärft sich. Das Misstrauen der Investoren wächst. Laut einem Bericht der "Financial Times" trennen sich Schwellenländer von ihren Euro-Beständen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836748,00.html
  1. #120

    Das heißt

    unsere Waren werden billiger,
    ausländische werden teurer
  2. #121

    Die Verantwortlichen

    Zitat von liebergast Beitrag anzeigen
    Der Euro wurde uns als stabilste Währung verkauft.
    Der Schaden ist bereits gigantisch.
    Der kleine Deutsche wird skrupellos dafür in die Pflicht .....
    können z.B. bei den Wahlen in die Pflicht oder aus der Verantwortung entlassen werden.
    Schauen Sie sich doch die Ergenisse an, bitteschön!
    Der Einzige, der in diesem Schlamassel noch vernünftig und sachlich argumentiert ist Herr Gysi.
    Leider gehört er einer nicht wählbaren Partei an, aber seine Argumentation ist immer bestechend.
  3. #122

    Zitat von ChakaChaka Beitrag anzeigen
    Wenn es der derzeitigen Generation der uns in Europa regierenden Regierungschefs nicht bald gelingt den EURO aus diesem Schlamassel herauszuholen, der uns sehenden Auges von der Generation Kohl, Mitterand und ihren Helfershelfern aufgrund von Unfähigkeit und Leichtgläubigkeit eingebrockt wurde, dann sind schwere Verwerfungen zu befürcheten. War es etwas gelogen, als uns noch um die Jahrtausendwende stets verkündet wurde "der EURO bleibt stabil" und "die Rente ist sicher"?

    Die Demokratien in Europa könnten schweren Schaden nehmen, wenn sich herausstellen sollte, dass Europa eben nicht in Verantwortung für seine BürgerInnen, ArbeitnehmerInnen, SteuerzahlerInnen und RentnerInnen regiert wird, sondern stattdessen blanke organisierte Verantwortungslosigkeit auf höchsten Regierungsebenen herrscht.
    "wenn sich herausstellt" ??

    Das ist doch mehr als offensichtlich, dass wir in keiner Demokratie leben, sondern schon längst in der Diktatur des vermögenden 1%.
  4. #123

    Es gibt keine reine Lehre des Marktes

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Die Geschichte wird zeigen, ob die reine Lehre des Marktes uns aus der Krise heraus führt. Und wie´s derzeit läuft, habe ich da so meine Zweifel...
    Inflationsbedingt und nach der Krise 2008/2009 ist es wirklich kein Kunststück, die staatl. Einnahmen als "höher denn je" hinzustellen.
    Dies ändert aber nichts daran, daß die soz. Marktwirtschaft 1990 beerdigt wurde und seitdem verwest. Die Marktwirtschaft in Reinform, wie wir sie seitdem erleben, hat nur wenige Profiteure und fährt gerade vollgas vor die Wand. Der Aufprall wird durch div. Maßnahmen gedämpft, aber nicht verhindert. Diesen Mechanismus hat

    ganz gut umschrieben.
    Die Idee von selbstregulierenden Märkten hat sich selbst ad absurdum geführt, dazu einen Lesetipp:
    Ideengeschichte: Die Liberalen und der Staat - Wirtschaft - FAZ
    Viel Spaß noch beim Verteidigen der verlorenen Posten "Marktwirtschaft" und "Liberalismus" in ihrer jetzigen Ausprägung.
    Der Markt ist ein reines Insidergeschäft . Die großen
    Banken in den USA sind gleichzeitig die Ratingagenturen
    und die Fat . Und wenn jemand nicht mit Dollar bedient
    werden will kommt die Navi !
  5. #124

    Chuck Norris kann den Euro retten

    Zitat von ChakaChaka Beitrag anzeigen
    Wenn es der derzeitigen Generation der uns in Europa regierenden Regierungschefs nicht bald gelingt den EURO aus diesem Schlamassel herauszuholen, der uns sehenden Auges von der Generation Kohl, Mitterand und ihren Helfershelfern aufgrund von Unfähigkeit und Leichtgläubigkeit eingebrockt wurde, dann sind schwere Verwerfungen zu befürcheten.
    Da sich tote Pferde nun mal nur schlecht weiter reiten lassen, ist mit Verwerfungen zu rechnen.

    Zitat von ChakaChaka Beitrag anzeigen
    War es etwas gelogen, als uns noch um die Jahrtausendwende stets verkündet wurde "der EURO bleibt stabil" und "die Rente ist sicher"?
    Das sind halt Sprüche für Leute, die sich gerne für dumm verkaufen lassen.

    Zitat von ChakaChaka Beitrag anzeigen
    Die Demokratien in Europa könnten schweren Schaden nehmen, wenn sich herausstellen sollte, dass Europa eben nicht in Verantwortung für seine BürgerInnen, ArbeitnehmerInnen, SteuerzahlerInnen und RentnerInnen regiert wird, sondern stattdessen blanke organisierte Verantwortungslosigkeit auf höchsten Regierungsebenen herrscht.
    Wieso? Die totale Verantwortungslosigkeit gibt es doch vor allem erst mal auf Seiten der Bürger. Und da in einer Demokratie immer noch jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, ist es nicht zu verwunderlich, dass es in Regierungskreisen auch verantwortungslos zugeht.
  6. #125

    Ein Oxymoron ?

    Zitat von SpieFo Beitrag anzeigen

    Leider gehört er einer nicht wählbaren Partei an, aber seine Argumentation ist immer bestechend.
    Ich wünschte, wir hätten mehr so kluge Leute wie ihn.
  7. #126

    Da sind Sie ncht allein

    [QUOTE=atze_bommel;10298856]Darf ich hoffen, dass es mit diesem blöden Euro nun endlich zu Ende geht?

    Es war vor 2 Jahren klar, jetzt ist es zu spät. Griechenland wurde nicht früh genug abgestossen, Spanien und Italien sind noch lange nicht gerettet. Wenn es jahrzehnte lang so weiter geht, dann lieber der Crash.
    Mit Eurobonds wären in kurzer Zeit Alle pleite, hoffentlich wissen das die Schwarzen. Den Roten/Grünen ist es sowieso egal, sie denken nicht daran die Schulden zu bezahlen.
  8. #127

    Ich lach mich tot

    Zitat von SpieFo Beitrag anzeigen
    können z.B. bei den Wahlen in die Pflicht oder aus der Verantwortung entlassen werden.
    Schauen Sie sich doch die Ergenisse an, bitteschön!
    Der Einzige, der in diesem Schlamassel noch vernünftig und sachlich argumentiert ist Herr Gysi.
    Leider gehört er einer nicht wählbaren Partei an, aber seine Argumentation ist immer bestechend.
    Wie gut die Tiefenpsychologie funzt.
    Die Linke hat zwar eine Richtige Antwort,
    die Verantwortung für das Geld den Staaten zu übergeben
    durch verstaatlichung der Geschäftsbanken, aber
    die Linke ist nicht wählbar, die Linke ist nicht wählbar,.....
    Ob die Frösche schon quaken , die Linke ist
    nicht wählbar ? Wähl mal schön die FDP
    ,die ist wählbar, wählbar....
  9. #128

    Politik und Euro

    Der Euro ist nur deshalb so schwach, weil Politiker die Banken jahrzehntelang erlaubt haben Misswirtschaft zu betreiben. Hier wird ein Bild erzeugt als sei der Euro schuld an seiner Misere was aber nicht stimmt. Politiker sind zum Dienstmädchen der Bankster geworden. Unfähig und Verfassungswidrig zusammen.
  10. #129

    Und noch ein Gedicht...

    Das Problem bleibt mir - mangels Masse - erspart:
    "Wohin mit den Euros, die bald wertlos werden!"

    Wenn ich Schwellenland wäre und Euros hätte, dann würde ich mich auch schleunigst davon trennen!








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