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Schuldenkrise: Was Samaras von Keynes lernen kann

CorbisRiesenschulden, tiefe Rezession und eine Regierung, die partout nicht sparen will. Die Rede ist nicht von Griechenland 2012, sondern von Großbritannien 1945. Damals rettete John Maynard Keynes sein Land vor der Staatspleite - und liefert einen Hinweis, wie es mit der Euro-Krise weitergehen könnte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...850704,00.html
  1. #1

    zu spät

    Kapitalflucht ins Ausland, das hätte man vor zwei Jahren stoppen sollen, dann wäre GR jetzt in der Lage, die Verarmung der Bevölkerung zu stoppen und könnte sich im Inland das erforderliche Kapital beschaffen. Jetzt sind die grossen Geldmengen schon vor jeglichem Zugriff geschützt in unseren Kapitalparadiesen.
  2. #2

    Das sagt er aber schön

    ""Der Schuldenabbbau gelang vor allem mit so genannter finanzieller Repression, mit der schleichenden Enteignung der Gläubiger", sagt Albrecht Ritschl, Professor für Wirtschaftsgeschichte an der London School of Economics."

    Er nimmt das böse i-Wort nicht in den Mund. Er meint Inflation.

    Keynes, der Ruhmreiche, hat die Inflation angefahren. Und so wird bei Staatschulden immer verfahren. Nichts Neues. Es wird sich jetzt wieder beweisen. Der Blöde ist immer der, der spart.

    Nur: Samaras kann da von Keynes nichts lernen. Griechenland hat den Euro und nicht das abwertbare Pfund Sterling wie Keynes. Das zu Zeiten von Keynes auch schon lange kein Pound Sterlingsilber mehr war. Die Geldpolitik wird für Griechenland bei der EZB gemacht. Und die werten den Euro nur zum Gefallen der Griechen sicher nicht ab. Da muss er sich schon wieder die Drachme wünschen, um den Keynes zu spielen.
  3. #3

    Totale Verbindlickeiten GBs ...

    Dürfen schlappe 600 % der BSPs sein ....
    Merv King druckt wie Bekloppt, Turbo-Betrug des Londoner City ist einziges Geschäftsmodell das noch läuft.
    Ich bezweifele das irgendwer und irgendwo auf diese Erde irgendwas vom John Maynard Keynes lernen sollte.

    Britisches Wirtschaftswunder war befeuert mit persichem Öl, danach mit schottischem. Tacherismuss ist ein relevantes Export Artikel der die Europa erfolgreich zu den Dritten Welt Länder angenäht hat ..... Ich nehme eine Tüte Popcorn und beobachte "Die Monumentale Rettung Griechenlands " in 3D, con public viewing, kommentiert von dem pool der hirnverbrannten EU-Goldmanites . Ist bischen shyzophren, aber was soll's .... Schadenfreude long, bit***Z !!!
  4. #4

    Ein kleiner Unterschied

    macht es den Griechen unmöglich sich dieses Mittels zu bedienen: Sie haben keine eigene Währung.
    Dieses Spiel zwischen Drachme und Inflation wie im Artikel beschrieben hat Griechenland vor Beitritt in die Währungsunion perfekt beherrscht!
  5. #5

    Warum überrascht der Artikel nicht?

    Hetze um ideologische Ziele zu erreichen- wie nennt man das noch?

    Mitleser, kein einziges Wort glauben, recherchiert erst!
    Das Ziel ist es, Sie, ja Sie zu enteignen. Um damit politische Ziele zu erreichen.

    Es gab in England keinen Anleihemarkt, der sich mit der heutigen Bedeutung verleichen ließe.

    "Die künstlich niedrigen Zinsen, die wir gegenwärtig in England und den USA sehen, haben denselben Effekt, denn sie senken die Finanzierungskosten für die Staatsschuld."

    Phantastisch- wenigstens das "künstlich niedrig" stimmt, die Manipulation. Die u.a. die PIIGS in den letzten Jahren ja erst zum Schuldenkollaps geführt haben. Denn bei "Marktzinsen" wäre die Staatsschuld eben nicht so hoch.

    Diese Ideologie, meine Damen und Herren, zerstört gerade Europa und beraubt Sie um alles, macht vielleicht aus Ihren Söhnen demnächst Soldaten. Um die Staatsschuld zu verringern.
  6. #6

    1. April?

    Der "Keynsianicher Endpunkt" ist fast erreicht und dann sollen die Griechen von Keynes lernen? Noch mehr Schulden? Schulden sind ja für Keynsianer kein Problem, bis sie von der Realität eingeholt werden.
  7. #7

    Was der Autor unterschlägt: 1945 war die britische Wirtschaft durch den Krieg am Boden, aber grundsätzlich leistungsstark. Mit der Erholung Europas vom Krieg erholte sich auch die britische Wirtschaft. 1970 lag das britische BIP beim Fünffachen des Werts von 1945. Und damit ist der Schuldenabbau im Verhältnis zum BIP schon so gut wie erklärt.

    Die Wirtschaft in Griechenland dagegen ...
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Riesenschulden, tiefe Rezession und eine Regierung, die partout nicht sparen will. Die Rede ist nicht von Griechenland 2012, sondern von Großbritannien 1945. Damals rettete John Maynard Keynes sein Land vor der Staatspleite - und liefert einen Hinweis, wie es mit der Euro-Krise weitergehen könnte.

    Was Griechenland von Großbritannien lernen kann - SPIEGEL ONLINE
    Ich wüsste nicht, was man überhaupt von Keynes lernen kann. Keynesianisch motivierte Politik hat uns letztlich überhaupt erst in diese Lage gebracht, in der wir uns heute befinden.

    Fight of the Century: Keynes vs. Hayek Round Two - YouTube
  9. #9

    Äpfel mit Birnen vergleichen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Riesenschulden, tiefe Rezession und eine Regierung, die partout nicht sparen will. Die Rede ist nicht von Griechenland 2012, sondern von Großbritannien 1945. Damals rettete John Maynard Keynes sein Land vor der Staatspleite - und liefert einen Hinweis, wie es mit der Euro-Krise weitergehen könnte.

    Was Griechenland von Großbritannien lernen kann - SPIEGEL ONLINE
    Der Schreiber weiß offensichtlich nicht, dass Griechenland
    keine eigene Währung hat, (noch) am Tropf des Euro
    hängt.

    Auch hat er wohl keine allzuguten Kenntnisse über Keynes,
    was Keynes wollte, was er gemacht hat, was seine Theorien
    waren, denn sonst würde er nicht solch einen Blödsinn
    schreiben.








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