Schuldenkrise: Regierung rechnet nur noch mit Mini-Wachstum

REUTERSDie Aussichten für die deutsche Wirtschaft trüben sich zunehmend ein. Die Regierung erwartet im zweiten Quartal nur noch ein kleines Wachstum, das Wirtschaftsministerium sieht "erhebliche Risiken". Experten sagen für den Herbst mehr Firmenpleiten voraus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...849347,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft trüben sich zunehmend ein. Die Regierung erwartet im zweiten Quartal nur noch ein kleines Wachstum, das Wirtschaftsministerium sieht "erhebliche Risiken". Experten sagen für den Herbst mehr Firmenpleiten voraus.

    Wirtschaft in Deutschland: Experten rechnen mit schwächerem Wachstum - SPIEGEL ONLINE
    was soll ds Geschrei, es geht uns sehr gut. Ich war gerade in Frankreich, Mieten teurer als bei uns, Lebensmittel teurer,, Restaurantbesuche teurer, Gehälter gleich oder geringer----

    man was geht es uns gut ist mein Fazit. Nach einem wirtschaftlichen Hoch muss ein Tief kommen, alle haben bereits alles. Die Konjunktur kann doch nicht ewig wachsen. Wir haben es leider versäumt uns um
    andere Gebiete des Exports zu kümmern, z.B. Wissen, Erfiindungen, etc.
  2. #2

    Hier könnte eine Überschrift stehen.

    Mir gefällt der ständige Konjunktiv in solchen Meldungen. Ich könnte auch morgen aus dem Haus gehen und von einem Piano erschlagen werden und dann könnte mich die Wirtschaft noch weniger interessieren, als sie mich jetzt schon interessiert.
  3. #3

    Du und ich

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    was soll ds Geschrei, es geht uns sehr gut. Ich war gerade in Frankreich, Mieten teurer als bei uns, Lebensmittel teurer,, Restaurantbesuche teurer, Gehälter gleich .....
    Ihr Fazit sollte bestenfalls sein: Mann, was geht es m i r gut. Und sehen Sie, da stellt sich die Frage, wie lange noch? Denn in einem haben Sie recht: "Die Konjunktur kann doch nicht ewig wachsen"!
    Trotz dieses "Booms" geht es Anderen lange nicht so prima wie Ihnen, wenn jetzt die Krise kommt, gehts richtig bergab. Wir haben tatsächlich Vieles versäumt - aber auch da: nicht wir, unsere Regierungen!
  4. #4

    Die Transferleistungen der Eurorettung führen zum Einbruch der Binnenkonjunktur!

    Wenn Massenkaufkraft in die Pleitestaaten abfliesst - dann haben die Menschen hierzulande weniger Geld etwas zu kaufen. Also stürzt die Binnenkonjunktur in Deutschland ab.
    Eine logische Folge der Euro-Rettung!
    Dabei hilft die EuroRetterei noch nicht einmal den Pleitestaaten: die griechische Oberschicht zieht ihr Geld aus Griechenland ab. Man hätte die Vermögen dieser Schicht nicht retten sollen - sondern dem griechischen Volk direkt helfen sollen. Die Art und weise der Euro-Rettung führt so zum Wirtschaftsabsturz nicht nur in Deutschland - sondern auch in Griechenland & Co.
  5. #5

    Zitat von FreeEurope Beitrag anzeigen
    Wenn Massenkaufkraft in die Pleitestaaten abfliesst - dann haben die Menschen hierzulande weniger Geld etwas zu kaufen.
    Wodurch fliesst denn Massenkaufkraft hierzulande in die Peripherie?
  6. #6

    Binnenmarkt sträflich vernachlässigt

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    was soll ds Geschrei, es geht uns sehr gut.
    Klar geht es uns gut: Vor allem der deutschen Arbeitnehmerschaft, die den Boom in der Exportindustrie mit Reallohnverlusten, Zeitarbeit und anderen prekären Arbeitverhältnissen, der massiven Ausweitung des Niedriglohnsektors und der extremsten Spreizung der Einkommen innerhalb der EU(lt. OECD) bezahlt. Übrigens hat Frankreich zumindest einen gesetzlichen Mindestlohn und kaum unsichere Beschäftigungsverhältnisse wie in Deutschland.

    Die schlechte Einkommensentwicklung, die Massenarbeitslosigkeit und die prekären Beschäftigungsverhältnisse bedeuteten: der deutsche Binnenmarkt ist nicht gut aufgestellt. Falls die Krise auch Deutschland erreicht und der Export wegbricht, kann Deutschland nicht auf einen ausgleichenden Binnenmarkt hoffen. Dann geht es hier richtig rund!
  7. #7

    Ach was?

    so eine Überraschung, wer hätte das gedacht, nach all den Nachrichten der vergangenen Wochen. Also, jetzt ist dann auch der richtige Zeitpunkt um aus dem Euro auszusteigen.
  8. #8

    Vom Piano erschlagen ...?

    Zitat von 01099 Beitrag anzeigen
    Mir gefällt der ständige Konjunktiv in solchen Meldungen. Ich könnte auch morgen aus dem Haus gehen und von einem Piano erschlagen werden und dann könnte mich die Wirtschaft noch weniger interessieren, als sie mich jetzt schon interessiert.
    Sie sind doch nicht Clooney !Jeden Tag eine neue Warnung von den hochbezahlten "Experten".Davon bin ich schon müde-lese ich nicht mehr.
  9. #9

    Tri Tra Trullala, Kasperle ist wieder da

    Noch vor 90 Tagen und weniger ging die deutsche Wirtschaft nur bergauf. Nun wieder bergab. Morgen bestimmt wieder bergauf und dann wieder bergab. Dann noch mehr bergab, dann weiter bergab. Dann nur noch bergab und dann ist die Welt wieder in Ordnung, weil es kein Dauerwachstum gibt. Punkt.