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Schuldenkrise: Ökonom Horn*fordert*reiche Euro-Staaten zum Verzicht auf
Deutschland stehen harte Zeiten bevor: Die Schuldenkrise schlägt laut*einer Prognose des*IMK-Instituts 2012 auf die Konjunktur durch, zudem belastet das miserable Management in der Euro-Krise. Die Forscher warnen: Die Währung kann nur noch durch ein Umdenken der exportstarken Länder gerettet werden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806995,00.html
- #1 03.01.2012 19:06 von
Ja, ja.
Es ist doch gut, wenn es für jede noch so krude Idee einen Experten gibt, der für sie argumentiert! Das so ein Schwachsinn von einem "gewerkschaftsnahen Institut" kommt, ist ja nicht weiter verwunderlich. Auch die hahnebüchene Argumentation ist alles andere als überraschend! Jetzt sollen sich also wieder die besser Wirtschaftenden und Erfolgeichen auf das Niveau der Schlechten zubewegen damit die Krise gelöst wird. Nee, ist klar! Wenn die bisher noch weniger verschuldeten Länder jetzt mehr Schulden machen, dann sieht es bald für Griechenland, Irland, Spanien oder Portugal schon gar nicht mehr so schlecht aus im Vergleich!der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
Wenn wir hier in Deutschland unsere Waren nur etwas weniger gut produzieren würden, dann hätten auch Erzeugnisse aus Griechenland wieder eine Chance auf dem Markt. Vorschlag: Wir produzieren Autos jetzt nur noch mit 3 Rädern und der Motor wir auch nur noch bei jedem dritten Exemplar mitgeliefert, die Werkzeugmaschinen funktionieren nur an drei Tage in der Woche und fallen nach 18 Monaten auseinander und wenn wir gleichzeitig unsere Preise verdoppeln, dann brummt es bald in Griechenland.
Oder würde das eventuell Griechenland auch wenig nützen, weil die Chinesen grinsend in die Bresche springen?
Wann lernen diese roten Träumer mal was vom richtigen Leben und der Welt da draussen? Mal die Nase aus dem "Kapital" ziehen und sich die Wirklichkeit anschauen! - #2 03.01.2012 19:07 von
Wie kaputt muss man sein …
… um solche Thesen zu verbreiten? Wäre es nicht sinnvoller endlich zu begreifen dass wir ein völlig kaputtes Geldsystem haben? Geld muss fließen, stets im Kreislauf sein und eben nicht gehortet werden. Mit einer solchen Ansprache redet der Mann diesem kaputten System das Wort. Weniger ausgeben und sparen heißt nur die Zinslasten in den Haushaltspositionen auszudehnen. Siehe Griechenland, Konjunktur abwürgen, sich totsparen.
Schuldenkrise eskaliert, jetzt auch noch Guthabenkrise … betrachten sie einfach die Kehrseite der Medaille und die ganz Wenigen denen dieses Verhalten nützt. Und wer am Ende immer noch nicht begriffen hat, dass wir es mit einem unmenschlichen und ungerechtem Geldsystem zu tun haben, der muss wohl doch nochmal auf die Schulbank … für unsere Politiker scheint dies ausnahmslos zuzutreffen.
Übrigens, man muss kein Kommunist oder Linker sein um diesen Wahnsinn zu durchblicken, gesunder Menschenverstand und ein wenig nachdenken hilft da auch schon. Besonders hilfreich wäre es, würde sich die Presse mal für 2012 darauf verständigen nur von der „Guthabenkrise“ zu berichten, sie ist ja nichts anderes, eben nur die rückwärtige Ansicht … (°!°) - #3 03.01.2012 19:14 von
genau richtig!
hier ein witziger aber im Kern sehr guter Artikel dazu.Zitat von wika;9387031
[url=http://qpress.de/2011/12/05/schuldenkrise-eskaliert-jetzt-auch-noch-guthabenkrise/
Quatsch-Press » Schuldenkrise eskaliert, jetzt auch noch Guthabenkrise - #4 03.01.2012 19:16 von
"Weit wichtiger sei es, die Strukturen zu ändern, die erst zu der Schieflage geführt hätten,"
Tja, Herr Horn, dann gibt es nur eine Struktur, die zu ändern ist, nämlich die des Euro. Man muss die bisherigen Eurostrukturen ändern, dann ist alles paletti.
Es ist richtig, dass wir den Exportüberschuss in D abbauen müssen. Damit sinkt aber das Außenergebnis des gesamten Euroraumes nachhaltig, denn wir können nicht die Exportflut nach Italien oder Spanien drosseln, ohne auch die Exporte in die USA, nach Kanada, Russland oder China zu drosseln.
Uneingeschränkt richtig finde ich den Vorschlag, dass die Länder im Euroraum, die am wenigsten durch Staatsschulden bedroht sind, ihre Staatsverschuldung erhöhen müssen, um massiv zu investieren in die Zukunft ihrer Länder und damit auch wirtschaftliche Impulse an die Staaten der Eurozone zu geben, die besonders große Konjunkturprobleme haben. Das ist in jedem Fall sinnvoller als grenzenlos deutsche Steuergelder dort zu versenken durch Transfers. Transferunion bedeutet Ausbeutung der Steuerzahler, geht zulasten der Rentner und Arbeitnehmer und ist damit arbeitnehmerfeindliche Politik. So etwas will niemand vom DGB hören.
Jedenfalls interessante Anregungen durch Herrn Horn. - #5 03.01.2012 19:24 von
Reiche Eurostaaten?
Wen meint er denn damit? In den Schlagzeilen lese ich immer von mehr (Griechenland, Italien) oder weniger (Finnland, Estland) verschuldeten Staaten.
Unbestritten muss das Geld, dass den Schulden gegenübersteht ja irgendwo sein. Vielleicht wäre es an der Zeit, von dort mal hilfe zu fordern, statt von mehr oder weniger überschuldeten Staaten.
Dass genau diese Leistungsbilanzunterschiede nicht mehr über nationale Währungen ausbalanciert werden können, haben wir der Einführung des segensreichen EURO zu verdanken. - #6 03.01.2012 19:27 von
Horn fordert reiche Euro-Staaten zum Verzicht auf, und wir ...
... forden diesen Horn auch zum Verzicht auf, nämlich auf seine satte Super-Pension mit der im Rücken so flotte Sprüche zu machen sind.
Und übrigens: Die Pleiteländer verzichten ja auch schon - nämlich aufs Steuern eintreiben. Aber dafür sollen nach Horn nun die doofen Nordländer bluten.
Habe den Verdacht Deutschland ist von irgendwelchen ausländischen Zombies besetzt worden ohne dass das jemand bemerkt hat. - #7 03.01.2012 19:36 von
- #8 03.01.2012 20:15 von
nun lasst uns endlich den export drosseln!
ab februar exportieren wir einfach genauso viel wie griechenland!
plan 1:
wir erhöhen alle löhne um 100% - die gewerkschaften sind zufrieden - der michel kann sein glück kaum fassen (und kauft sich erstmal sofort ein 2. iphone = kurbelt nebenbei noch den binnenmarkt an) - und die exporte brechen endlich dramatisch ein.
oder
plan 2:
wir hören endlich mit dieser blöden "wertarbeit" auf - deutsche autos rosten endlich wieder und lieferanten und handwerker sind genauso pünktlich wie im süden europas.
dann haben wir endlich die gewünschte angleichung der lebensstandards - auf welcher höhe sich diese befinden wurde ja vorher nicht genau definiert! - #9 03.01.2012 20:18 von
Unsinn- unter 1% der deut. Exporte nach Griechenland
Der gewerkschaftsnahe Ökonom Horn sollte bedenken: Wenn Deutschland weniger exportiert, wird Griechenland nicht plöztlich erblühen. Griechenland hat gar keine Industrie, die mit der deutschen Industrie konkurriert. Griechenland konkurriert eher mit der Türkei (Tourismus,einfachere Technologien) oder den Balkanstaaten.
Für die deutsche Exportwirtschaft ist Griechenland sowieso irrelevant, im ersten Quartal 2011 betruge der prozentuale Anteil Griechenlands an deutschen Gesamtexporten unter 1 % !
Exportstatistik: Deutscher Handel mit Griechenland bricht ein - Konjunktur - Politik - Handelsblatt
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