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Schuldenkrise: Nervenkampf um den Euro

DPAGriechenland ächzt unter den Reformen, Spanien fürchtet um seine Banken: In der Euro-Krise gehen der Politik die Rettungsrezepte aus. Auf einem Mini-Gipfel will die Kanzlerin mit ihren Kollegen aus Italien, Frankreich und Spanien den Kurs justieren. Wird der Rettungsschirm zur Allzweckwaffe?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...839978,00.html
  1. #80

    Zur Lage der EU Nation

    Zitat von rad666 Beitrag anzeigen
    Viel einfachere Lösung: jeder bekommt seine eigene Währung - und darf damit machen was er will! Nachdrucken, Zinsen senken oder erhöhen, Aufwerten, Abwerten, für sinnloses oder sinnvolles ausgeben... das spart uns jede Menge Nerven und Geld, außerdem muss der Euro dann nicht mehr wöchentlich gerettet werden und wir können uns auf wichtigere Dinge konzentrieren (demographischer Wandel, Steuerreform,...)...wahrgenommen wird.
    Wer Sparen will muss eben auf Dinge verzichten die überflüssig sind.
    Hat hat Deutschland sogar Vorbild Funktion=
    In Deutschland waren das Telefon, Post,Bahn,Flughäfen,Autobahnen,Energie Monopole,somit teilweise der TV und Rundfunk Bereich.Wie gut oder schlecht es da gelaufen ist,ist eine andere Frage.War auch stark von der Lobby abhändig,welche die Kosten+Gewinn auf die Bürger übertragen hat.Kann man positiv für die Bürger ändern ,wenn man in Brüssel sitzt.

    Geldverschwendung als EU Hobby:
    Auf Grund meiner Zahlen (bzw. die im Internet verfügbaren)
    gibt die EU allein für das Militär 400 Mrd. Euro pro Jahr aus,also mitten in Friedenszeiten! Dazu überflüssige Kosten für Weltraum Projekte ohne Mehrwert oder zukünftige Patente,außer bunter Bilder und Weltraummüll.
    Wie wäres mit 60% weniger?

    Eine billige EU Armee,also ein Zusammenschluss aller Eu Ländern -eben die UNION, käme weit billiger.

    Wer will kann überall sparen,ohne dass es überhaupt auffällt.

    Ebenso sieht es mit den allgemeinen TV und Rundfunk in Europa aus,da würde eine einziges EU Informationsystem ala Intranet ausreichend anstatt EU26 oder mehr ZDF Schön-Wetter-Staat TVs auf Kosten der EU Bürger.

    Seit bestehen der Währungsunion,also mit der Einführung des Euros,haben sich die meisten EU Staaten einen Dreck um die Bescheidenheit im Staatswesen gekümmert,sondern hauptsächlich um den a) persönlichen Reichtum b) der Partei, c) ihrer Interressensgruppen oder der d) Lobby,und es wird irgendwer schon bezahlen.

    Jede in einen Staat trägt die Verantwortung mit,besonders Menschen mit Kapital,denn welche Spass hat man schon,wenn man sich für das Geld nichts kaufen kann ?

    Deshalb sollten Private Personen sowie besonders Firmen mit an den staatlichen Schulden sich auch anteilsmäßig beteiligen,die Steuern die Sie zahlen decken gerade mal die laufenden Kosten / Spesen der derzeitigen Bürokratie.

    Allein Deutschland hat 2 Billionen Euros,d.h. pro Kopf ca. 20.000 Euros ,die noch bezahlen werden "möchten".

    Die Gesamt EU hat insgesamt fast genauso wieviele Schulden wie die Notenpresse namens USA.

    Allein durch Einführung einer Luxussteuer auf bestimmte Luxusgüter,die zweckgebunden direkt in die Staatsschulden fließt,dazu ein jährliche Lizenzvergabe auf sämtliche Gewerbe
    ,könnte jeder Bürger "schnell" diese "Staatsschuld" abtragen.
  2. #81

    Anti-Inflationsmassnahmen

    Zitat von nachtkapp Beitrag anzeigen
    haben wider besseren Wissens die Gesetze (und nicht nur das GG) mit Füßen getreten, Sozialabbau der übelsten Sorte betrieben, gelogen und betrogen. Bis heute muss niemand dieser Leute die Konsequenzen dafür tragen.
    Deshalb hoffe ich inständig, dass kommende Generationen aus diesen Fehlern lernen und irgendwann einmal entsprechende Gesetze verabschieden, die ein Verklagen dieser Kriminellen ermöglicht.
    Zur Not könnten Sie als neuer EU Bürger mal die o.g. im Urlaub persönlich besuchen und ihnen die Meinung gurken.
    Jeder der Euros oder den Euro hat muss eben in Zukunft versuchen,das bestmöglich aus diesen Geld herauszuholen.

    Zum Beispiel Dinge "kaufen" die einen hohen persönlichen Nutzwert haben ,wie bestes Wohnen,eigene Nahrungsmittel und Energiequellen (Wind,Solar,Biogas..) ,brauchbare Mobiltät und gute Ärzte mieten.
    Einfach nur Geld besitzen,ist einfach zu wenig.Das Geld muss sinnvoll arbeiten und damit meine ich nicht das Bankkonto plus lausige Zinsen.

    Die Politik ist dafür zuständig dass Sie jeden EU Bürger ,dass o.g. ermöglicht,für nicht EU Bürger braucht Sie gar nichts ermöglichen sondern ,sollte -wie dass viele Staat weltweit auch tunen,einen Preis z.b. Kaution fordern um überhaupt rein nach EU zukommen.
    Desweiteren die Sub-Kultur namens Firmen,dazu erziehen ihre Gewinne und Geschäftsvorhaben und Geschäftsbeziehungen auf Gesamt EU auszuweiten und partnerschaftliche Firmen Ehen einzugehen.
  3. #82

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland ächzt unter den Reformen, Spanien fürchtet um seine Banken: In der Euro-Krise gehen der Politik die Rettungsrezepte aus. Auf einem Mini-Gipfel will die Kanzlerin mit ihren Kollegen aus Italien, Frankreich und Spanien den Kurs justieren. Wird der Rettungsschirm zur Allzweckwaffe?

    Mario Monti trifft Kanzlerin Merkel zum Euro-Krisengipfel - SPIEGEL ONLINE
    Man kann das ganze Problem mit Europa mit einem uralten Sprichwort resümieren: Viele Köche verderben den Brei !!!!!!!!
    Wenn wir kein vereintes Europa (USE) wollen können wir niemals politische und wirtschaftliche Stabilität in Europa bekommen.
  4. #83

    Gauck hat Recht, zuerst mal prüfen statt verschenken

    So auf die schnelle mal wieder 60 Milliarden usw., Irgendwann ist mal fertig mit der Solidarität. Wenn du dein Bruder oder Onkel immer wieder aus der Patsche hilfst, ja auch dann kommt mal der Moment wo du sagst.......JETZT IST GENUG !!! Genug ist genug, selber schauen :-)
  5. #84

    Etwas wirr, Ihr Beitrag !

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Nicht der €uro ist das Propblem sondern die unfähige EU Politik, die imgrunde total undemokratisch ist.
    Wenn der Herr Baroso sich gegen Kritik von außen verwehrt und keine Belehrungen in Sachen Demokratie annehmen will, dann zeigt er nur seine Arroganz, denn imgrunde hat dieser Herr und all seine Mitspieler aus der EU absolut kein Demokratieverständnis.
    Alles geschied nicht nur im geheimen, keiner von ihnen hat auch nur eine demokratische Legitimation.
    Der Fiskalpakt ist nur eine Abgabe der Machtbefugnisse an undemokratischen Gesellen, die aber ihre Tätigkeit nicht entsprechend qualifiziert und ihre Aufgaben für die europäische Gesamtentwicklung nicht gewachsen sind.
    Der Nervenkampf geht doch vielmehr gegen alle demokratischen Rechte der europäiuschen Völker.
    Wer von den Deutschen heute fordert das wir den €uroraum verlassen sollen, denen möchte ich mal sagen, dass das deutsche Kapital doch die Gewinner waren, wobei man die Lasten auf alle anderen abgeladen hatte und den Bürger die finanziellen Kosten übertrug.
    Nicht der €uro ist es, sondern die Politik die nur im Interesse einiger wenigen durchgesetzt wurde trägt die Schuld für das Versagen.
    Wer eine Politik im Gesamtinteresse aller durchsetzt, der kann auch Fehler machen, aber man wäre nie in so einer schlechten Situation gekommen.
    HR
    Der Euro ist doch der sinnbildlich-monetäre Ausdruck für die
    undemokratische EU-Politik.

    Mit ihren ehemaligen, nationalen Währungen konnten Staaten
    wie Griechenland oder Portugal eine unabhängige und flexible
    Wirtschaftspolitik machen, die sie nie in diese furchtbare
    Abhängigkeit von Brüssel und Berlin geführt hätte.
  6. #85

    Zitat von Michels Pierre Beitrag anzeigen
    Man kann das ganze Problem mit Europa mit einem uralten Sprichwort resümieren: Viele Köche verderben den Brei !!!!!!!!
    Wenn wir kein vereintes Europa (USE) wollen können wir niemals politische und wirtschaftliche Stabilität in Europa bekommen.
    Brauchen wir denn unbedingt ein vereintes Europa, um politische
    und wirtschaftliche Stabilität zu bekommen ?

    Einzelne Länder wie die Schweiz oder Schweden schaffen das doch
    ganz allein !
  7. #86

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    Wer Sparen will muss eben auf Dinge verzichten die überflüssig sind........
    Allein Deutschland hat 2 Billionen Euros,d.h. pro Kopf ca. 20.000 Euros ,die noch bezahlen werden "möchten".

    Die Gesamt EU hat insgesamt fast genauso wieviele Schulden wie die Notenpresse namens USA.

    Allein durch Einführung einer Luxussteuer auf bestimmte Luxusgüter,die zweckgebunden direkt in die Staatsschulden fließt,dazu ein jährliche Lizenzvergabe auf sämtliche Gewerbe
    ,könnte jeder Bürger "schnell" diese "Staatsschuld" abtragen.
    Naja... das hört sich ja alles sehr einfach an, wie Sie das Sparen erklären, was Sie aber vollkommen ausblenden sind die differenzierten Interessen in der Gesellschaft (und ich spreche hier nicht von Lobbyismus) und der schlichten jeweils national angelegten Volkswirtschaft, die im Gleichgewicht gehalten werden muss, wenn es nicht zu massiven Verwerfungen kommen soll.

    Für mich zwar auch ein Ärgerniss, aber der Rüstungsetat ist fester Bestandteil zig Tausender Arbeitsplätze - auch wenn diese zum Glück immer weniger werden. Selbst aktuell anstehende griechische Panzerlieferungen, also in ein Land dass sich diese nun absolut nicht leisten kann und sollte, sind in Deutschland ein Stückweit volkswirtschaftlich eingepreist. Was glauben Sie warum Deutschland für Israel bestimmte U-boote teils bis ganz bezahlt? Auch deshalb, damit dieser Wirtschaftszweig Aufträge abarbeiten kann.

    Krauss-Maffei-Wegmann kan eben "nur" Panzer bauen., also Produkte die entweder keiner braucht oder nicht benutzen sollte. Man müßte das Unternehmen schon neu ausrichten, das geht aber nur nach und nach, wobei ein Anfang nicht gemacht ist.

    Und dann gibts immer noch das Totschlagargument: Wenn wir nicht liefern, dann lieferts ein anderer.

    Ich empfinde das ebenfalls als eine Farce.... aber es ist leider auch eine, die ohne teure staatliche Selbstlosigkeit nicht lösen läßt.

    Und: Na klar "möchten" 2 Bio deutscher Schulden zurückgezahlt werden. Von Deutschland werden sie das doch auch, jede Woche auf Heller und Pfennig, vollkommen fristgerecht. Alleine das reicht aktuell schon, dass wir teilweise gar keine Zinsen mehr bieten müssen, sondern "nur" tilgen brauchen. Unsere Schuzlden sehe ich ganz gelassen, schlicht weil wir sie uns leisten können. Noch.
  8. #87

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland ächzt unter den Reformen, Spanien fürchtet um seine Banken: In der Euro-Krise gehen der Politik die Rettungsrezepte aus. Auf einem Mini-Gipfel will die Kanzlerin mit ihren Kollegen aus Italien, Frankreich und Spanien den Kurs justieren. Wird der Rettungsschirm zur Allzweckwaffe?

    Mario Monti trifft Kanzlerin Merkel zum Euro-Krisengipfel - SPIEGEL ONLINE
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  9. #88

    Bin das Thema langsam leid !

    Wie sollen EU- "Entwicklungsländer" und die hochindustriellen Staaten in der EU auf Augenhöhe kommen ?
    Mit einer gemeinsamen Währung ?
    Ist das kindisch oder hochgefährlich oder beides ?
    Eine Jahrhundertaufgabe !
    Es sei denn, alle Volkswirtschaften werden nivelliert...will das hier jemand ?
    Die Europaträumer sind immer noch nicht dazu bereit die enorm unterschiedlichen Volkswirtschaften, Mentalitäten und ganz spezielle nationale Eigenheiten zur Kenntnis zu nehmen und sich einzugestehen, dass das unmöglich die Grundlage für eine gemeinsame Währung sein kann.... von einheitlichem Gedankengut und der Verabschiedung nationaler und nationalistischer Egoismen ganz zu schweigen.
  10. #89

    Abgrund

    Das liest sich alles sehr schwammig. Diese aufgeführten Maßnahmen, weitere Aufstockung des "Rettungsschirmes", Kauf von Staatsanleihen usw.. zeigt die totale Unfähigkeit der Politiker. Wie kleine Kinder in einem Sandspielkasten ohne Aufpasser und ohne jeglichen Regeln, die werden einfach frei erfunden für den Augenblick und sind im nächsten Moment schon wieder vergessen. Hier geht es schon lange nicht mehr um Europa, sondern nur darum, den nächsten Tag irgendwie zu überleben und wenn Omas Sparbüchse am Ende noch geplündert werden müsste.
    Die EU wird es nicht mehr lange geben, dafür sprechen einfach eiskalte Zahlen und Fakten. Die politische unfähige Riege versucht sich nur über die Runden zu retten, in dem sie all ihr Tafelsilber verschleudern.
    Wieder um ich weis nicht zum wieviel X'ten mal muss eine Bank "gerettet" werden. 62 Mrd Euro. die Zahl muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Welches Unternehmen am freien Markt würde ein Unternehmen retten was 62 Mrd. Euro verzockt hat?
    Aber die müssen ja gerettet werden, da sonst private Gläubiger ihr Vermögen auf ein Schlag verlieren, Unternehmen wären von heut auf morgen pleite incl. Massenentlassungen, Versicherungen könnten nicht mehr zahlen usw......
    Das sowas passiert ist mehr als abartig und noch schlimmer ist, das man rein garnichts gemacht hat seit der Finanzkrise 2008. Normalerweise müssten, und so ist das Gesetz in allen Staaten für Unternehmen, reihenweise Bankvorstände in ganz Europa verhaftet werden, für ihre Verantwortunslosigkeit gegenüber der Gesellschaft und ihrem Unternehmen. Auf alles stehen hier sehr hohe Strafen aus!
    Passiert ist nichts, oder so gut wie nichts, ausser dumme Untersuchungsausschüsse um die Massen zu beruhigen, mit der Zeit haben sie es dann eh vergessen. Wenn man die ganzen Bankenrettungen in Europa mal zusammenzählt kommen wir bestimmt auf ca. 2 Billionen Euro locker die verzockt wurden. Ich frag mich nur wer die ganze Kohle erhalten hat? Irgendwo muss das Geld ja hingewandert sein. Geld verschwindet nun mal nicht.


    Genauso widert mich an wenn man permanent von der EU Rettung und Eurorettung spricht. Es geht hier seit Jahren nur darum Banken zu retten und nichts anderes punkt.
    Diese dramatischen Vermischungen von Finanzwelt und Politik seit Jahren ist das sichere Ende der EU. Dieser Stein wurde aber schon vor Jahren in Gang gesetzt, das sind jetzt nur die ersten Auswirkungen. Spätestens mit dem Bruch und Kippen des Vertrages von Maastrich im Jahr 2008, der praktisch letzten noch geltenden Stabilitätsregelung (heute gibt es keine mehr), ist klar in was für einen Abgrund die heutigen Politiker führen werden und schon geführt haben. Das sind die wahren Apokalyptiker, nicht wie hier fälschlicherweise im Artikel geschrieben steht, die Eurogegner.
    Diese falsche Meinungsmache ist ebenso ein Kind dieser kaputten Zeit.
    Denn ohne Euro, hätte jeder europäische Staat jetzt noch seine eigene Notenbank, - könnte praktisch gesehen nicht pleite gehen -, und durch die Wechselkurse wäre alles noch im Grünen Bereich abgesichert. Uns ging es noch gut! Soviel zu den sogenannten Apokalyptikern!








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