Forum


 

Schuldenkrise: Nervenkampf um den Euro

DPAGriechenland ächzt unter den Reformen, Spanien fürchtet um seine Banken: In der Euro-Krise gehen der Politik die Rettungsrezepte aus. Auf einem Mini-Gipfel will die Kanzlerin mit ihren Kollegen aus Italien, Frankreich und Spanien den Kurs justieren. Wird der Rettungsschirm zur Allzweckwaffe?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...839978,00.html
  1. #30

    seriös gelöst ??????

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    dass sie das notwend

    Für die vorgenannten Länder muss es prinzipiell eine Nachverhandlung der EU-Verträge geben, wenn die Probleme seriös gelöst werden sollen, zumindest eine Ausicht auf Erfolg sich abzeichnen kann, die auch für die anderen EU-Staaten nachvollziehbar sind.
    Au weia ich glaubs nicht das es noch Leute gibt die Glauben das
    man diese Probleme (ich nenne es Chaos) seriös lösen kann.

    Wenn ich bedenke das der Maastrichvertrag nun schon
    zigmal gebrochen wurde da kann ich nur noch lachen und
    ungläubig den Kopf schütteln wenn Sie meinen das es noch
    Etwas gibt das man seriös lösen könnte.
  2. #31

    Gegen den ESM wehren!

    Der ESM ist vefassungswidrig! Beim „Bündnis Bürgerwille“ sammeln Fachleute und Professoren Online-Unterschriften:
    http://buendnis-buergerwille.de/index.php?id=123

    Und hier geht’s zur Online-Petition des Bundestages:
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=2431 4
  3. #32

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    ....
    Die Leute wollen unsere Kohle, sehen Sie das etwa nicht? Merkel muß stur bleiben, erstmal den Staatsapparat ausdünnen verbessern. Steuern eintreiben, Leistungsmißbrauch darf kein Volkssport bleiben.
  4. #33

    Zitat von udinbak Beitrag anzeigen
    Das Merkel fährt nach Danzig, weil man dort den Euro nicht braucht. Die Polen sind glücklich, weil sie noch den Zloty haben. Wir sollten uns da anschließen. Wenn wir den Zloty bekommen, kann sich Italien um die Griechen kümmern.

    Schweden macht's gut - kann man ihnen aber nicht verdenken:

    "Laut dem Beitrittsvertrag von Schweden zur EU muss das Land den Euro einführen und hat demnach keine Wahlmöglichkeit."
    ....
    "Schweden verhindert derzeit die Einführung des Euro, indem das Land den Beitritt zum Wechselkursmechanismus (WKM) II nicht vollzieht und dadurch die Kriterien zum Einführen des Euro (absichtlich) nicht erfüllt."

    Schwedische Krone

    :-)
  5. #34

    Zum einen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Der Kampf gegen die Schuldenkrise ist nicht nur ...

    Mario Monti trifft Kanzlerin Merkel zum Euro-Krisengipfel - SPIEGEL ONLINE
    ... könnte auch der Spiegel allmählich die Dinge beim Namen nennen: Es handelt sich mitnichten um eine Schuldenkrise - es geht eindeutig um eine Bankenkrise.

    Zum anderen erhebt sich, nicht zum ersten Male, die Frage, was denn die Show eines "Mini-Gipfeltreffen" erbringen kann. Außer Dummschwätz mit den alten und bewiesenermaßen wirkungslosen Hausmittelchen wohl eher nichts.

    Und NEIN, ich bin auch nicht schlauer, weiß auch kein Patentrezept. Aber eines ist gewiss: Jede egal wie geartete Gemeinschaft, die sich nicht an die selbsterstellten Regeln (Verträge) hält, ist zum scheitern verurteilt.
  6. #35

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    Der Euro d.h. die gemeinschaftliche Währung war hier auch nicht dass Problem,sondern das egoistische Verhalten der EU Staaten nach den Motto" Alles wie immer und wie gehabt" ,weiterlaufen zulassen.Und wenns nicht funktioniert zahlt und arbeitet jemand anders.

    Typisches PIIGS Verhalten:

    Die bürokratische Planwirtschaft,samt Vetterwirtschaft ,die sich je tiefer in den Süden man auf die EU Landkarte geht,ausufert.

    Verschwendungssucht auf Kosten der Allgemeinheit ,also ihrer Bürger und der Staatskasse.Von Bescheidenheit keine Spur.
    Hohe Gehälter und dicke Autos.

    Mangelende Gemeinnützigkeit d.h. Arbeitsverweigerung bestimmter Klasse der EU Gesellschaft z.b. kein Umweltschutz,Rohstoff / Energie Verschwendung,sinnlose Bauvorhaben,teuere Bauvorhaben

    Ich finde da helfen nur harte Rationierungsmassnahmen:

    -Streichung von 50% der Verwaltungen durch Gebietsfusionen,Reduzierung des Militärs samt Forschungen,besonders die nicht lebensnotwendig sind

    [...]

    -Einführung einer Gewerbekaution d.h. jedes Gewerbe sollte bei der Staatsbank eine angemessene Sicherheitsleistung in Euros hinterlegen.Auch wäre eine Gewerbe Gebiet Lizenz umsetzbar,die pro Landkreis versteigert werden könnte.

    [...]

    -Private Beteiligung an den Landsschulden beim einmailigen Kauf von Immobilien,die Beteiligung könnte % gestaffelt in Höhe des Kaufpreises stattfinden,damit auch Reiche sich an den Staatsschulden beiteiligen

    -Erhöhung oder Einführung einer Immobiliensteuer die pro Monat vom Besitzer abgedrückt werden darf.

    Umwandelung von Staatsbesitz in Privatbesitz z.b. an Eu Bürger preiswertes Wohneigentum

    Verkauf von Staatsbetrieben z.b. als AG,Umstrukturierung des Staatsbetriebes Weniger Personal mehr Output
    Viel einfachere Lösung: jeder bekommt seine eigene Währung - und darf damit machen was er will! Nachdrucken, Zinsen senken oder erhöhen, Aufwerten, Abwerten, für sinnloses oder sinnvolles ausgeben... das spart uns jede Menge Nerven und Geld, außerdem muss der Euro dann nicht mehr wöchentlich gerettet werden und wir können uns auf wichtigere Dinge konzentrieren (demographischer Wandel, Steuerreform,...).
    Ansonsten sind viele Vorschläge nicht machbar oder haben die Krise erst herbeigeführt: "Umwandelung von Staatsbesitz in Privatbesitz" hat ja viel gebracht bei uns, siehe DB. "Erhöhung oder Einführung einer Immobiliensteuer die pro Monat vom Besitzer abgedrückt werden darf." - leben in den Krisenstaaten noch zu viele Menschen in Häusern oder wie soll ich das verstehen, wenn den ohnehin armen Menschen auch noch die Grundbedürfnisse sinnlos und mit entsprechendem Aufwand verbunden verteuert werden? "Einführung einer Gewerbekaution d.h. jedes Gewerbe sollte bei der Staatsbank eine angemessene Sicherheitsleistung in Euros hinterlegen.Auch wäre eine Gewerbe Gebiet Lizenz umsetzbar,die pro Landkreis versteigert werden könnte." - Hä?? "Streichung von 50% der Verwaltungen durch Gebietsfusionen,Reduzierung des Militärs samt Forschungen,besonders die nicht lebensnotwendig sind" - Europa besteht aus souveränen Nationalstaaten, die selbst bestimmen, wie sie sich verwalten; alles andere kann und wird aufgrund der Mentalität und dem Widerstand der Bevölkerung nicht funktionieren, da es als Fremdbestimmung wahrgenommen wird.
  7. #36

    zum Stichwort Nachverhandlung

    sollte Deutschland

    1. auf einer monatlichen U=mwandlung der Target2 Salden in konkrete Zahlungen auf den Tisch legen. Ersatzweise nehmen wir auch die Goldreserven zum Tageskurs.

    Wenn das nichts nutzt:

    2. eine ernst zu nehmendes Konzept auf den Tisch legen mit dem wir uns ggf. aus dem EURO verabschieden.
  8. #37

    Zitat von fritz3 Beitrag anzeigen
    Abwarten. Mit Italien, Frankreich und Spanien hat sie genau die drei am Tisch, die benötigt werden, um den Euro im Konsens, für alle verlustminimierend, auflösen zu können.
    Schoen waer's.

    Drauf hoffen tu ich aber erst, wenn die Amis und Chinesen mit ins Boot steigen. Denn ohne die wird bei Aktionen dieser Groessenordnung definitiv nix laufen.
  9. #38

    Zitat von vhe Beitrag anzeigen
    Schoen waer's.

    Drauf hoffen tu ich aber erst, wenn die Amis und Chinesen mit ins Boot steigen. Denn ohne die wird bei Aktionen dieser Groessenordnung definitiv nix laufen.

    Ja klar. Es ist für eine Handvoll Minderbegabter sehr einfach, so ein Nichtkonstrukt wie den Euro zu erschaffen.

    Aber die Rückabwicklung ist extrem schwierig.
    Das ist ja auch der einzig nachvollziehbare Grund, warum sich bisher niemand (öffentlich) ran traut.
  10. #39

    Was genau soll denn aus griechischer Sicht "nachverhandelt" werden?

    Bisher lese ich nur von einer Zeitschiene, die gestreckt werden soll.

    Aha.....soll also heißen, dass die Geberländer zwar ihr Geld nicht zurückbekommen - aber das später?

    Von zwei Jahren war irgendwo die Rede. Was sollen zwei Jahre bringen? Bisher wurde doch auch mal noch immer jede Tranche schon dann überwiesen wenn Griechenland entweder verprochen hat sich zu bessern oder man mit sehr großzügigem Auslegungsspielraum troikaseitig zu der Erkenntnis kam, dass sich womöglich bals eine geringe Besserung einstellen könnte weil man ganz ganz bestimmt jetzt wirklich endlich die versprochenen Reformen umsetzen möchte.

    Griechenland bekäme für zwei Jahre das Argument geliefert nichts zu tun aber trotzdem Ruhe zu haben. Ändern wird sich nichts und wir sind bestenfalls im gleichen Dilemma wie jetzt.

    Und ob die Märkte dieses Zeitspielchen mitspielen glaube ich auch nicht.

    Samaras ist mit Hängen und Würgen gewählt worden, obwohl er genau das mitgetragen hat, was die gr. Bevökerung mit einigem Recht so verbittert.
    Was wohl würde passieren, wenn er die Daumenschrauben -und genau das wird verlangt- noch stärker anzieht? Alleine der Versuch spürbare und weitere Einsparungen umzusetzen würden wohl mit einem Höhepunkt an gewalttätigen Demos begleitet werden und seine Koalition scheitern lassen.

    Nein, er muß jetzt den Schneid besitzen endlich den Wohlhabenden das Wort "Steuerzahlen" und den Finanzbeamten das Wort "Steuereintreiben" zu erklären.


TOP



TOP