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Schuldenkrise: IWF glaubt nicht mehr an Griechenlands Reformfähigkeit

Kurz vor der nächsten Troika-Mission bekommt Griechenland schlechte Nachrichten aus Washington. Nach SPIEGEL-Informationen verliert der Internationale Währungsfonds den Glauben an die Sanierungsfähigkeit des*Landes. Athen braucht aber dringend weitere Milliardenhilfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...807776,00.html
  1. #190

    Zitat von net-zwerg123 Beitrag anzeigen
    ... Ich würde auf jeden Fall ersteinmal die Umverteilung ankurbeln. Vielleicht eine Art Solisteuer für Großverdiener. Das wär doch schon was. Statt dessen werden die Geringverdiener an ihr Existenzminimum getrieben ...
    Mit Bekanntwerden der ganzen Misere gab es endlich "die" Gelegenheit, von säumigen Steuerzahlern unverzüglich die Steuerschulden einzutreiben.

    Sogar diese Gelegenheit haben die griechischen Steuerbeamten ungenutzt gelassen.
  2. #191

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Jeder, der in Euro bezahlt wird, hat ~20% seines Einkommens durch Griechenland's 'Rettung' verloren.
    Das ist der ungefaehre Verlust, den die Waehrung Euro seit Ende 2009/Anfang 2010 gegenueber fast allen anderen Waehrungen verloren hat.
    Das es gegenueber dem US$ 'nur' ca 13% sind, liegt eher daran, das der halt auch nicht gerade bestens sortiert ist!
    Ach, sind die Milchmädchen wieder unterwegs?
  3. #192

    Das war schon beim Eintritt is die EU klar

    Zitat von weltbetrachter Beitrag anzeigen
    DAS glauben diese angeblichen Wirtschaftskenner doch selbst nicht. Oder will uns immer noch jemand einreden, das diese Entwicklung nicht bereits vor mehr als einem Jahr festgestanden hat.

    Der griechische Dampfer war ....
    Deswegen mussten sie ja schummeln.

    Genauso sehe ich Italien, die konnten auch noch nie ihre Währung stabil halten.
  4. #193

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Jeder, der in Euro bezahlt wird, hat ~20% seines Einkommens durch Griechenland's 'Rettung' verloren.
    Das ist der ungefaehre Verlust, den die Waehrung Euro seit Ende 2009/Anfang 2010 gegenueber fast allen anderen Waehrungen verloren hat.
    Das es gegenueber dem US$ 'nur' ca 13% sind, liegt eher daran, das der halt auch nicht gerade bestens sortiert ist!
  5. #194

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Jeder, der in Euro bezahlt wird, hat ~20% seines Einkommens durch Griechenland's 'Rettung' verloren.
    Das ist der ungefaehre Verlust, den die Waehrung Euro seit Ende 2009/Anfang 2010 gegenueber fast allen anderen Waehrungen verloren hat.
    Das es gegenueber dem US$ 'nur' ca 13% sind, liegt eher daran, das der halt auch nicht gerade bestens sortiert ist!
    1. Niemand hat Griechenland bisher gerettet, ganz im Gegenteil
    2. Sie haben für Griechenland ohnehin gar nichts getan!!
    3. Wenn eine Währung an Wert verliert, dann hat das erst einmal nichts mit Ihrem Einkommen zu tun, nur wenn Sie davon 100% in Ländern außerhalb Europas ausgeben möchten...
    4. 2002 war der € wesentlich schwächer (0,80$)-und sind Sie heute deswegen reich geworden?
    5. Eines der größten Probleme ist genau der überbewertete €, je schneller der abgewertet wird, umso besser für die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Wirtschaft.
    6. Wenn Europa heute schwach dasteht, hat dies nur teilweise mit Griechenland zu tun, sondern mehr mit globalen Zockern, und mit fruendlicher Unterstützung von Frau Merkel, die nie aufhört, auf den anderen Ländern öffentlich herumzuhacken, und damit Steilvorlagen für die internationalen Zockerbanden liefert. Dabei tut Sie es eigentlich nur, um die eigene Schwäche zu verdecken, und die Zinsen für deutsche Anleihen künstlich niedrig zu halten.
    7. Es ist schon peinlich, wie sich hier viele Forenteilnehmer aufplüstern, und darüber philosophieren, was Sie nicht mehr für Griechenland tun würden..
  6. #195

    Zitat von Fricklerzzz Beitrag anzeigen
    Deswegen mussten sie ja schummeln.

    Genauso sehe ich Italien, die konnten auch noch nie ihre Währung stabil halten.
    Sind Sie Hellseher oder Währungsexperte?
  7. #196

    *huch*

    Das ist ja die reinste Drohkulisse !

    Laut einem internen IWF-Vermerk soll Griechenland entweder einen höheren Konsolidierungsbeitrag leisten, die privaten Gläubiger auf einen höheren Anteil ihrer Forderungen verzichten oder die Euro-Staaten sich mit einem höheren Beitrag beteiligen.

    [/sarc]
  8. #197

    War abzusehen

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    Rückfall auf 1950? Entspricht halt der Realität.
    Ich hab`s zu Beginn der Griechenlandkrise schon geschrieben. Die Griechen werden sich so schnell nicht ändern, wenn sie es denn überhaupt noch wollen, da sie es jetzt auch nicht mehr müssen. Sie haben jetzt genug Geld erhalten, welches die Euroländer nicht mehr abschreiben können oder wollen. Es werden durch die Troika die Anforderungen nach und nach gesengt bis von Reformen nichts mehr zu erkennen ist und das ganze Elend geht bis in die Ewigkeit weiter. Unfassbar.
  9. #198

    Zitat von beraterit Beitrag anzeigen
    am besten ALLES und es ist wieder alles gut.

    Den Reichen kann man nur einmal alles anehmen, man braucht in einem "sozialen" und "gerechten" Staat immer MEHR als man hat/einnimmt, denn iejenigen, die plötzlich mehr bei gleicher Arbeit krigen, werden ja nicht doppelt so viel arbeiten.
    Ganz im Gegenteil und es gitb ja auch niemenden mehr der das bezahlt - die Reichen sind nicht mehr reich.
    Ich meine ja nicht den gesamten Besitz der reichen Menschen in Griechenland, sonder nur das Privatvermögen (Geld).
    Das Geld von den reichen was in ihren Unternehmen steckt soll ja dort bleiben damit die wirtschaftliche Existenz nicht zerstört wir. Die Wirtschaft in GR soll ja weiter laufen.
    Das wir den meisten reichen in GR gar nicht weh tun. Weil Sie haben noch ihre z.b. Firmen mit denen sie weiterhin einnahmen haben und Ihr vermögen denke ich recht schnell wieder aufbauen können.

    Allein das Griechische Vermögen was in der Schweiz liegen soll wir auf 200 Milliarden Euro geschätzt.

    Griechenland-Krise: Schweiz soll Griechen-Geld ausliefern | FTD.de

    Das würde schon ausreichen um die Schuldenlast von GR fast zu tilgen.

    Das Thema Arbeit und Leistung das du noch ansprichst ist eine neu Diskussion wert.

    Was meinst du mit doppelt so viel arbeiten.

    Ich finde Manager arbeitet nicht 100 mal mehr wie eine Putzfrau im selben Konzern.
    Also finde ich auch den Lohn für einen Manager der 100 mal mehr ist wie der einer Putzfrau ungerecht.

    Ich denke auch aus diesem Grunde ist die Welt in so einer Schieflage.
    Aber wie gesagt das ist ein anderes Thema.

    Wie in meinem ersten Beitrag geschrieben ist das eine Wunschvorstellung von mir. Bin mir aber sicher das dies im Interesse der meisten Griechen wäre ;-)


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