Großbritannien ist kein Mitglied der Euro-Zone, gibt den Partnern auf dem Kontinent aber eifrig Ratschläge: Um die Schuldenkrise zu lösen, brauche man eine "Bazooka", empfiehlt Premier Cameron - eine Art Panzerabwehrrakete. Sonst, so der konservative Politiker, drohe der Währungsunion das Aus.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...790825,00.html
Das Vereinigte Königreich hat zur Zeit ein Defizit von 10,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Gesamtverschuldung liegt über 1 Billionen Pfund und rund gerechnet bei 76 Prozent der Wirtschaftsleistung (nationale Statistikbehörde ONS). Kriterien für die Euro-Zone 3 Prozent Defizit und 60 Prozent Gesamtverschuldung.
In den Zahlen der ONS sind die Interventionen zur Rettung der Finanzmärkte nicht enthalten. Großbritannien befindet sich in einem wirtschaftspolitischen Vakuum.
Schade, dass nur die Briten sich so sehen, wie sie gerne wären und nicht so wie sind.
In meiner Wahrnehmung kommt bei dem Wort "Europa" Großbritannien jedenfalls kaum noch vor. The Great Insignificancy sozusagen....
Es ist schon scheinheilig was uns da der britische Premier mitteilen will.
Ein Mann der dafür bekannt ist Europa in Frage zu stellen und alles eher gegen die EU unternimmt und nun sich für ene Erhalt des €uro einsetzt.
Ein Man der zurück ins Mittelalter gehen will, in seinen Schulen wieder die Prügelstrafe einsetzen möchte und alllen erworbenen Fortschritt beiseite fegt, ein Mann der in seinem eigenen Land mit seinen Menschen nicht zurecht kommt und der will uns sagen wo es lang zu gehen hat.
Ein Land, das nur seine Vorteile der EU anerkennt, der sollte lieber wenn es um Europa und den €uro geht schweigen.
Merkel könnte durchaus als die Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die die EU und den Euro beerdigt hat ohne es zu wollen, aber konsequent mit Sitzfleisch.
Und das als ehemalige Ziehtochter des Euro-Paten Kohl! Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es zum lachen.
Diese Kanzlerschaft entwickelt sich wirklich zu einer Katastrophe. Wahrscheinlich weiss sie das auch, ist jedoch hin und her gerissen zwischen dem Versuch manche Wähler nicht zu verprellen (harte Massnahmen) und zu vermeiden bei einem radikalen Kurswechsel nicht als schwach dazustehen.
Dann sollen die Briten doch mal ganz schnell der Währungsunion beitreten und als "Bazooka" die Griechen aus der Währungsunion ballern!
Sind die faulen Südfrüchte erst mal aus der Währungsunion und der EU entfernt, geht's auch wieder bergauf.
Herr Barroso wird ja gerade richtiggehend erhellt und unterliegt einem sagenhaften Erkenntnisgewinn. Wo war der Mann eigentlich die letzten 10 od. 20 Jahre? Auf dem Mond? Weiß er schon, dass die Römer Jesus gekreuzigt haben und das der Erste Weltkrieg zu Ende ist und es schon einen Zweiten gab? Nun denn, Herr Barroso, wir freuen uns schon auf die neuen Entdeckungsabenteuer des kleinen EU-Portugisen. Was wird er morgen herausfinden? Die Mauren haben sich aus Spanien zurückgezogen? Kolumbus hat Amerika entdeckt?
"Griechenland war 1998 nicht reif für den Beitritt". Und sie haben darauf hingewiesen. Soso.
Aber in der Folge darauf geachtet, daß Griechenland die Kriterien sukzessive nachholt, das haben Sie auch nicht.
Und darin liegt ein regelrechtes Verbrechen.
Und das was die Engländer vorschlagen, ja klar, einfach mal das krasse Gegenteil machen, dann liegt man zu 100 % richtig.
Gell.
Zur Hilfe könnte Grossbritannien ja die Kontrolle für den Finanzsektor forcieren und auf seine Privilegien in der EU verzichten.
NUn ernsthaft, wen interessiert was die Briten sagen ?
Die haben selber mehr als genug Probleme mit ihrer Währung und sperren sich gleichzeitig permanent gegen die Kontrolle der Finanzmärkte....
In GB sieht es doch nicht viel besser als im Euroraum aus. Bloß das haben die Finanzlemminge noch nicht gesehen. Um von den Problemen von den USA und GB abzulenken, wird jetzt massiv gegen die Euro Länder Stimmung gemacht.
Sobald gegen GB gewettet würde, bräuchte GB auch eine Bazooka, die er ebenso wenig hat, wie die Euroländer.