dann waren sie wohl zu hoch! Sollen wir jetzt vielleicht noch eine Lohnausgleich für Griechenland bezahlen?
Tiefer und tiefer versinkt Griechenland in der Krise - vor allem die Bevölkerung leidet. Laut einer Studie sind die Löhne deutlich gesunken. Im Schnitt verdient ein Grieche rund 23 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834281,00.html
dann waren sie wohl zu hoch! Sollen wir jetzt vielleicht noch eine Lohnausgleich für Griechenland bezahlen?
Haben die Preise auch Ähnliches mitgemacht? Wohl kaum, im Gegenteil.
Na sowas, noch so ein (Un)Ding des Eurosystems...
Und die griechische Situation dann mit Rumänien & Co. zu vergleichen ist dann der Vergleich Äpfel mit Birnen.
Steinbrück hats gestern schon richtig gesagt. Eine unverantwortliche Politik...
Griechenland erhöht so seine Wettbewerbsfähigkeit und kann vielleicht doch den Euro behalten. Wenn dadurch auch der Griechenlandurlaub billiger wird sollte man das schnell bekannt machen.
Sie bezahlen für die Rettung der Vermögen, die die reichen Griechen ins Ausland transferiert haben, anstatt die fälligen Steuern und Abgaben zu bezahlen. Freuen Sie sich darüber und fordern am besten noch einen weiteren Gehaltsverzicht von 95%. Dann werden wohl erst viele Foristen zufrieden sein.
... und 10 Jahre sind sie im Vergleich zu Deutschen Löhnen massiv gestiegen. 10 Jahre stiegen die Reallöhne der normalen Menschen in D nicht, aber in Griechenland.
Wäre unsere dt. Geschichte nicht, müssten wir nicht jedes Südland retten. Sarrazin hat da recht, wie oft hören wir von SPD und Grünen Politikern die geschichtliche Verpflichtung von uns Deutschen.
GR raus aus dem Euro und nein zu Euro-Bonds die anti-demokratisch sind.
Die absoluten Zahlen sind doch zunächst einmal wertlos, da sie ohne Vergleich der Kaufkraft und Lebenshaltungskosten wenig aussagekräftig sind. Ohne die entsprechenden Angaben kann man sich diesen Vergleich getrost sparen.
Niedrige Löhne stärken die Wettbewerbsfähigkeit nur, wenn die Preise entsprechend sinken. Und wenn sie es täten, wären die nominalen Einkommensverluste auch kein so großes Problem. Man müßte z.B griechischen Wein trinken und nicht aus dem Ausland importierten... Aber wer hat den Unternehmern gesagt, sie sollten nicht nur Steuern zahlen, sondern auch die Preise anpassen... Anscheinend niemand...
Ja, waren sie und die deutschen zu niedrig. Bei ausgeglichenen Leistungsbilanzen sollten die Löhne im Produktivitätsfortschritt + Inflationsziel steigen. Eine Anpassung innerhalb eines Jahres bringt jedoch allerlei Verwerfungen mit sich, besser wäre eine langsame Anpassung über mehrere Jahre sowohl im Süden als auch hierzulande.