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Schuldenkrise in Griechenland: Zwei Jahre mehr zum Nichtstun
DPADie Fristverlängerung für Griechenlands Reformkurs ist faktisch beschlossene Sache. Moment mal, welche Reformen? Bislang hat die Regierung in Athen nur auf Zeit gespielt - und bei denen gespart, die sich am wenigsten wehren können. Genau so wird es jetzt weiter gehen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863164.html
- #1 24.10.2012 16:06 von
- #2 24.10.2012 16:07 von
und zum letzten : die Schuldenkrise
Gebetsmühlenhaft kann man sagen, ja das stimmt, was im Artikel steht, aber wen interessiert es : Die Karawane zieht weiter,
Griechenland bleibt am Tropf und der Himmel über der Ägäis ist blau - #3 24.10.2012 16:11 von
- #4 24.10.2012 16:23 von
Am griechischen Wesen ...
.. wird Europa genesen. Vielleicht ist es das, was die hiesige politische Kaste an Griechenland so fasziniert, dass sie diesen "Staat" unbedingt in er Eurozone halten will. Den Politikern stehen dort alle Mittel zur Verfügung und alle Wege offen, um sich und seine Freunde zu sanieren. Wenn wir das auf Deutschland übertragen, dann reibt sich sicher so mancher Politdarsteller in Berlin die Hände ...
- #5 24.10.2012 16:24 von
Endlich mal Klartext
nach jahrelangem unsäglichem Geschwurbel von Interesseninhabern und ratlosen Ratsleuten und kriminellen Abzockern.
Gratulation für eine mal etwas schonungslosere Abrechnung mit einem System, dem nicht mehr zu helfen ist, v.a. nicht von außen.
Die Katharsis ist unvermeidlich, doch in unserer dekadenten Zeit mit dem Phänomen Massenverblödung gibt es jede Menge Existenzen, die es trotzdem versuchen. Mit unserem Geld. - #6 24.10.2012 16:28 von
Legitimation
Ein schöner Artikel der einmal mehr die Vermutung untermauert, dass die derzeitgen Hilfsgelder überall ankommen nur nicht beim Volk. Leider scheint die Autorin aber auch schon von der griechischen Krankheit angesteckt zu sein, alle anderen sind Schuld, nur die Griechen nicht.
Der Umbau des Staatsapparat ist Sache des griechischen Volks, falls gewünscht kann man dabei unterstützen, aber es kann nicht die Aufgabe der EU oder Europas sein, in Griechenland eine gewählte Regierung zu stürzen. Und die derzeitige Regierung ist erst neu gewählt, an der Möglichkeit hat es also nicht gelegen.
Das Volk scheint auch nicht wirklich nach einem Umbau zu rufen. Demonstrationen gibt es genug, die richten sich aber gegen die EU und nicht gegen die eigene Regierung. Solange dies so ist, gibt es auch nicht die geringste Legitimation, von aussen auf einen Sturz der Regierung hinzuwirken. - #7 24.10.2012 16:29 von
Guter Kommentar
Ist noch irgendwer überrascht von der Entwicklung in Griechenland?
Hat doch so ziemlich jeder vorausgesehen, dass es genau so kommt - mal abgesehen von unserer allwissenden Polit-Kaste.
Deutschland hat doch dieses Jahr so enorm viele Steuern eingenommen, da müssen doch mindestens 2 Jahre mehr für die Griechen drin sein...... - #8 24.10.2012 16:29 von
Immer auf die Schwachen
Diese Verfahrensweise ist doch auch hier längst Standard. Bei jeder Gelegenheit werden denjenigen, die am kurzen Ende des Hebels sitzen, alle Belastungen/Kosten aufgedrückt. Die Politiker machen sich schon garnicht mehr die Mühe, nach besseren Lösungen zu suchen. Im Bereich Stromkosten kann man das besonders gut sehen. Wollen noch mehr Firmen keine EEG-Umlage bezahlen, werden die Mehrkosten einfach den privaten Verbrauchern aufgehalst. Hat ein privater Netzbetreiber kein Bock auf Risiko, wird das Risiko kurzerhand auf die Endverbraucher abgewälzt. Und so weiter, und so weiter.
- #9 24.10.2012 16:33 von
optional
Solange kein deutscher Bundeskanzler das Verhältnis von Deutschland zur EU in Frage stellt, wird sich in der EU nie etwas ändern.
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