Schuldenkrise in Griechenland: Zwei Jahre mehr zum Nichtstun

DPADie Fristverlängerung für Griechenlands Reformkurs ist faktisch beschlossene Sache. Moment mal, welche Reformen? Bislang hat die Regierung in Athen nur auf Zeit gespielt - und bei denen gespart, die sich am wenigsten wehren können. Genau so wird es jetzt weiter gehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863164.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fristverlängerung für Griechenlands Reformkurs ist faktisch beschlossene Sache. Moment mal, welche Reformen? Bislang hat die Regierung in Athen nur auf Zeit gespielt - und bei denen gespart, die sich am wenigsten wehren können. Genau so wird es jetzt weiter gehen.

    Kommentar: warum zwei Jahre Aufschub Griechenland auch nicht helfen - SPIEGEL ONLINE
    Frechheit wird eben belohnt. Gut zu wissen.
  2. #2

    und zum letzten : die Schuldenkrise

    Gebetsmühlenhaft kann man sagen, ja das stimmt, was im Artikel steht, aber wen interessiert es : Die Karawane zieht weiter,
    Griechenland bleibt am Tropf und der Himmel über der Ägäis ist blau
  3. #3

    Endlich mal Tacheles im Spiegel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fristverlängerung für Griechenlands Reformkurs ist faktisch beschlossene Sache. Moment mal, welche Reformen? Bislang hat die Regierung in Athen nur auf Zeit gespielt - und bei denen gespart, die sich am wenigsten wehren können. Genau so wird es jetzt weiter gehen.

    Kommentar: warum zwei Jahre Aufschub Griechenland auch nicht helfen - SPIEGEL ONLINE
    Jawoll! Mehr davon! Wir brauchen mehr Wahrheit in der Presse. Diese politische Heuchlerei gehört beendet und die Pressefreiheit wiederhergestellt!
  4. #4

    Am griechischen Wesen ...

    .. wird Europa genesen. Vielleicht ist es das, was die hiesige politische Kaste an Griechenland so fasziniert, dass sie diesen "Staat" unbedingt in er Eurozone halten will. Den Politikern stehen dort alle Mittel zur Verfügung und alle Wege offen, um sich und seine Freunde zu sanieren. Wenn wir das auf Deutschland übertragen, dann reibt sich sicher so mancher Politdarsteller in Berlin die Hände ...
  5. #5

    Endlich mal Klartext

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fristverlängerung für Griechenlands Reformkurs ist faktisch beschlossene Sache. Moment mal, welche Reformen? Bislang hat die Regierung in Athen nur auf Zeit gespielt - und bei denen gespart, die sich am wenigsten wehren können. Genau so wird es jetzt weiter gehen.

    Kommentar: warum zwei Jahre Aufschub Griechenland auch nicht helfen - SPIEGEL ONLINE
    nach jahrelangem unsäglichem Geschwurbel von Interesseninhabern und ratlosen Ratsleuten und kriminellen Abzockern.
    Gratulation für eine mal etwas schonungslosere Abrechnung mit einem System, dem nicht mehr zu helfen ist, v.a. nicht von außen.
    Die Katharsis ist unvermeidlich, doch in unserer dekadenten Zeit mit dem Phänomen Massenverblödung gibt es jede Menge Existenzen, die es trotzdem versuchen. Mit unserem Geld.
  6. #6

    Legitimation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäer hätten als Korrektiv wirken können - nicht wenige Griechen haben darauf gesetzt. Vielmehr: Die Europäer hätten als Korrektiv wirken müssen. Statt sich zweieinhalb Jahre lang von den dreisten Lügen griechischer Politiker ein ums andere Mal übertölpeln zu lassen, hätte die EU, gemeinsam mit EZB und IWF, darauf bestehen müssen, dass zuerst der marode Staatsapparat mit all seinen Auswüchsen angegangen wird - und dann erst, wenn überhaupt nötig, die Behinderten ihre Opfer bringen.
    Ein schöner Artikel der einmal mehr die Vermutung untermauert, dass die derzeitgen Hilfsgelder überall ankommen nur nicht beim Volk. Leider scheint die Autorin aber auch schon von der griechischen Krankheit angesteckt zu sein, alle anderen sind Schuld, nur die Griechen nicht.

    Der Umbau des Staatsapparat ist Sache des griechischen Volks, falls gewünscht kann man dabei unterstützen, aber es kann nicht die Aufgabe der EU oder Europas sein, in Griechenland eine gewählte Regierung zu stürzen. Und die derzeitige Regierung ist erst neu gewählt, an der Möglichkeit hat es also nicht gelegen.

    Das Volk scheint auch nicht wirklich nach einem Umbau zu rufen. Demonstrationen gibt es genug, die richten sich aber gegen die EU und nicht gegen die eigene Regierung. Solange dies so ist, gibt es auch nicht die geringste Legitimation, von aussen auf einen Sturz der Regierung hinzuwirken.
  7. #7

    Guter Kommentar

    Ist noch irgendwer überrascht von der Entwicklung in Griechenland?
    Hat doch so ziemlich jeder vorausgesehen, dass es genau so kommt - mal abgesehen von unserer allwissenden Polit-Kaste.

    Deutschland hat doch dieses Jahr so enorm viele Steuern eingenommen, da müssen doch mindestens 2 Jahre mehr für die Griechen drin sein......
  8. #8

    Immer auf die Schwachen

    Diese Verfahrensweise ist doch auch hier längst Standard. Bei jeder Gelegenheit werden denjenigen, die am kurzen Ende des Hebels sitzen, alle Belastungen/Kosten aufgedrückt. Die Politiker machen sich schon garnicht mehr die Mühe, nach besseren Lösungen zu suchen. Im Bereich Stromkosten kann man das besonders gut sehen. Wollen noch mehr Firmen keine EEG-Umlage bezahlen, werden die Mehrkosten einfach den privaten Verbrauchern aufgehalst. Hat ein privater Netzbetreiber kein Bock auf Risiko, wird das Risiko kurzerhand auf die Endverbraucher abgewälzt. Und so weiter, und so weiter.
  9. #9

    optional

    Solange kein deutscher Bundeskanzler das Verhältnis von Deutschland zur EU in Frage stellt, wird sich in der EU nie etwas ändern.