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Schuldenkrise: Griechen fürchten Totalabsturz durch Hardcore-Sparplan

Zehntausende Beamte sollen entlassen, Renten radikal gekürzt und*zusätzliche Steuern erhoben werden. Vielen Griechen droht*endgültig der Totalabsturz.*Weil die Wut der Menschen wächst, lautet die alles entscheidende Frage: Sind die Reformer am Ende wirklich stärker als die Bewahrer?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...787628,00.html
  1. #200

    Könnte man alles wissen

    Zitat von tumatsch Beitrag anzeigen
    kommt noch hinzu: unsere Regierung ist laut Grundgesetz verpflichet ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht herzustellen und nicht mit dem Titel Exportweltmeister zu protzen. Doch wer weiß das schon.
    Das Stabilitätsgestz von 1967 schreiben schon ein Aussenwirtschaftliches Gleichgewicht vor - und jede Misachtung davon kann man durchaus als Verfassungbruch sehen!

    Auch schreibt daa GG eindeutig die Einnahmequelelen des Staates vor - nämlich Steuern und Abgaben, und nur für temporäre Zwecke eine "kleine -kurzfristige Kreditaufnahme" und keinen Dauerzustand!

    Auch hier wird in Deutschland konsequent von den Politikern gegen das GG und die Verfassung verstoßen - offener Verfassungbruch nennt man das!

    Man brauchte keine "Schuldenbremse" diese ist reinste Augenwischerei - und soll nur nachträglich diesen Dauerzustand von Verfassungbruch legalisieren - wobei sie auch schlicht nicht eingehalten wird - man hat nur inzwischen mehr Scchattenhaushalte eingeführt die überhaupt nicht mehr durch das Parlament laufen, das man sich eigentlich den gesamten Haushalt im Parlament sparen kann - die wichtigesten Brocken sind längst daraus verschwunden und in Zweckgesellschaften ausgelagert worden - wozu auch eine ganze Reihe von Schein-staatlichen Organisationen dienen.

    Könnte man ja wissen - aber solang die Menschen glauben ihr "Scheingeld = Buchgeld" der Banken hätte irgendeinen Wert - sie könnten ja doch irgendwie Scheingeld Millionär werden werden da die Augen einfach zugemacht!
  2. #201

    Fast alles falsch!

    Zitat von klaus meucht Beitrag anzeigen

    Das ist doch mit ein Grund warum Europa zusammenbricht. Unsere niedrigen Löhne bei hoher Produktivität macht die anderen europäischen STaaten wettbewerbsunfähig.

    Wenn die anderen Staaten unserer Strategie nachfolgen, dann verlieren wir unseren Wettbewerbsvorteil. Die Lohnzurückhaltung war dann nutzlos. Wettbewerbsfähigkeit ist immer relativ. Wenn ein Staat an Wettbewerbsfähigkeit verliert gewinnt ein anderer. Wenn Griechenland, Spanien, Portugal und Italien wettbewerbsfähiger werden sollen - müssen wir bereit sein mit einer niedrigeren Wettbewerbsfähigkeit zu leben.

    ....
    Auch die Exportschelte hört sich immer gut an, entspricht aber nicht den Realitäten. Ein Land was alle Rohstoffe importiert und nur Gewinne über die Veredlung erzielt, muss sich nicht schimpfen lassen.

    Europa ist nicht alleine in der Welt. Eine Betrachtung wie die oben, die nur auf Europa schaut, verkennt die Realitäten und ist Wunschdenken. Ich kann nicht alle einfachen Arbeiten im Ausland machen lassen und mich dann wundern, dass keine Arbeitsplätze mehr da sind.

    Europa muss gegen Länder wie China und Indien konkurrieren und konkurrenzfähig sein, sonst geht es weiter abwärts. Das ist die bittere Wahrheit.

    Richtig ist: "Wettbewerbsfähigkeit ist immer relativ."
  3. #202

    Griechenland wird der Probebetrieb für andere

    Zitat von newliberal Beitrag anzeigen
    Also am schlimmsten finde ich, dass zehntausende Beamte entlassen werden sollen. Nicht dass das in ganz Europa noch Schule macht....

    Die Griechen haben ein Problem: Ausgaben > Einnahmen.
    Ein Problem dass sie zB hier in D mit
    -meiner Stadt
    -meinem Kreis
    -meinem Bundesland
    -meinem Staat
    gemeinsam hat.
  4. #203

    ...

    Zitat von alaxa Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht mehr für die EU, denn ich denke, wir haben seit Jahren genug Geld in diesen dekadenten Verein gepumpt (wieviele Milliarden, weiß ich gottseidank nicht).
    Ohne diese EU würde es Deutschland mit seiner DM sicher besser gehen, denn der Haushalt wäre wohl ausgeglichen. Wir würden so dastehen wie die Schweiz, dank unserer Wertarbeit, unseres Fleißes, unserer niedrigen Lohnabschlüsse und des guten Rufes von Made in Germany. Und das bezieht sich nicht nur auf unsere Autoexporte, sondern auch auf Werkzeugmaschinen, Flugzeuge und was weiß ich noch.

    Allein diese irre Idee, ein friedliches Europa zu machen durch eine geweinsame Währung aber ohne ökonomische und steuerliche Angleichung der Staaten, lässt mich an der Weitsicht der Verantwortlichen zweifeln.
    Der befürchtete Totalabsturz Griechenlands und wohl auch anderer PIIGS-Staaten belegt, dass Politiker nicht ohne den Rat von neutralen Experten handeln dürften.
    Ohne EU würde Deutschland sicherlich nicht so gut dastehen. Deutschland lebt vom Export und je besser es unseren Nachbarländern geht, desto mehr importieren die von uns und umsobesser geht es uns. Es ist also wichtig für uns, dass alle Länder, in die wir importieren wirtschaftlich stärker werden. Außerdem ist ein fixer Wechselkurs, also der Euro innerhalb der Eurozone, der Traum eines jeden Expoteurs. Eine teure DM bringt einer Exportnation nur Nachteile. Warum sollte jemand einen BMW für umgerechnet 100.000 $ kaufen, nur weil der DM-$ Kurs so hoch ist????
  5. #204

    Schuldenkrise: Griechen fürchten Totalabsturz durch Hardcore-Sparplan

    Sollte das von den Eliten installierte Eropa und der euro nicht mehr Wohlstand und Frieden für alle bringen?

    Was man sieht sind Menschen die bis zum geht nicht mehr geschröpft werden und dann natürlich berechtigterweise auf die Strasse gehen, man sieht immer mehr Menschen in Armut Leben, im Prinzip sind die besonders schwachen die gelakmeierten, auch hier in D.

    Sicher, die Griechen haben viel falsch gemacht, schon alleine mit Betrug in die EU zu kommen, aber gewähren lassen haben sie unsere! Politiker. Deshalb bin ich auch gegen eine "Rettung" von Griechenland, im Prinzip bin ich wie viele gegen dieses falsche EU Konstrukt.

    Wir sollten die Zeit 20 jahre zurück drehen und noch mal starten wenn es an der Zeit ist, was war so falsch an der "alten" EU?

    Jedes Land war grundsätzlich für sich selbst verantwortlich, aber wir haben kooperativ zusammen gelebt, und allen ging es weitesgehend gut. Außer den Großkonzernen und Banken hat niemand etwas von dieser EU, und diese Bereiche stellen nichtmal die meisten Arbeitsplätze.

    Und vor allen, es ist undemokratisch, solange die Völker nicht mitbestimmen dürfen, werden sie es nie akzeptieren und somit wird es fallen, mit Pech sogar mit Krieg.
  6. #205

    Kapitalexport

    Zitat von anbue Beitrag anzeigen
    http://www.destatis.de/jetspeed/port...nderPrint.psml

    Deutschland hat im ersten Halbjahr 2011 für 214,7 Milliarden in die Eurozone ausgeführt und für 171,3 Milliarden eingeführt. Die Handelsbilanz mit den Niederlanden ist negativ. Ca. 45 Milliarden wurden also aus den restlichen Ländern der Eurozone abgezogen und Schland macht trotzdem neue Schulden...
    Das ist der makabre Irrtum. Nichts wurde abgezogen, im Gegenteil, genau diese Summe wurde als Kapital exportiert.
  7. #206

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehntausende Beamte sollen entlassen, Renten radikal gekürzt und*zusätzliche Steuern erhoben werden. Vielen Griechen droht*endgültig der Totalabsturz.*Weil die Wut der Menschen wächst, lautet die alles entscheidende Frage: Sind die Reformer am Ende wirklich stärker als die Bewahrer?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...787628,00.html
    Vielleicht ist es nun so langsam mal an der Zeit, den Spieß umzudrehen. Die Griechen können finanziell kaum noch husten, aber ungerührt wird dem "kleinen Mann" weiterhin in die Tasche gegriffen. Man sollte nicht Griechenland, sondern einige Banken Stück für Stück beginnen zu filetieren. Nur mal so, um den anderen Geldhäusern zu zeigen, dass man sich nicht endlos auf der Nase herumtanzen lässt. "To big to fail" ist ein Ammenmärchen, lassen wir es doch ruhig mal darauf ankommen!
  8. #207

    Das Fehlen wird kaum auffallen

    Zitat von Der Pragmatist Beitrag anzeigen
    Wenn man pleie ist und deren Gehalt nicht mehr bezahlen kann. Weniger Beamte bedeutet eine hoffentlich effizientere Regierung und das spart Geld.

    Pragmatist
    Weniger Beamte bedeuten -Bauern brauchen weniger Anzubauen, Schneider weniger zu schneidern , autoverkäufer weniger Autos zu bauen , Stuerberater weniger steuern zu berechnen, lebensmittelhändlicher weniger Laden weil es nur weniger gibt!

    Mehr Geld? Nein, das wirtschaftsytsem "Geld" baut auf kunden auf , und wo keine Kunden kein Umsatz, keine Gewinne, kein einkommen mehr - Niedergang ist da schlicht angesagt!

    Wo keine anderen mehr sind denen man etwas "verkaufen" kann, da kann man selber ganz schnell die eigene Arbeit sein lassen - geld wird nicht geschissen von Aliens, sondern ist nur bestandteil eines Kreislaufes wo jeder mit seinen Speziellen Tätigkeiten die anderen am leben erhält.. Will man das nicht , dann verhungert erfriert verreckt man selber ..

    Wenn das ihre Effizienz ist -- nur zu - solange noch ein paar Beamte den Abfall wegräumen wird uns ihr Fehlen kaum auffallen!

    Eine Regierung muss nicht effizient sein -sie muss vernünftig sein und für alle versuchen das überleben sicher zu stellen, und nicht für "Geldsicherstellung" bei kaputter Wirtschaft und Strassenweisen Zügen von Toten die sie scheinbar sich da vorstellen!
  9. #208

    Gegen Titelzwang!

    Zitat von politikerschreck Beitrag anzeigen
    ...hat die EU ja in den Lissabonvertraegen reinschreiben lassen, dass sie im Notfall zur Waffengewalt gegen die eigene Unionsbuerger greifen darf...ob es stimmt, kann ich allerdings nicht mit 100% Gewissheit sagen...
    Doch das scheint korrekt zu sein. Es soll eine geheime "Eingreiftruppe" von 2.500 Mann geben die bei Unruhen in EU Ländern für "Ordnung" sorgen soll. Anscheinend sind aber keine deutschen Soldaten darunter. Die meistn Mitglieder dieser Eingreiftruppe kommen aus Frankreich, Großbritannien und Italien.

    Achja.. im Lissbonervertrag wurde auch die Todesstrafe eingeführt. Das haben natürlich unsere gleichgeschalteten Medien nicht erwähnt.....
  10. #209

    -

    Leute Leute...
    Wer hat den so einen Titel geschrieben??
    Griechen fürchten Absturz durch Hardcore-Sparplan
    Man muss ja nicht gerade Faust toppen, aber lasst doch in Zukunft nicht eure Titel von Halbwüchsigen in der S-Bahn schreiben....
    Bitte

    Die Jagd nach Klicks ist ja schön und gut, aber im Laufe des letzten Jahres ist das Niveau von SPON bitterst abgerutscht


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