An der Stuttgarter Börse, an der vor allem Privatanleger aktiv sind, steigen die Umsätze mit griechischen Staatsanleihen. Eigentlich kann man bei 55 % Abschlag auf Papiere, die noch bis 2018 laufen, auch nicht viel falsch machen:
Variante A)
Es kommt zum "Haircut" und die griechischen Schulden werden zum Beispiel halbiert. Dann bekommt man 50% zurück. Dafür, dass man nur 45% bezahlt hat und bis zum Haircut fette Zinsen kassiert, ein guter Deal.
Variante B)
Irgendwie packt es Griechenland doch noch. Dann bekommt man 100% plus die ganzen Zinsen.
Das ist quasi wie Roulette mit Einsatzrückerstattung, wenn man auf die falsche Farbe gesetzt hat. Besser geht's kaum. Einziges Problem ist der Zeitfaktor: Man bekommt sein Geld erst 2018 oder vielleicht nach einer Laufzeitverlängerung auch erst 2025 wieder zurück.
Jag
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