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Schuldenkrise: Fünf Folgen eines griechischen Euro-Austritts

SPIEGEL ONLINEDie Spekulationen über einen Abgang Griechenlands aus dem Euro reißen nicht ab. Der frühere Regierungschef Papademos warnt vor "katastrophalen" Konsequenzen und die Kurse an den Börsen weltweit fallen weiter. Was aber wären die Folgen, wenn Griechenland die Währungsunion verlässt? Ein Überblick.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834578,00.html
  1. #140

    Das kommt immer

    Zitat von B.Lebowski Beitrag anzeigen
    In Anbetracht der Tatsache, dass Ihre letzten Kommentare allesamt agressiv unqualifiziert und provozierend sind, nehme ich an, dass Sie griechischer Staatsbürger sind!? Ich kann verstehen, dass Ihnen die Meinung vieler Foristen nicht gefällt, aber in einer Demokratie darf man Seine Meinung äußern, solange man niemanden beleidigt oder anders herabwürdigt. Das sollten Sie wissen, wenn Sie im Mutterland der Demokratie geboren wurden. Mir wäre es übrigens auch lieber, wenn Deutschland niemals diese Unsummen nach Griechenland transferiert hätte. Aber wir haben versucht Griechenland zu retten. Dass das in die Hose gegangen ist, liegt nicht an mir und vermutlich auch nicht an Ihnen. Also möge der Zorn des Zeus vom Olymp auf die Schuldigen niederfahren...
    darauf an ,auf welcher Seite der Betrachter steht.Ich habe alle Beitraege gelesen und empfinde den groessten Teil alls provozierend aus griechischer Sicht betrachtet.Schade ist auch,dass wenn ein griechischer Staatsbuerger den Sachverhalt aus seiner Sicht versucht zu erklaeren oder versucht darzustellen,wie schwierig das Leben fuer die Menschen geworden ist,das keinen zu interessieren scheint.Demokratie?Wo ist denn die Demokratie.wenn noch nicht einmal mehr Wahlen anerkannt werden?Wozu dient das denn gerade alles?Das ist EU wahlkampf in meinen Augen.Die Troika regiert und demnaechst koennen sich die EUlaender ihre Wahlen sparen.
  2. #141

    Erinnert mich an die Logik im Viet Nam Krieg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Spekulationen über einen Abgang Griechenlands aus dem Euro reißen nicht ab. Der frühere Regierungschef Papademos warnt vor "katastrophalen" Konsequenzen und die Kurse an den Börsen weltweit fallen weiter. Was aber wären die Folgen, wenn Griechenland die Währungsunion verlässt? Ein Überblick.

    Grafik: Was passiert, wenn Griechenland die Euro-Zone verlässt - SPIEGEL ONLINE
    Um jeden Preis muß die Stellung gehalten werden, und auch die Logik des Einstiegs und der Steigerung ist ähnlich. Und wie damals arbeitet man mit verlogenen Argumenten an falschen Zielen.
    Es geht bei der ganzen Aktion nicht um Griechenland. Es geht darum mit dem Geld der Steuerzahler zum wiederholten Mal ein Bailout der Banken zu finanzieren. Auch die Argumentation das die Milliarden an Kredit verloren gehen zählt nicht - das Geld ist schlichtweg schon weg. Und zurückzahlen kann das Griechenland nie mehr.
    Auch das Problem der Targetdefizite kann so nicht gelöst werden. Dieses Verfahren muß schlicht und ergreifend sofort geändert werden. Das Staaten sich ihre Importe über ein nie genehmigtes Kreditverfahren finanzieren und unsere Politiker noch nicht mal ansatzweise wußten was da passiert zeugt vom versammelten Sachverstand dieser "Elite". Das Scheuble das Problem heute noch leugnet - O-Ton: " Die Zahlungen sind ja nur dann veren wenn Griechenland austritt" zeigt das er das Problem grundlegend nicht erfaßt hat und/oder dumm rumlügt. Die Targetschulden für Lieferungen aus dem Norden in den Süden können von diesen Ländern schlichtweg nicht mehr beglichen werden. Das heißt ganz einfach - die Steuerzahler im Norden bezahlen für die produzierte und gelieferte Ware. Und zusätzlich übernehmen sie noch die Bankschulden.
    Da bietet sich doch ein Denkmodell von 2 Eurozonen an. Einen weichen Südeuro - Die Grenze wird am Rhein und in den Alpen gezogen. Und einen Nordeuro für die produktiven Industrieländer.
    Zum Ausgleich könnten wir noch das Saarland und NRW abtreten. Die passen da eh gut rein.
  3. #142

    Geht raus ihr Griechen

    Papier nimmt sehr viel an. Es wird heisser gekocht als es gegessen wird. Jedem Kleinkind bringt man bei - es gibt immer eine Lösung, es geht immer weiter! Aber ein Austritt ist sicher das Beste, noch besser wäre es gewesen nie beizutreten! Dann soll Griechenland noch diese 70 Milliarden Kriegsgeld zurückfordern! schliesslich fordern die Deutschen von den Schweizern auch immer wieder 'Rückwirkend' Gelder!!
  4. #143

    Anregung

    Meine Anregung an EU-Brüssel.
    Invormiert euch in Moskau zum Thema, wie löst man ein heruntergewirtschaftetes Imperium auf.
    Zur Erinnerung die Auflösung des Ostblockes verlief vergleichsweise friedlich und ohne grossflächiges Blutvergiessen und einem Berg von Hungerleichen.
    Ob wohl die Brüsseler Granden soviel echte Grösse aufbringen sich einzugestehen, der Grossmachttraum EU-Imperium ist gescheitert.
    2 Möglichkeiten sind offen.
    a.)Geordnete Auflösung nach den Vorbild des Ostblocks.
    b.)Durch die elenden Fakten erzwungenes elendes chaotisches Verrecken.
  5. #144

    Die verschwiegene Wahrheit ist

    Eurobonds sind verfassungswidrig !
    Das ist aber nicht der einzige Rechts- und Verfassungsverstoß.
    Was aber steckt dahinter?
    Ist es die Unfähigkeit der Politiker, Fehler zuzugeben? Immerhin stecken hinter den europäischen Billionen-Verlusten konkrete NAMEN.
    Oder ist es einfach nur die begründete Angst davor, daß andere Länder nach Griechenland die Eurozone verlassen und so ihre Souveränität über ihr Land, Ihre Wirtschaft und ihre Währung wiedererlangen?
    Eins ist Fakt - Griechenland wie auch alle anderen Schuldenländer fahren mit einer eigenen Währung besser. Durch Abwertung erhalten sie die Handlungsfähigkeit im Innerern zurück und erlangen eine auf realer Leistungsfähigkeit beruhende Wettbewerbsfähigkeit nach außen hin.
    Mit dem nicht mehr zu verhindernden, eigentlich viel zu spät erfolgenden Austritt Griechenlands aus dem Euro wird die Eurozone wie ein Kartenhaus auf vielleicht 3 oder 4 Kernländer zusammenbrechen. Die Briten werden triumphieren, die Skandinavier ebenfalls.
    Am Ende wird die bittere Wahrheit bestätigt sein, daß alles nur verspätete Reparationszahlungen Deutschlands durch die Hintertür waren, ein von langer Hand unter Ausnutzung des Ereignisses der deutschen Wiedervereinigung eingefädeltes Schauspiel. Dies begründet auch Deutschlands vehementes Gegenhalten gegen die Eurobonds und den gnadenlosen Sparkurs für die Euroländer.
    Die Franzosen sagen sich: was kümmert uns Eure Verfassung, ihr MÜSST zahlen.
  6. #145

    Behauptungen sind keine Beweise!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Spekulationen über einen Abgang Griechenlands aus dem Euro reißen nicht ab. Der frühere Regierungschef Papademos warnt vor "katastrophalen" Konsequenzen und die Kurse an den Börsen weltweit fallen weiter. Was aber wären die Folgen, wenn Griechenland die Währungsunion verlässt? Ein Überblick.

    Grafik: Was passiert, wenn Griechenland die Euro-Zone verlässt - SPIEGEL ONLINE
    Die Folgen für GR mögen schlimm sein, für den Rest der EU nicht, weil hierfür werden bislang nur Tataren-Meldungen interessierter Kreise verbreitet, jedoch keine Fakten.
    Denn: Das Pleite-Land GR ist nun mal pleite, das denen geliehene Geld war gestern nicht vorhanden und bleibt es auch morgen. Was wäre dann anders? Allein das ständige Gequatsche der Politiker (= Schuldige der GR-Krise!) würde leiser. Punkt. Bezahlen müssen die Bürger ohnehin alles und jedes!
    Sch... Spiel!
  7. #146

    Da sind Sie nicht allein in D.!

    Zitat von dh8989 Beitrag anzeigen
    Linde Chef Reitzle - beileibe kein weltfremder Tagtraeumer - hat auch den Austritt von D aus dem Euro als durchaus verkraftbar bezeichnet. Was ich ( zu DM Zeiten sozialisiert ) jedenfalls nicht will, ist eine von meinen Steuern finanzierte EU-Transferunion
    Eine sog. Volks-Abstimmung zu diesem Thema, brächte große Überraschungen für die Polit-Klasse! Und deshalb, nur deshalb, ist eine solche Berücksichtigung des Volks-Willens ausgeschlossen.
    Man stelle sich vor, die EU löst den Euro-Klub auf, führt den ollen ECU wieder ein, als Verrechnungseinheit untereinander und führt nationale Währungen ein. Wo ist das Problem?
    D. importiert rund 1 000 Mrd. €/Jahr und exportiert ca. 1 150 Mrd. € . Rechnet man den Betrag der Zahlungen Deutscher im Ausland (z. B. Tourismus) ab, verbleibt eine Differenz von ca 70-80 Mrd. € /Jahr als deutscher "Überschuss" im Geldverkehr.
    Steigt der Aussenwert der DM an, verteuern sich deutsche Exporte aber Importe verbilligen sich (wertmässig) fast genauso. Wo ist das Problem?
    Freilich ist das kein ganz linearer Vorgang, die einen "verdienen" am Floaten der DM mehr, andere weniger. Wo ist das Problem?

    Man macht das nicht, aber aus welchem Grund?
    Sollte etwa der gute Sarrazin mit seiner These in seinem neuen Buch doch Recht haben? ;-)
    Wäre interessant darüber nachzudenken!
  8. #147

    Wir warten immer noch auf den Artikel ...

    ... in dem mal zur Abwechslung geschrieben steht, was passiert, wenn Griechenland im EURO bleibt... und immer weiter Target2 und andere Transferzahlungen kassiert ... und wenn andere Länder auch auf die Idee kommen, dass das eigentlich ganz angenehmt ist.

    Die "Panikartigen Auswirkungen" eines griechischen Austritts sind hingegen in den buntesten und originellsten Farben dargestellt worden.
  9. #148

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    Steigt der Aussenwert der DM an, verteuern sich deutsche Exporte aber Importe verbilligen sich (wertmässig) fast genauso. Wo ist das Problem?
    Das Problem ist, dass Deutschland dann weniger exportiert, weil seine Produkte teurer werden, was der Beschäftigung kaum gut tun dürfte. Noch andere Fragen? Oder ist das kein Problem?

    Man kann über Vor- und Nachteile der Einheitswährung lange streiten. Die Vermutung, dass ohne Euro aber alle Probleme gelöst wären ist aber falsch, wie ein kurzer Blick zurück in die Zeit vor der Einführung des Euro zeigt. Die Probleme wären anders gelagert, aber nicht einfacher. Ein gemeinsamer Markt ohne gemeinsame Währung birgt eben auch Widersprüche. Und ohne den gemeinsamen Markt wäre Deutschland ärmer.

    Das Problem liegt zu einem rechten Teil daran, dass die vielgepriesenen Märkte ihrer Aufgabe offensichtlich nicht gewachsen sind. So wie sie jahrelang die Zinsen für Problemschuldner zu niedrig belassen haben, setzten sie sie jetzt zu hoch an.

    Das nächste Problem ist die Unfähigkeit der deutschen Regierung dem Problem des evidenten Marktversagens mit mehr als blosser, eitler Besserwisserei auf dem Niveau einer schwäbischen Hausfrau gegenüber zu treten. Hier trägt der Wähler Mitverantwortung.
  10. #149

    Fass ohne Boden?

    Wie wäre es, wenn das viele Geld, welches wir doch nur scheinbar den Griechen geben, wirklich dort ankommen und für Wirtschaft und Infrastruktur verwendet würde? Die Banken haben und verdienen an diesem ganzen Dilemma grenzenlos und fast alles Steuerzahlergeld könnten wir ehrlicherweise doch direkt dorthin transferieren! Denn genau da kommt es doch an und nicht bei den vielgescholtenen Griechen! Das die Menschen in Griechenland von solcher Art Politik die Nase voll haben, ist doch mehr als verständlich!


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