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Schuldenkrise: Fitch-Chef hält Euro-Austritt Griechenlands für verkraftbar

REUTERSGriechenland schliddert ins Regierungschaos, ein Austritt des Landes aus der Euro-Zone wird wahrscheinlicher. Fitch-Chef hält das Risiko für vertretbar - weil Deutschland den Rest der Währungsunion jederzeit retten würde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,831823,00.html
  1. #60

    Zitat von berpoc Beitrag anzeigen

    Hierzulande trägt Dr. Bimbes die Verantwortung für das Verschwinden von Moral und Anstand. Zeit, daß er dafür zur Rechenschaft gezogen wird, bevor seine biologische Entsorgung stattgefunden haben wird.
    Er wurde doch von der Mischpoke zum Ehrenbürger der EU ernannt.
    Jetzt raten Sie mal warum?
    Die Enteignung der Deutschen Bevölkerung über die Währungsreform "Euro", die folgende Lohnsenkungspolitik und die jetztige Bürgschaftsorgie ist - im Interesse der Bilderberger - übererfolgreich :-(

    Nationalstaaten kaputt, EU in der Hand weniger (nicht demokratisch legitimiert), Währung bald im Eimer, Bürger ohne Arbeit ( Spanien, GR, Italien), die Banken und deren parlamentarische Vertretung haben alles ;-)
  2. #61

    Zitat von HaioForler Beitrag anzeigen
    Besser als ein Export auf Pump, der eh 30% weniger bringt. Hat vor dem Euro auch funktioniert.
    Nur das sich seit der Einfuehrung des EUR die Welt ein wenig weiter gedreht hat und die wirtschaftlichen Zusammenhaenge sicherlich etwas anders sind, als noch vor 10 Jahren.
  3. #62

    Deutschland rettet alle, wenn Griechenland ausscheidet?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland schliddert ins Regierungschaos, ein Austritt des Landes aus der Euro-Zone wird wahrscheinlicher. Fitch-Chef hält das Risiko für vertretbar - weil Deutschland den Rest der Währungsunion jederzeit retten würde.

    Paul Taylor: Fitch-Chef über möglichen Austritt Griechenlands aus Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Der Herr widerspricht sich. Einerseits hält er einen Austritt Griechenlands "und einiger anderer Länder" für verkraftbar, andererseits geht er davon aus, dass Deutschland bei einem Austritt Griechenlands den "Rest" der Währungsunion jederzeit retten würde.

    Davon abgesehen stelle sich die grosse Frage, ob Deutschland überhaupt in der Lage ist, den restlichen Club Med zu "retten". Spanien und Italien sind ganz andere Kaliber als Griechenland.

    Bemerkenswerterweise kommt der Chef von Fitch, ein Vertreter des US-dominierten Grosskapitals, erst letzt darauf, dass ein Austritt Griechenlands verkraftbar ist. Für wen? Na klar, für die Finanzindustrie, weil inzwischen Risiken und Haftung weitgehend auf unsere Bürger und Steuerzahler übertragen wurde. Durchschaut man das miese Spiel der Finanzmafia und ihrer politischen Schergen, dann kann einem nur noch schlecht werden!
  4. #63

    Sie sind ja lustig

    Zitat von Ralph Hansen Beitrag anzeigen
    2. Alle anderen Länder, die wieder mehr Geld ausgeben wollen als sie haben, notfalls in dieselbe Richtung schicken.
    Ihnen ist aber klar, daß 'wir' uns dann gleich einreihen dürfen, oder nicht?
  5. #64

    Naja....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland schliddert ins Regierungschaos, ein Austritt des Landes aus der Euro-Zone wird wahrscheinlicher. Fitch-Chef hält das Risiko für vertretbar - weil Deutschland den Rest der Währungsunion jederzeit retten würde.

    Paul Taylor: Fitch-Chef über möglichen Austritt Griechenlands aus Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Ein "Risiko" ist es mittlererweile nicht mehr, dass ein Gr-Austritt die gesamte Eurozone sprengt. Das Land ist in seiner Reformunfaehigkeit ziemlich isoliert. Die anderen "Problemlaender" haben teilweise sehr erfolgreiche Reformen begonnen, die zu wieder sinkenden Zinsen fuehrten. Die "Spekulation" nimmt sich nur ein anderes Land vor, wenn es dafuer einen Grund gibt. Sollen sie doch zB versuchen gegen Finnland zu spekulieren! Viel Glueck, das wird nie klappen! Also, wenn Gr austreten muss, gibt es eher einen stabileren Euro, als dieses unsaegliche Rumgewurschtel mit einer (egal welcher politischen Richtung) unzuverlaessigen und unfaehigen Regierung in Griechenland.
  6. #65

    Zitat von anderton Beitrag anzeigen
    Die Export-Firmen sowie die Banken in Deutschland profitieren, die Bevölkerung nicht!
    Hmm, arbeiten nicht Teile dieser Bevölkerung nicht in den Export-Firmen und Banken? Nehmen diese Teile der Bevölkerung nicht auch Dienstleistungen in Anspruch oder kaufen Produkte, die nicht für's Ausland produziert worden sind. Werden durch diese Tätigkeiten nicht auch Steuern erwirtschaftet, mit denen u.a Sozialleistungen bezahlt werden?
    Ergo: Irgendwie profitieren doch alle davon. Die Frage ist lediglich, in welchem Maße die Bevölkerung von dem EURO mehr profitieren würde als bei der Rückkehr zur DM.
  7. #66

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    Ein Teil des Problems erklärt einen Teil der Lösung - schon klar.
    ... und natürlich äußerst seriös.
    Typisches geblubber eines Euro-Profiteurs.
    Was davon zu halten ist kann sich Jeder selbst denken...

    Man muss sich nur mal an die Versprechungen erinnern - und an das was nach 10 Jahren Euro wirklich davon beim Bürger angekommen ist.
    Was genau hat sich nochmal, für den Bürger, verbessert?
    Oha - ich kann nun überteuerten Schinken aus Spanien im Supermarkt kaufen - und ungehindert in andere EU Länder reisen. (Wobei das ja auch schon wieder auf der Kippe steht)...

    Und im Gegenzug haben wir was bekommen?

    - Gefühlt 50% weniger Gehalt.
    - Explodierende oder 1:1 übernommene Preise.
    - Eine unendliche Schuldenspirale.
    - Zerbröckelnde Infrastruktur (wenn ich mir die Straßen heute in Hamburg anschaue - und mich 10 Jahre zurück erinnere - drehen Sich mir die Fußnägel um!)
    - Steigende Abgaben und Zusatzbeiträge für alles und jeden.
    - Unsinnige und unlogische Verordnungen und Gesetze.
    - Abbau der Privatsphäre zugunsten der totalen Überwachung.
    - Aufbau von "Alternativlosigkeiten".
    - Demokratie Abbau zugunsten der Etablierung einer Finanz- Diktatur.

    ...
    Der Euro und die Euro-Zone als politisch / wirtschaftliche Union, haben in meinen Augen keine Zukunft.

    Zu sehr wurden von Beginn an die Masse "der kleinen" zugunsten der wenigen großen Ausgebeutet... der Spies wird sich nicht mehr drehen lassen.

    Da bin ich mir ziemlich sicher. Zu viele haben inzwischen die hässliche Lügen-Fratze der Euro-Zone erkannt, wie man ja auch an den Wahlergebnissen - egal wo in Europa - sehr eindrucksvoll sieht.
    Das unselige Erbe des Ehrenwort-Kanzlers wird Deutschland und ganz Europa ruinieren. Wenn man diesen Menschen jetzt weinerlich mit der Ausflucht herausreden will, Mitterand habe ihm das Euro-Projekt befohlen, dann wird mir übel.

    Hat er sich wirklich so sehr an sein Amt geklammert, daß er diesen Befehl widerspruchslos ausführte? Hatte er wirklich so wenig Format, daß er für sein Amt die Zukunft unserer Kinder opferte?

    Jeder Dorfbürgermeister hätte genug Sachverstand gehabt, um den angeblichen Befehl Mitterands mit Hinweis auf die UN-Charta und das Selbstbestimmungsrecht der Völker etc. auszuhebeln und ad absurdum zu führen. Aber jemand der sich um jeden Preis an sein Amt klammern und sich ein Denkmal setzen wollte hielt lieber still und verschob die unausbleiblichen Probleme in die Zukunft.
  8. #67

    aufschieben

    Zitat von anderton Beitrag anzeigen
    Ihnen ist es also lieber, als Arbeiter mit billigem Lohn in Deutschland abgespeist zu werden, die Artikel ins europäische Ausland zu exportieren und den Kredit dafür gleich mitzuliefern mit frohem Wissen, dass sie ihn sebst oder ihre Kinder wieder zurückzahlen bzw. erlassen müssen? !
    Aufschieben fällt dem Menschen nun mal leicht.
    Man denke an das Thema "Atommüll" - da wird auch Verantwortung für die nächsten Tausende von Jahren auf die Enkel abgewälzt.

    Was selbst bei so vitalen Sachen wir Gorleben klappt, funktioniert beim Thema Geld noch besser.
    Auf Pump, auf Pump, auf Pump.
    Heute kaufen, erst in 3 Monaten zahlen - und wenns nur der Plasma TV Fernseher ist.
    Wenn Kohl, Schröder oder Mutti die Hosen runtergelassen hätten, was Wachstum auf Kosten von Staatsverschuld WIRKLICH bedeudetet hätte vielleicht sogar der grenzenlos schafsgeduldige Michel die Bande zum Teufel gejadt oder randaliert.
    Aber der Kaste der Politiker geht es nur um Macht - diese brauchen sie wie der Junkie sein Heroin.
    Was nach ihnen kommt interessiert sie einen Dreck, denn sie werden ja nicht zur Verantwortung gezogen.
    Das System Euro wird sich noch ein paar Jahre weiter schleppen und dann mit Getöse zusammen brechen.
  9. #68

    Merkels Disaster auf unkontrollierbaren Boden

    Alleine die Euro-Einführung wurde gegen das Volk von Politikern und Lobby vollzogen.
    Hier wurde versprochen, alles bleibt wie es ist, nur wird die D-Mark gegen den € fair ausgetauscht.
    Auch ist Deutschland und der € stabiler.
    Es wurde extra betont, es ist keine Währungsreform.
    War wohl alles vorsätzlich eine arglistige Täuschung der Politiker und der Lobby.
    Das verschieben von deutschen Steuergeldern in Mittelmeerländern ist für mich nicht legal.
    Uns wurde nur was von toller Stabilität des € vorgegaukelt.
    Alles Lüge wie man sieht.
    Karlsruhe traf keine Entscheidung und überließ es Frau Merkel.
    Auch Hollande will auf Konjunktur anstatt auf Sparen setzen.
    Sparen tun die deutschen Politiker nur beim kleinen Mann.
    Für ihre eigenen Zwecke werden noch Kredite aufgenommen, damit Pensionen und Diäten gesichert sind.
    Der kleine Mann zahlt horrende Beträge und bekommt nicht mal mehr eine anständige Rente.
    Hier wird vorsätzlich abgezockt.
    Man hat ja die Macht und kann dadurch ja ein Reförmchen oder Gesetzchen kreieren um sich unweigerlich Zugang zum Geldbeutel des kleinen Mannes zu verschaffen.
    Die sogenannte neue deutsche Armut die vor allem Kinder und Rentner betrifft, wurden von Politkern den kleinen Mann strikt auferlegt.
    Das ist der deutsche Sparkurs.
    Aber uns geht es ja noch besser als in Rwanda, Der Jemen, Nicaragua und Bolivien als Beispiel.
    Aber deutsche Politiker sind schon dran, das auf Augenhöhe zu bringen.
    Ein Vergleich von Deutschland mit Benelux, Scandinavien, Schweiz und wie Deutschland früher als Vorzeigeland des Mittelstandes auf der Welt dastand wir gern unter den Tisch gekehrt.
    Hauptsache die Lobby ist bedient.
    Zusätzlich will Deutzschland auch das Scheveninger Abkommen kippen.
    Durch Grenzkontrollen kann man dann auch sehen ob der Deutsche einen Benzinkanister zuviel gekauft hat.
    Hauptsache die Lobby und Konzerne können über den € ihre Ziele erreichen.
    Aber geradestehen soll der kleine Mann!
  10. #69

    Zitat von Thaeve Beitrag anzeigen
    Niemand!

    Das ist eben die Hoffnung der Finanzmärkte:
    Den Zinsunterschied zwischem billigem Zentralbankgeld und den Zinssatz von Staatsanleihen ohne Risiko und ohne echte Leistung in die eigene Tasche scheffeln - und sollte dann (oh wie furchtbar) doch mal ein Staat bankrott gehen, natürlich bloß kein Risiko selbst tragen.
    Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren. Das hatten wir doch .....
    Wieso nur einige Foristen? Ich dachte, das ist inzwischen eine feststehende Tatsache.
    Beleg 1: Der Film "Der Pate Teil 3"
    Beleg 2: Staatsmonopolistischer Kapitalismus


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