Es lebe die Rating-archie !
REUTERSGriechenland schliddert ins Regierungschaos, ein Austritt des Landes aus der Euro-Zone wird wahrscheinlicher. Fitch-Chef hält das Risiko für vertretbar - weil Deutschland den Rest der Währungsunion jederzeit retten würde.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,831823,00.html
Es lebe die Rating-archie !
Eine Wiedereinführung der Mark kann überhaupt garnicht teurer werden als die Beibehaltung des Euro. Dass Deutschland ewig weiter den Retter spielen wird, zur Not bis es selbst pleite ist, ist Wunschdenken der Finanzindustrie. Die politische Elite würde das vielleicht sogar mitmachen, der Wähler aber auf keinen Fall.
Warum fällt es vielen so schwer sich vorzustellen, dass ein Land bankrott geht und seine Schulden für nicht rückzahlbar erklärt? Im Privatrecht geht das doch auch und nur so wird ein wirtschaftlicher Neuanfang möglich.
Wenn die Zinszahlungen 15% der Staatseinnahmen auffressen und die jährliche Neuverschuldung 15% beträgt ist der Staat voll lebensfähig: er muss die Schulden erlassen bekommen und der Haushalt ist ausgeglichen.
Falls dann wirklich niemand mehr Staatsanleihen kauft, ist auch das ein Segen. Es bedeutet nämlich, dass die Politiker keine Schulden machen können, weil Ihnen niemand Kredit gibt!
Deutschland versucht für dieses hehre Ziel die sog. "Schuldenbremse" in den Länderverfassungen zu verankern, die irgendwann in der Zukunft wirken soll. Griechenland bekäme nach dem 100%igen Schuldenschnitt seine "Schuldenbremse" quasi sofort geschenkt.
Eigentlich auch ein Modell für Deutschland, es traut sich nur keiner ran.
Und genau hier liegt doch der Hase im Pfeffer. Eine starke "alte neue" D-Mark würde dazu führen, dass die Exporte der "deutschen" Wirtschaft rückläufig werden. Und exportieren kann Deutschland soviel aufgrund des Euros und der Kredite, die z.B. an Länder wie Griechenland vergeben wurden/werden. Das ist ja der Witz an der Sache. Dazu kommt dann noch unser Geld- und Schuldsystem mit dem Zins- und Zinseszinseffekt. Das dieses System nach einer gewissen Laufzeit kollabieren muss, ist eine feststehende Tatsache.Taylor: Nein. Griechenlands Austritt bedeutet nicht das Ende des Euros. Vor allem Deutschland hat ein fundamentales Interesse, dass die gemeinsame Währung erhalten bleibt. Würde die D-Mark wieder eingeführt, würde sie im Vergleich zu anderen Währungen stark aufwerten. Die Exportindustrie, sprich: der Motor der deutschen Wirtschaft, würde geschädigt. Das wird Deutschland nicht zulassen - selbst wenn ein oder mehrere Länder den gemeinsamen Währungsraum verlassen.
.. dass sich mal wirkliche Fachleute zum Thema "Raus aus dem EURO mit Griechenland" beschäftigen. Schon die Gründungsväter wußten, dass die Griechen mit ihren Zahlen schummeln und garnicht die Beitrittskriterien erfüllten. Und dann wollte "man" das Gesicht wahren - bis heute. Nun ist Schluß ! Keinen Cent mehr an die Griechen und raus mit ihnen, sonst wird dieses winzige Völkchen tatsächlich den EURO-Raum vor die Wand fahren. Der jahrhundertelange Niedergang der Griechen ist noch nicht zu Ende und der sollte nicht die gesamte EU mitziehen - also jetzt raus mit ihnen !
Griechenland bleibt!