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Schuldenkrise: Fitch-Chef hält Euro-Austritt Griechenlands für verkraftbar

REUTERSGriechenland schliddert ins Regierungschaos, ein Austritt des Landes aus der Euro-Zone wird wahrscheinlicher. Fitch-Chef hält das Risiko für vertretbar - weil Deutschland den Rest der Währungsunion jederzeit retten würde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,831823,00.html
  1. #10

    optional

    Es lebe die Rating-archie !
  2. #11

    ...

    Eine Wiedereinführung der Mark kann überhaupt garnicht teurer werden als die Beibehaltung des Euro. Dass Deutschland ewig weiter den Retter spielen wird, zur Not bis es selbst pleite ist, ist Wunschdenken der Finanzindustrie. Die politische Elite würde das vielleicht sogar mitmachen, der Wähler aber auf keinen Fall.
  3. #12

    Entschuldung!

    Warum fällt es vielen so schwer sich vorzustellen, dass ein Land bankrott geht und seine Schulden für nicht rückzahlbar erklärt? Im Privatrecht geht das doch auch und nur so wird ein wirtschaftlicher Neuanfang möglich.
    Wenn die Zinszahlungen 15% der Staatseinnahmen auffressen und die jährliche Neuverschuldung 15% beträgt ist der Staat voll lebensfähig: er muss die Schulden erlassen bekommen und der Haushalt ist ausgeglichen.
    Falls dann wirklich niemand mehr Staatsanleihen kauft, ist auch das ein Segen. Es bedeutet nämlich, dass die Politiker keine Schulden machen können, weil Ihnen niemand Kredit gibt!
    Deutschland versucht für dieses hehre Ziel die sog. "Schuldenbremse" in den Länderverfassungen zu verankern, die irgendwann in der Zukunft wirken soll. Griechenland bekäme nach dem 100%igen Schuldenschnitt seine "Schuldenbremse" quasi sofort geschenkt.
    Eigentlich auch ein Modell für Deutschland, es traut sich nur keiner ran.
  4. #13

    Ja logo!

    Zitat von fortion Beitrag anzeigen
    Was für ein Glück und was für ein geschickter politischer Schachzug, daß Frau Merkel uns vorher noch die Haftung für die griechischen Schulden auferlegt hat. Unsere Kinder und Enkel werden sich darüber sicher sehr freuen.
    Es ging darum, das Geld der Eliten zu retten. Das Geld des einen Prozents, das uns weltweit knechtet und auslutscht.
  5. #14

    Taylor: Nein. Griechenlands Austritt bedeutet nicht das Ende des Euros. Vor allem Deutschland hat ein fundamentales Interesse, dass die gemeinsame Währung erhalten bleibt. Würde die D-Mark wieder eingeführt, würde sie im Vergleich zu anderen Währungen stark aufwerten. Die Exportindustrie, sprich: der Motor der deutschen Wirtschaft, würde geschädigt. Das wird Deutschland nicht zulassen - selbst wenn ein oder mehrere Länder den gemeinsamen Währungsraum verlassen.
    Und genau hier liegt doch der Hase im Pfeffer. Eine starke "alte neue" D-Mark würde dazu führen, dass die Exporte der "deutschen" Wirtschaft rückläufig werden. Und exportieren kann Deutschland soviel aufgrund des Euros und der Kredite, die z.B. an Länder wie Griechenland vergeben wurden/werden. Das ist ja der Witz an der Sache. Dazu kommt dann noch unser Geld- und Schuldsystem mit dem Zins- und Zinseszinseffekt. Das dieses System nach einer gewissen Laufzeit kollabieren muss, ist eine feststehende Tatsache.
  6. #15

    Das wird nun langsam Zeit...

    .. dass sich mal wirkliche Fachleute zum Thema "Raus aus dem EURO mit Griechenland" beschäftigen. Schon die Gründungsväter wußten, dass die Griechen mit ihren Zahlen schummeln und garnicht die Beitrittskriterien erfüllten. Und dann wollte "man" das Gesicht wahren - bis heute. Nun ist Schluß ! Keinen Cent mehr an die Griechen und raus mit ihnen, sonst wird dieses winzige Völkchen tatsächlich den EURO-Raum vor die Wand fahren. Der jahrhundertelange Niedergang der Griechen ist noch nicht zu Ende und der sollte nicht die gesamte EU mitziehen - also jetzt raus mit ihnen !
  7. #16

    ein .

    Zitat von fuchs008 Beitrag anzeigen
    Warum fällt es vielen so schwer sich vorzustellen, dass ein Land bankrott geht und seine Schulden für nicht rückzahlbar erklärt? Im Privatrecht geht das doch auch und nur so wird ein wirtschaftlicher Neuanfang möglich.
    Klar, aber direkt nach der Pleite gibt es ersteinmal keine neuen Kredite.
    (fragen Sie Schlecker).

    Und Staaten/Politiker sind nun einmal abhängig von der Droge Geld.
  8. #17

    =!

    Zitat von Anti-Islamist Beitrag anzeigen
    Wenn Griechenland den Austritt aus dem Euro schafft, sollte dies Deutschland doch auch gelingen und wir könnten endlich wieder unsere starke DM zurück bekommen!
    Artikel nicht zuende gelesen? Nie mit VWL oder sowas beschäftigt?
    Deutschland profitiert am meisten vom Euro. Eine starke DM wäre sehr schlecht.
  9. #18

    ...

    Zitat von Infonautiker Beitrag anzeigen
    Scheint so, als kennt der Herr diesen Teil des Maastricht Vertrags nicht: Nichtbeistands-Klausel

    Genau diese unbegrenzte Stütze wurde doch eben nicht versprochen.
    Doch sie wurde leider von vorlauten Politikern versprochen, die damit Europäische Verträge von Verfassungsrang gebrochen haben und leider bis heute dafür immer noch nicht zur Verantwortung gezogen wurden.
  10. #19

    Möge Fitch austreten!

    Griechenland bleibt!


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