Zitat: "Derzeit prüfen Experten der Geldgeber von Internationalem Währungsfonds, EZB und EU, ob Griechenland seine Sparauflagen erfüllt."
Dazu muss ich nicht studirt haben, um zu Wissen, dass Griechenland niemals die Sparauflagen erfüllen kann!
DPAEs ist ein Zeichen dafür, wie groß die Eskalation der Krise ist: Finnlands Außenminister spricht offen über einen möglichen Bruch der Euro-Zone. Zwar wolle die Regierung in Helsinki dies nicht. Es gebe aber einen Notfallplan. Der Politiker mahnt: "Wir müssen vorbereitet sein."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...850530,00.html
Zitat: "Derzeit prüfen Experten der Geldgeber von Internationalem Währungsfonds, EZB und EU, ob Griechenland seine Sparauflagen erfüllt."
Dazu muss ich nicht studirt haben, um zu Wissen, dass Griechenland niemals die Sparauflagen erfüllen kann!
ich denke, jedes Mitglied der EU, besonders natürlich die Mitglieder der Eurozone (und ich denke auch die übrigen Weltwirtschaften) wird einen Plan B in der Tasche haben.
Frau Merkel, die auch ich für sehr klug aber eben leider auch für sehr machtbesessen halte, ist sogar sicher offen für die Pläne B - Z.
Bisher war es immer noch so, dass sie abgewartet hat, welche Strömung sich durchsetzt, um sich dann an deren Spitze zu stellen.
Also von B - Z alles drin in ihrem Instrumentenkasten, und nach gefallener Entscheidung natürlich alternativlos.
Doch, gäbe es. Denn was würden wohl die Südländer am Tag vor der Umstellung machen? Dreimal dürfen Sie raten: Man würde alle seine Euros abheben, und bei deutschen oder sonstigen Nordeuropäischen Banken anlegen, um am nächsten Tag von der erwarteten Aufwertung zu profitieren.
Wie man es dreht und wendet, die "Umstellung" selbst wird hässlich werden, und allerlei Kollateralschäden fordern. Auf jeden Fall muss es schnell gehen, möglichst über Nacht. Daher könnte die Umstellung zunächst nur im Giroverkehr, also unbar erfolgen. Aber so wurde der Euro ja auch eingeführt. Alle, die große Bargeldmengen hätten, würden dann eben "in die Röhre gucken" - einer der erwähnten Kollateralschäden, die zu tragen wären.
Genauso wären natürlich die Schulden umzustellen, nicht nur die Guthaben. Wer also gerade baut und einen hohen Eurokredit aufnimmt, der müsste sich dann nicht wundern wenn dieser ebenfalls über Nacht auf DM (oder was auch immer) umgestellt würde, und durch die Aufwertung dann deutlich "teurer" bzw. schwerer zu bedienen, wenn gleichzeitig die (Export)Wirtschaft einbricht und damit die Arbeitslosigkeit steigt. Aber das wären eben alles Schäden die irgendwie zu verteilen wären. Lieber soll D dafür das Portemonnaie aufmachen, als weiter für GR!!!!!!!
Vorbereitet sollte man immer für alle denkbaren Fälle sein - sollte man meinen;für was werden Politiker und "Experten" denn sonst bezahlt?So eine Blamage wie damals bei der deutschen Wiedervereinigung sollte es nicht mehr geben.Wenn man der damaligen Presse glauben konnte,war die Bundesregierung zu jener Zeit eben absolut nicht vorbereitet,sondern völlig überrascht von dem,was damals geschah...
Was will Frankreich denn machen? Atomwaffen einsetzen?
Wenn wir sagen: Freunde, wir sind aus dem Euro raus und machen unser eigenes Ding mit Ländern denen wir vertrauen und die mitmachen wollen.
Was will Frankreich dann schon real machen? Richtig, bisschen Grummeln, das wars. Vielleicht schreien sie noch 3 mal Nazis, und dann ist wirklich gut.
Sie wird aber auch einem Konflikt mit dem deutschen Wähler immer aus dem Weg gehen. Man muss sich nur anschauen was aus Atomkraft und Wehrpflicht wurde. Frau Merkel weiss doch zu überraschen.
Merkel hat die Märkte und eine Wirtschaftsmacht, welche all die Frankreichfreunde übertrifft. Wir hätten wie im Artikel deutlich wird schonmal Finnland.
Paris kann gar nichts machen, und wenn sie schlau sind machen sie auch gar nichts. Denn die wirtschaftlich beste Periode für Frankreich war die, als sie die bundesbank immitiert haben, vor der Euroeinführung.
Wenn Ihnen eine Euro-kritische Partei fehlt, dann gründen Sie eine und suchen sich Mitstreiter. Wenn Sie meinen, die CDU müsste da aktiver werden, dann treten Sie ein und versuchen eine Kursänderung mit in die Wege zu leiten. Wenn Sie das zu skeptisch beurteilen, dann machen Sie eine Revolution und stürmen die Bundesbankzentrale mit einem Wutbürgerkommando. Wenn Ihnen das zu riskant erscheint, dann gehen Sie in die Kneipe und betrinken sich jeden Abend und klagen über den Zustand der Welt. Oder machen Sie halt irgendetwas anderes. Aber diese ewige Jammerei in quasi öffentlichem Raum ist einfach nicht mehr auszuhalten. Das ist fast noch schlimmer, als die ganze Schuldenkrise.
von den großen medien muß man die FAZ ausnehmen, dort sich hochinteressante fundierte und kritische artikel zum thema euro/europa zu lesen.
etwas was ich mir auch im spiegel gewünscht und erwartet habe, aber leider -durch und durch keine klasse mehr.
die augsteinisierung (augstein juniour) setzt sich durch und sein angeblicher antipode fleischhauer hat das selbe nicht vorhandene niveau
Sehr gut gesehen und analysiert.
Ein Problem Deutschlands in Bezug auf Diplomatie und kluge Machtpolitik liegt aber auch in der sehr beschränkten Handlungsfähigkeit Deutschlands als Staat, der eben nicht wie alle anderen Euroländer völlig sourverän ist.
Deutschland steht nach wie vor unter starken Einflüssen seitens der ehemaligen Alliierten des WWII, insbesondere den USA und Frankreich. Mit einem in letzter Zeit doch immer weniger dezent geäußerten Hinweis auf die historisch bedingte besondere Verantwortung gegenüber Europa wird dann jeder Versuch, Diplomatie im Sinne Deutschlands zu betreiben, schon im Keim erstickt. Insbesondere Frankreich wird, wie Sie richtig sagen, dafür sorgen wollen, dass Deutschlands wirtschaftlicher und politscher Einfluß im Zaum gehalten wird.
Unsere Politiker sind nicht nur Europa-verblendet, ihnen fehlt de facto auch politischer Handlungsspielraum in Europa. Vielleicht ist auch genau diese Erkenntnis die Ursache für diese Zweckverblendung.
Ein paar gute Hintergrundinformationen dazu, die vielleicht mehr Klarheit schaffen können:
DER SPIEGEL*39/2010 - Der Preis der Einheit
Warum wurde die D-Mark abgeschafft? - YouTube[/QUOTE]
Ich verstehe auch ihre Gedanken. Die Ängste
Frankreichs kann ich auch verstehen. Blos
dahinter steht nicht der perverse Gedanke
einer Ausbeutung. Vor dem Euro wurden
in Chikago die Währungen in Europa lustig
gegeneinander ausgespielt. (Milton Friedmann
und die Chikago Boys). Europa wurde gemolken
wie eine Kuh. Mit dem € entfiel die lukrative
Quelle und ein neues Geschäftsmodell lieferte
die Staatsrobbery über Kriege (Irak). Sie
lieferten immer größere Teile der Steuern in die
Hände von Privaten . Diese Geschäftsmodell
wurde durch die Imobilienblase auf Europa
erweitert. Der perverse Gedanke die instabilität
der Banken letztendlich durch Steuergelder zu füttern
war die Mutter aller Bereicherung. Die alten
Feudalherren nahmen den Zehnten. Unsere
Oligarchen sind bei 50%.