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Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone

REUTERSAllein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830813,00.html
  1. #1

    Die Desintegration der Eurozone ist eine logische Konsequenz der deutschen Entscheidung, Griechenland pleite gehen zu lassen (das war eine Staatspleite, keine "freiwillige Umschuldung"). Jetzt stellt sich heraus, dass selbst 1000 Milliarden frisch gedruckter Euros keinen dauerhaften Damm gegen die Angst der Investoren bieten können. Mann, das wird noch lustig werden.
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    Mich persönlich amüsiert diese Lage!

    Wie hier gesprochen wird, als wenn es nicht vorraussehbar gewesen wäre, dass dieses System zusammenbricht und das Ausländische Investoren NICHT in Schrott investieren wollen ist doch wohl logisch!

    Jeder hat es irgendwie begriffen, dass das System nicht mehr zu retten ist...nur noch nicht die Politik!
  3. #3

    na also ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    ... wenn's nicht klappt mit fairen Partnerschaften, dann muss man sich trennen. Ein Konstrukt, wie die EU, das in vielen Teilen überreguliert und in anderen dafür nicht mehr überschaubar ist, wird zwangsläufig fallen.

    Auch die Mitspieler der Mannschaften die daran mitarbeiten, sind des öfteren nicht die erste Wahl.

    Also was soll's ...
  4. #4

    Japanische Staatsanleihen werden größtenteils von japanischen Banken und japanischen Investoren gekauft und das schon seit einer Dekade. Ich habe aber noch nie davon gehöhrt das das japanische Wirtschaftssystem zusammenbricht. Höchstens neuerdings durch Fukushima
  5. #5

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    Das nennt sich dann wohl verantwortungsvolles Handeln,wenn nach der Quasi-Enteignung griechischer Staatsanleihen keine ausländischen Investoren mehr in Staatsanleihen von Pleiteländern investieren.
  6. #6
  7. #7

    ein Auseinanderbrechen der Schrottgeld-Zone wäre wunderbar. Hoffentlich stürzt das Kartenhaus bald ein.
  8. #8

    wenn sich die Finanzmärkte der einzelnen Länder von einander isolieren, dann kann es bei der Pleite eines Landes nicht zu den angeblich verheerenden Dominoeffekten kommen die uns die Banken immer als Argument für die Alternativlosigkeit ihrer Rettung nennen.
  9. #9

    Interessanter Artikel und leider im Einklang mit meiner These, dass die Politik und Gesellschaft so alles falsch macht und aus guten Glauben oder Unfähigkeit, aber gar nicht begreift was es anrichtet. Wir wählen ja die Politiker, die den Zusammenhalt nicht fördern, man gewinnt ja Stimmen mit dem Verhalten.








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