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Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone

REUTERSAllein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830813,00.html
  1. #70

    stimmt

    Zitat von celino Beitrag anzeigen
    Die nordeuropäischen Länder könnten alle ESFS' und ESM's usw. abschaffen. Es bleibt immer noch die EZB, die die Märkte mit neu geschöpftem ("gedrucktem") Geld flutet. Es wurde ja schon zweimal jeweils eine halbe Billion an die Banken für 1% für 3 Jahre ausgehändigt.

    Gerade südeuropäische Banken hinterlegen aus dem Nichts geschöpfte italienische, spanische, portugisische Staatsanleihen als "Sicherheit" bei der EZB und bekommen das Geld für weitere Schuldenorgien von dort.

    Die EZB ist zu einer Art Geldwäsche-Bank mutiert und nimmt auch die nordeuropäischen Länder in Mithaftung.
    Nimmt man dann noch die nationalen Notenbanken mit ihren Targetsalden, braucht es keine irgendwie gearteten "Rettungsschirme",
    vor allem, wenn überall nur über den Fiskalpakt gesprochen wird und nirgends über den ESM-
    der wird von den Medien und den Politikern totgeschwiegen,

    der soll sozusagen mit dem Fiskalpakt als trojanisches Pferd mitbeschlossen werden.

    Ein Hauptproblem des Euro besteht darin, dass die Notenbanken keine direkten Anleihen der Euro-Staaten kaufen(sprich direkte Kredite vergeben), sondern ihre Billigkredite an Banken vergeben, die dann zu höheren Zinsen Staatsanleihen kaufen.......

    Die EZB hätte die letzte Billion nicht den Banken sondern den Euro- Staaten geben sollen
  2. #71

    Between a rock and a hard place

    Zitat von MütterchenMüh Beitrag anzeigen
    Für wahr.

    Es ist ein Skandal was diese Gewerkschaftsleute da von sich geben.

    Unsere Kinder und UrUrUr-Enkel werden für diesen voreiligen Euro- Konstruktionsfehler noch bitter malochen und bluten müssen.

    Mit viel Pech nicht nur bis 67!!!!!!!!
    Ehrlich gesagt, glaube ich genau das nicht.

    Wenn diese Misere in eine unbegrenzte Ueberlastung der nachfolgenden Generationen muendet, werden sich unsere Kinder und Enkel fuer die aufgetuermten Altschulden als nicht zustaendig erklaeren, und einen Kapitalschnitt verlangen.

    Genausowenig, wie sich die derzeitige Generation mit Reparationszahlungen aus dem WWII herumschlagen will.

    Und das zu recht. Schliesslich wollen die Nachfolger ihre eigenen Schulden auftuermen, wenn sie bisher noch nicht schlau geworden sind.

    Dh, alle diejenigen, die ihr Geld in erster Linie in Wertpapieren, Versicherungen, Renten o. ae. und nicht in Sachwerten vergraben haben, werden irgendwann dumm in die Roehre schauen.

    Zusagen und Papiere koennen muehelos in Schall und Rauch umgewandelt werden. Das waere dann ein stark deflationaeres Szenario.

    Oder die Politik haelt den Ball weiterhin mit einer exponentiell auszuweitenden Geldmenge in der Luft bis Deutschland von Zimbabwe nicht mehr zu unterscheiden ist.
  3. #72

    Ja, ja, die Unkenrufer

    Zitat von donquichotte2012 Beitrag anzeigen
    Da sind sie wieder, die Unkenrufer
    Hätte man doch gleich auf die gehört

    Man sollte immer auf diejenigen hören die im Vorfeld alles besser wissen
    Oder vielleicht gar nichts mehr machen, dann kann keiner mehr sagen er habe Recht gehabt

    Selbst der Gotthardtunnel wird noch zusammenbrechen, das haben schließlich auch viele gesagt
    Allerdings haben diese "Unkenrufer" von Anfang an sehr dezidiert
    gesagt, was an dem Euro nicht klappen wird und haben, oh, diese
    Unkenrufer auch noch gesagt, was kommen wird.

    Das einzige Problem ist aber, dass diese Unkenrufer auch nicht
    erkannten, wie chaotisch all dies wird.

    Und was den Gotthardtunnel betrifft, na ja, manche müssen
    halt unsachlich argumentieren, wenn es zu sachlicher Kritik
    nicht reicht!!


    p.s. Vielleicht hilft Ihnen mal ein Fachbuch über den Euro, seine
    Geschichte und was daraus wurde.
  4. #73

    sie hatten aber gelesen, dass die INLÄNDISCHEN Banken die Invetoren sind oder ?

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Könnten sie das bitte näher erläutern?
    Meinen sie, das ausländische Investoren ihr Kapital verlieren könnten und inländische nicht?
    Zur Zeit ist es doch so, das alle gleich große Risiken haben, oder irre ich mich?
    und die werden über ihre Notenbanken indirekt von dere EZB aufgefangen - direkt geht noch nicht, da spielt Merkel noch nicht mit.
  5. #74

    Krisebekämpfung auf Spanisch

    Im Zuge der Enteignungen des vorwenderischen westlichen Wohlstandes , die gesteuert und National von statten gehen , werden die Investitionen des Auslands systematisch von Investoren in dem Land aufgekauft , das zu Enteignungen an der Reihe ist . Eine Zersplitterung Europas sehe ich nicht , lediglich eine Enteignung der erarbeiteten Werte und Zerstörung der autark operierenden Mittelschicht , die als Motor jeder privaten Wirtschaft funktioniert , und mit ihrer Zerstörung , die Arbeitslosigkeit und Krisen hervorgerufen werden , und mit den jede private Wirtschaft fällt , und somit die Türe einer ganz "neuen" Ordnung , die wir alle kennen aufgetan werden.
  6. #75

    Zitat von Litajao Beitrag anzeigen
    Allerdings haben diese "Unkenrufer" von Anfang an sehr dezidiert
    gesagt, was an dem Euro nicht klappen wird und haben, oh, diese
    Unkenrufer auch noch gesagt, was kommen wird.
    Das sagten beim Gotthard auch rennomierte Studien aus

    Und was den Gotthardtunnel betrifft, na ja, manche müssen
    halt unsachlich argumentieren, wenn es zu sachlicher Kritik
    nicht reicht!!
    Schön das Sie Ihre Aussagen mit 2 Ausrufezeichen betonen;-)

    p.s. Vielleicht hilft Ihnen mal ein Fachbuch über den Euro, seine
    Geschichte und was daraus wurde.
    Vielleicht hilft Ihnen das nochmalige Lesen meines Beitrages und dann das lesen zwischen den Zeilen
  7. #76

    falscher Schluss - ohne Euro ständen wir NICHT da wo wir heute stehen

    [QUOTE=Endlager;10114282][QUOTE=labudaw;10114226]Konsequenz wird dann aber die politische und die wirtschaftliche Vereinigung Europas. Dann gäbs auch keine Euro-Spannungen, aber auch keine nationale Währung - die wirtschaftliche Lage wäre allerdings auch nicht besser.

    Überhaupt nicht, denn man hätte auf die Einführung des Euros ganz verzichten könne. Geplant war zudem ursprünglich ein Europa der Vaterländer ("Einheit in Vielfalt"), und keine neue UdSSR. Nur deutsche Politiker wollen ihr Land abschaffen, aber kein anderes Land in Europa will dem nacheifern, erstrecht nicht die osteuropäischen Staaten.

    Außerdem ist eine politische Vereinigung gegen den Willen der Völker nicht möglich. Auch die deutschen müssten dem per Volksabstimmung zustimmen, wie das Bundesverfassungsgericht 2009 urteilte.

    da hätte uns auch nicht der internationale Export gerettet.

    Mir dem Euro und der EU hat sich Deutschland eine "eigene" Wirtschaftszone geschaffen - fast so wie die nationale.

    Wir haben produziert UND exportiert UND kapitalisiert - FAST ein perpetuum mobile der Wirtschaft.

    Ohne Europa hätten wir noch nicht mal die Wiedervereinigung gestemmt.
  8. #77

    alles Humbug - die EZB hat den europäischen Banken zu Milliardengewinnen verholfen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    alles Humbug - die EZB hat den europäischen Banken zu Milliardengewinnen verholfen

    Quartalsausblick: Welche Gewinne Europas Großbanken kassieren - Banken - Unternehmen - Handelsblatt

    man sehe und staune, auch spanische Banken fahren große Gewinne ein
    wie war das noch in der Vergangenen Woche ?
    Der ESM sollte spanische Banken stützen ?

    Wem es bisher noch nicht aufgefallen ist, die ganze Euro- und Rettungsschirmgeschichte dient nicht nur dazu, Verluste von Banken zu sozialisieren, sondern auch dafür, den Banken ihre Geinne zu ermöglichen.

    Wieso sollte die Eurozone auseinanderbrechen - es haften doch alle Bürger der Eurozone für alles, was die EZB verzapft
  9. #78

    Zitat von Litajao Beitrag anzeigen
    ...
    Das einzige Problem ist aber, dass diese Unkenrufer auch nicht
    erkannten, wie chaotisch all dies wird.
    ...
    Die konnten ja auch nicht ahnen, mit welcher Regierung man es zu tun haben wird. ;-)
  10. #79

    Auseinanderbrechen...

    Zitat von fortion Beitrag anzeigen
    ein Auseinanderbrechen der Schrottgeld-Zone wäre wunderbar. Hoffentlich stürzt das Kartenhaus bald ein.
    Entweder man hat Immobilien und 10 Barren Gold zu Hause unter dem Bettkissen liegen oder man ist im Oberstübchen nicht ganz auf der Höhe der Zeit.

    Kein rational denkender Mensch kann auf ein Auseinanderbrechen der Eurozone hoffen. Das hätte fatale wirtschaftliche Konsequenzen, insbesondere für ein Exportland, wie die Bundesrepublik.

    Ich frage mich deshalb, ob einige Stammtischredner hier im Forum tatsächlich wissen, worüber sie schreiben? Ihr seid es nämlich, die sich später wieder als Erste über Mißstände und Probleme beschweren, die ihr selbst hervorgerufen habt! Ähnlich wie bei der Energiewende, wo lautstark nach sofortiger Stillegung geschrien wird und später darüber beschwert, dass die Strompreise stark anziehen.


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