REUTERSAllein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830813,00.html
Der Punkt, an dem der Euro noch zu retten gewesen wäre, ist doch längst überschritten. Noch zahlen Deutschland und ein paar andere gegen den Willen der eigenen Bevölkerung (und jede Vernunft) die Schulden der anderen ab, dummerweise ist Deutschland aber selbst hoch verschuldet. Dass das nicht lange gutgehen kann, ist für jeden offensichtlich. In 5 Jahren gibts entweder keinen Euro mehr, oder er ist nichts mehr wert (vermutlich letzteres).
Sehr richtig beobachtet, das ist genau das "Problem", von dem die Herren der EZB reden. Die Dominoeffekte sind der Kit der gerade bröckelt, ohne diesen Effekt wird es ziemlich schwierig der Bevölkerung die Alternativlosigkeit einer weiteren Rettugnsmassnahme oder die nächste Anhebung einer roten Linie zu verkaufen.
Geplant war das ja ganz anders, mit den EZB-Darlehen sollte ja eigentlich wieder Vertrauen der Anleger in die Staatsanleihen geweckt werden. Mit dem Vertrauen ist halt so eine Sache, nach dem Haircut in GR wird das so einfach nicht wieder zurückkehren, wenn einem nichts besseres einfällt wie Geld in den Markt zu werfen.
Hätte man in GR wohl doch ein all-in machen müssen, nur war dafür sogar unseren Herrschenden das Risiko zu gross, dass die verbliebenen Wackelkandidaten dasselbe Recht auf Universalfinanzierung geltend machen werden.
Tja, was machen wir jetzt? Vermutlich wird der nächste Schritt das Anwerfen der Druckerpresse sein, denn irgendwie muss man ja versuchen den toten Gaul noch ein bisschen weiter zu reiten. Schaun wir mal wie weit wir so kommen, was kann schon schiefgehen bei so einer Strategie?
Da wären wir wieder beim Thema "Mitbestimmung",anstatt die Leute mit so unsinnigen Sachen wie dem Bußgeldkatalog für Autofahrer zu belästigen , wäre es klüger gewesen sie damals zu fragen ob sie den Euro überhaupt wollen. Da hat uns keiner gefragt . Hätte man es getan wären wir wahrscheinlich jetzt nicht in so einer Situation. Aber alles jammern hilft nichts da müssen wir jetzt durch ob wir wollen oder nicht. Bleibt nur zu hoffen , dass deutschland am Ende nicht selbst in den Schuldensumpf gerät , denn weit entfernt sind wir davon nicht mehr.
dabei ist das SOO EINFACH !
Das iste ein Deal zwischen den jeweiligen nationalen Banken und den Investoren !
Die Investoren müßten im Falle eines Falles mit einem massiven Schnitt rechnen - die nationalen Banken werden aufgefangen und die "Einlagen" wertunberücksichtigt von der EZB übernommen.
Ganz einfacher - aber für Deutschland ganz übler - Deal.
So wird Merkel mit ihren Bemühungen ausgehebelt.
Konsequenz wird dann aber die politische und die wirtschaftliche Vereinigung Europas. Dann gäbs auch keine Euro-Spannungen, aber auch keine nationale Währung - die wirtschaftliche Lage wäre allerdings auch nicht besser.
Deutschland zahlt IMMER - da könnt ihr vorschlagen, was ihr wollt.
Es kommt nur darauf an, wie man das ganze verpackt.
Deutschland zahlt auch, wenn alle zu ihren nationalen Währungen und Wirtschaften zurückkehren - dann mit massiven wirtschaftlichen Einbrüchen, Rezession usw. die ganze Leier.
Wer meint, der Euro ist das Problem, hats nicht verstanden.
Die nordeuropäischen Länder könnten alle ESFS' und ESM's usw. abschaffen. Es bleibt immer noch die EZB, die die Märkte mit neu geschöpftem ("gedrucktem") Geld flutet. Es wurde ja schon zweimal jeweils eine halbe Billion an die Banken für 1% für 3 Jahre ausgehändigt.
Gerade südeuropäische Banken hinterlegen aus dem Nichts geschöpfte italienische, spanische, portugisische Staatsanleihen als "Sicherheit" bei der EZB und bekommen das Geld für weitere Schuldenorgien von dort.
Die EZB ist zu einer Art Geldwäsche-Bank mutiert und nimmt auch die nordeuropäischen Länder in Mithaftung.
Da sind sie wieder, die Unkenrufer
Hätte man doch gleich auf die gehört
Man sollte immer auf diejenigen hören die im Vorfeld alles besser wissen
Oder vielleicht gar nichts mehr machen, dann kann keiner mehr sagen er habe Recht gehabt
Selbst der Gotthardtunnel wird noch zusammenbrechen, das haben schließlich auch viele gesagt