Forum


 

Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone

REUTERSAllein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830813,00.html
  1. #10

    So fällt auseinander was nie zusammengehört hat.

    Die gemeinsame Währung ist ein Projekt das nicht von rationaler Vernunft sondern von Ideologischer Unvernunft angetrieben war. Solches fegt die Geschichte immer hinweg. Das sollte gerade wir Deutschen eigentlich wissen.

    In der Realität zählen nicht gute Absichten und Wünsche sonder Realitäten und Fakten.
  2. #11

    logisch

    Die Regierungen der Pleiteländer können schließlich nur Druck auf die Institute im eigenen Land ausüben, Staatsanleihen zu kaufen. Daher kauft jede Bank genug Anleihen des eigenen Landes, um von politischen Sanktionen verschont zu bleiben und macht ansonsten einen weiten Bogen um den Ramsch.
  3. #12

    Dem der das nicht vor zwei Jahren gesehen hat, ist nicht zu helfen!
  4. #13

    .

    Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.
    Was für Experten mögen das sein ? Wenn das schon der Normalbürger sieht und so bewertet. Jetzt müssen nur noch unsere Politiker den Schneid haben die richtigen Weichen zu stellen und keinen deutschen Euro mehr für die Schulden anderer bereitstellen. Das ist Alternativlos...
  5. #14

    Genau das war ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    ... doch vorauszusehen! Also war die Flutung von gut 1 Bio. Euro von seiten der EZB eine weitere Verzweiflungs-Tat.
    WIE wollen die spanischen/italienischen/griechischen Banken z.B. nach drei Jahren die genannten, enormen Summen jemals zurückzahlen?!
    Man kann die ganze Euro-Krise drehen und wenden wie man will, der Ausgangspunkt ist die Mentalität fast ALLER EU-Regierungen, riesige Schuldenberge anzuhäufen UND in 2012 kaum noch die Zinsen auf die Schulden erwirtschaften zu können, geschweige denn die notwendigen UMSCHULDUNGEN zu moderater Verzinsung zu erreichen.
    Hoffentlich wird Deutschland nicht in diesen Strudel hineingezogen, sicher bin ich mir da aber nicht!
  6. #15

    Nicht nur die!

    Wir bekommen bei jeder Wahl eine Absage an die bisherigen Maßnahmen, alle nur kurz wirksam.
    Es gibt nur noch eine Eurorettung für die AAA Länder. Hätte man gleich nmachen können, wäre billiger gewesen.
  7. #16

    dpa und SpOn

    Die Mitarbeiter dieser beiden Organisationen können ja gar gerne ihre Lebensersparnisse bei spanischen Banken anlegen. Wie? Nicht? Will keiner? Komisch.

    Wer trägt also für die Desintegration des Euros die Verwantowrtung? Wir Deutsche, die unser Geld zurückziehen? Oder doch die Südländer, die sich als verantwortungslos erwiesen haben?

    Alex
  8. #17

    Nicht unerheblich dürfte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    in diesem Zusammenhang auch die Angst vor einem "Griechischen Weg", also der des sogenannte haircuts sein. Hat ja in Hellas prima geklappt. Die Investoren scheinen das Vertrauen in Spanische und Italienische Staatsanleihen zu verlieren. Wann wird man dieses Vertrauen auch in Deutsche Staatsanleihen verlieren, weil selbst Deutschland mit dem Schuldendienst für die gesamte EU Bankenwelt überfordert ist?
  9. #18

    dumm gelaufen, dumme Presse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    Tja, da haben eben mal alle Medien auf das falsche Pferd gesetzt. Kann ja mal vorkommen. Ist uns nicht die EZB-Geldschwemme als einzige wirklich wirksame Großtat beschrieben worden, zu der es keine Alternative gegeben habe? "Die EZB musste ...", "die einzige handlungsfähige Organisation ...", "nur so konnte der Euro-Crash verhindert werden ..." usw.
    Dabei stimmt nur eins: Die EZB wollte, musste aber nicht, durfte sogar gar nicht. Aber wen interessiert das schon, die EZB steht ja außerhalbjeglicher Kontrolle.

    Nun erleben wir, daß sich internationales Kapital zuerst aus den PIIGS-Staaten, später auch aus den Geberländern zurückzieht, denn die werden über die Rettungsschirme Billionenschulden übernehmen und sich dabei zugrunde richten.

    Vor die Alternative gestellt, ob der Euroraum zerbricht, oder ob wir - koste es , was es wolle - den Höllenritt weiter betreiben, werden wir wohl das größere Übel wählen. Wie wäre es mit einer Mehrwertsteuererhöhung auf 75%?

    Schließlich kann angeblich keiner die Kosten des Scheiterns vorausberechnen. Um deren eigene Unfähigkeit festzustellen, beschäftigen wir schließlich Heerscharen von Experten im Premiumkostenbereich.
    Die Kosten des Weitermachens will dagegen gleich keiner berechnen, da hat man sich ja schon entschieden: "koste es, was es wolle".

    So steht also "Koste es, was es wolle" gegen die behauptete Unfähigkeit, Kostenmodelle zu entwerfen. Da ist Ersteres einach griffiger, oder nicht?
  10. #19

    Anscheinend

    ... driftet jetzt auseinander, was nie zusammengehörte.


TOP



TOP