Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone

REUTERSAllein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830813,00.html
  1. #160

    Deutschland verläßt den Euro;

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investore
    so erwartet der (Noch-) Chefvolkswirt der DB Meyer, sofern Italien und Spanien es nicht aus eigener Kraft schaffen.

    Leider sieht es ebenso aus. Und das weiter sinkende Vertrauen der Märkte ist ein weiteres Indiz für das schnelle Ende des Euro.

    Nicht nur, daß es richtig wäre, wie Meyer meint, es wäre auch weder ein Beinbruch noch besonders schwer, auch nicht zu nehmen.

    Immer deutlicher entwickelt sich die Lage marktgemäß und lange (u.a. von mir) vorausgesagt.

    Die EZB beschleunigt den Untergang des Euro mit ihrer Politik auf Zeitgewinn, die allerdings die Marktteilnehmer frustriert, weil sie erkennbar falsch und vergeblich ist.

    Also verabschieden sie sich von PIIGS und der Währungsunion, was einzig richtig ist und eigene Schadensminderung verspricht.

    Wenn sodann - nach dem zum eigenen Vorteil (weil eigenkapitalunterlagenfrei und mit großem Spread) von den nationalen Banken angekauften Staats-Anleihen des eigenen Landes - diese von jenen zwangsrekapitalisiert werden müssen (denn die Anleihen fallen aus), sind alle definitiv am Ende.

    Eigene Angelegenheiten sollten dann spätestens schon geregelt sein.
  2. #161

    Zitat von freesprit Beitrag anzeigen
    genau diese Hektik habe ich hier schon dutzendmal angesprochen.
    Warum muss diese unzweifelhaft positive Entwicklung eines geeinten Europas, eigentlich mit dieser überhasteten, unüberlegten Geschwindigkeit realisiert werden?
    Der Fall des eisernen Vorhangs, die Wiedervereinigung sind gerade 'mal zwanzig Jahre her, und wir hatten genug damit zu tun, daß zu 'wuppen'.

    Kann man es vielleicht jetzt 'mal etwas langsamer angehen lassen?
    Oder müssen solche ökonomischen Dummbeutel wie unsere Bundesbirne unbedingt zu Lebzeiten noch den Titel : König von Europa, mit in's Grab nehmen?

    Mir reicht der König von Mallorca.
    In jedem anständigen, nicht korrupten System hätten die Verantwortlichen für den Euro-Betrug schon längst den Staatsanwalt im Genick. In der EUdSSR bleiben sie samt Beute unbehelligt.