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Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone

REUTERSAllein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830813,00.html
  1. #150

    Zitat von katerramus Beitrag anzeigen
    ja, mit den Griechen als solche hat die Propaganda ja prima geklappt, warum sollte es mit den anderen Bürgern der Mittelmeeranrheinerstaaten nicht auch klappen -

    alles zum Wohle der Finanzindustrie
    und wenn Propaganda.....
    Aus dem Artikel mit den Sprüchen der Politiker " Spaniens Innenminister Fernández Díaz beschrieb das Reformpaket als "notwendig", um den "neuen sozialen Realitäten" entgegenzutreten.
    Rückendeckung erhielt Fernández Díaz von der Autonomieregierung Kataloniens. Der dortige Innenminister Felip Puig erklärte frei heraus: "Wir brauchen ein System, das den Demonstranten Angst macht." Ende


    Die sehen mittlerweile Demonstrationen schon als Terrorismus an. Da werden Zivilpolizisten unter den Demonstranten geschleust, die dann randalieren und somit der sogenannten Staatsmacht die Ligitimation zum brutalen Eingriff erteilt.
    Jetzt sollte mittlerweile vielen klar werden, warum die EU-Kommision und auch diese Bundesregierung u.a. Schäuble, Friedrich,Merkel, v.d L. die Militärs im innern einsetzen wollen und auch die Totalüberwachung der Normalbürger vorrantreiben. Es geht ausschliesslich um den Schutz der gierigen "Finanzelite". Wers nicht begreiffen oder sehen will, dem ist nicht mehr zu helfen.
  2. #151

    Titel

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Und trotzdem werden viele Foristen die Normalbürger in den anderen Euroländern und hier der "Unterschicht" die Schuld an der ganzen Misere geben.
    Wem sonst. Die Eurokrise ist ja nicht einfach mal so passiert. Das ist eine Entwicklung mit Ankündigung, hat es jemanden wirklich interessiert? Nein.
    Die Bürger haben fröhlich die Hand aufgehalten und nich nur in Griechenland und nun sind sie verschreckt, das sie die Rechnung zahlen sollen. Noch schlimmer, das man ihnen vielleicht ihre staatlichen Zuwendungen sogar ganz nimmt. Alles was geeignet scheint dies zu Verhindern, wird sofort als Lösung akzeptiert. Eurobonds, toll. Euroaustritt noch besser. Gelddrucken kein Problem. Alle Reichen besteuern, am besten gestern. Und bitte noch ein Bürgergeld, H4 ist zu niedrig und der Spritpreis ist zu hoch.
  3. #152

    Zitat von Ghanima22 Beitrag anzeigen
    Wem sonst. Die Eurokrise ist ja nicht einfach mal so passiert. Das ist eine Entwicklung mit Ankündigung, hat es jemanden wirklich interessiert? Nein.
    Die Bürger haben fröhlich die Hand .....
    Sie sind so einer, der immer noch nicht begriffen hat, wo die ganze Kohle landet.
  4. #153

    sorry -

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Hätte Sie meine Beiträge gelesen, wäre klar, das gerade die Dominanz der USA und deren Dollar uns unterdrückt.
    ich fand sie nicht so erhellend.
    Träumereien halt.
  5. #154

    Da bin (bestimmt nicht nur) ich ganz bei Ihnen

    Zitat von Endlager Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, wie man bei Tatsachen unterschiedlicher Meinung sein kann, denn es sind Tatsachen, dass
    [...]
    Europa braucht weder den Euro, noch eine politische Vereinigung, eine Zusammenarbeit reicht.
    Die Zusammenarbeit von Montanunion bis EWG schien doch mind. zufriedenstellend zu funktionieren.
    An diesem Verbundsystem hätte erst mal noch viel länger weitergearbeitet werden sollen.

    Statt dessen kam die Profilierungssucht, die EU-Neurose und das Bedürfnis vieler Politiker, sich neue Pfründe zu schaffen im Konglomerat mit der Lobbykratie und der Finanzwirtschaft.

    Schon die Erkenntnisse über einen Brüsseler EU-Bürokratenmoloch mit mehr als 12 Mitgliedsstaaten als Ergebnis dieser Bemühungen und einem deutschen Hauptzahlmeister hätte gerade in der deutschen Politik sämtliche Alarmglocken schrillen lassen müssen. Statt dessen wird noch ein Damoklesschwert namens €uro obendrüber gesetzt.
    Monatelang wurde bis zur Ratifizierung um den Maastricht-Vertrag mit den Konvergenzkriterien und Bailout-Klausel gerungen - nur um sie bei erst bester "Gelegenheit" zu missachten.

    Diese völlig verantwortungslose deutsche Ausverkaufspolitik (jeder Couleur) und eine deutsche Kanzlerin, die zur Verdeckung ungeniert öffentlich behauptet, ohne den €uro gäbe es Krieg, haben sich die Verachtung der Bevölkerung "verdient", die das alles ausbaden muss.
    Die wenigen Abgeordneten, die sich diesem Mainstream widersetzten, finden leider (noch) nicht genügend Unterstützung. Das dürfte sich sehr schnell ändern, wenn sich über Anzeichen hinaus konkretere Ereignisse für die Spaltung der €uro-Zone darstellen.
  6. #155

    dann

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Ich selber habe schon etwas verkauft und dafür ein Goldstück angenommen.
    hab' ich etwas richtig gemacht.

    Daß ich meine Lebensversicherung gekündigt habe, Aktien und Guthaben zu Gold umgetauscht habe.
    Mich fi@ken die nicht!
  7. #156

    Wie soll

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, und das hat ja auch Frau von der Leyen ja auch erkannt, das es die einzigste Möglichkeit ist, Europa voranzubringen.
    Über kurz oder lang muß das passieren. Es sei den wir wollen unseren jetzigen Wohlstand zugunsten von Kleinstaaterei aufgeben.

    Die Abhängigkeit von Amerika hat uns in diese Lage gebracht. Wir müssen alles tun um endlich selbständig handeln zu können. Dann können wir den USA auch mal marode Papiere, die sie nicht verstehen (sollen) andrehen.
    Der beste Schutz ist ein starkes Europa. Zur Zeit ist Europa in viele kleine Königreiche aufgeteilt, deren Vertreter eher Witzfiguren darstellen.
    ein solches EUROPA vorangebracht werden, wenn alleine in DEU dem Föderalismus schon so viele Probleme inhärent sind, die sich aufgrund der Machtansprüche und dem Pöstchenbedarf der Länderfürsten nicht lösen lassen?

    Wenn dann noch massenhaft ethnische Probleme dazu kommen, wie sie in in unserer Nachbarschaft und anderen EU-Mitgliedstaaten zu beobachten sind, wird es für die "Vereinigten Staaten von Europa" noch mind. hundert Jahre brauchen, wenn sie sich denn überhaupt (in demokratischer Form) installierbar würden, ohne dass ein autokratischer Despot sich dieses EUROPA mit Gewalt kapert.
    Ob gerade "unser" (deutscher) Wohlstand von dieser Form von EUROPA abhängt, wage ich doch sehr zu bezweifeln angesichts unserer Rolle als Hauptzahlmeister dieses Konstruktes.
  8. #157

    als Schweizerin sehe ich das grundlegende Problem in den meisten europäischen Staaten im Fehlen des Mitspracherechts. Wie man am Beispiel Schweiz sehr gut sehen kann, ist der Bürger nicht doof, sondern entscheidet sich schon mal für weniger Urlaub oder mehr Steuern, wenn dies opportun ist. Vernunft ist lernbar.
  9. #158

    Zitat von freesprit Beitrag anzeigen
    hab' ich etwas richtig gemacht.

    Daß ich meine Lebensversicherung gekündigt habe, Aktien und Guthaben zu Gold umgetauscht habe.
    Mich fi@ken die nicht!
    Aber gut verstecken. Nicht dass der Fiskus ihr Gold einzieht, wenn der Goldstandard wieder kommt. ;-)
  10. #159

    Zitat von elikey01 Beitrag anzeigen
    Wenn dann noch massenhaft ethnische Probleme dazu kommen, wie sie in in unserer Nachbarschaft und anderen EU-Mitgliedstaaten zu beobachten sind, wird es für die "Vereinigten Staaten von Europa" noch mind. hundert Jahre brauchen, wenn sie sich denn überhaupt (in demokratischer Form) installierbar würden, ohne dass ein autokratischer Despot sich dieses EUROPA mit Gewalt kapert.
    Ob gerade "unser" (deutscher) Wohlstand von dieser Form von EUROPA abhängt, wage ich doch sehr zu bezweifeln angesichts unserer Rolle als Hauptzahlmeister dieses Konstruktes.
    genau diese Hektik habe ich hier schon dutzendmal angesprochen.
    Warum muss diese unzweifelhaft positive Entwicklung eines geeinten Europas, eigentlich mit dieser überhasteten, unüberlegten Geschwindigkeit realisiert werden?
    Der Fall des eisernen Vorhangs, die Wiedervereinigung sind gerade 'mal zwanzig Jahre her, und wir hatten genug damit zu tun, daß zu 'wuppen'.

    Kann man es vielleicht jetzt 'mal etwas langsamer angehen lassen?
    Oder müssen solche ökonomischen Dummbeutel wie unsere Bundesbirne unbedingt zu Lebzeiten noch den Titel : König von Europa, mit in's Grab nehmen?

    Mir reicht der König von Mallorca.


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