Forum


 

Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone

REUTERSAllein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830813,00.html
  1. #120

    [QUOTE=Ghanima22;10115442Und wenn Sie die Idee eines geeinten Europas für so krank halten, dann muss ihnen beim Begriff Deutschland regelrecht übel werden. Aber vielleicht haben Sie ja recht und wir schaffen uns in Europa wieder unsere Fürstentümer.[/QUOTE]

    Wieso sollte einem beim Begriff "Deutschland" "übel werden", nur weil Sie unter Selbsthass zu leiden scheinen? Und mit den überflüssigen "Vereinten Staaten von Europa" das gar nichts zu tun. Die Bezeichnung die "teutschen landen" für die deutschsprachigen Gebiete des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation hatte sich bereits zu Zeit der Salier durchgestzt, ca. 1450 wurde dann daraus der heute noch übliche Name "Teutschland". Nur die Schreibweise hat sich leicht geändert.

    Alle europäischen Staaten sind durch Kriegem Eroberungen und die Gründungen von Königreichen hervorgegangen.
  2. #121

    Genau so ist es!

    Zitat von jd87 Beitrag anzeigen
    Japan ist keinesfalls die EU!!!

    Japan ist von der Mentalität, der Umgebung etc. etwas völlig anderes!!!

    Es ist 1 Land, hat "nur" 110 Millionen Einwohner, muss sich nicht mit 20 anderen Ländern absprechen die alle nur die Sahnestücke haben wollen...die Japaner arbeiten extrem hart und effektiv (was man von vielen Europäischen Staaten nicht sagen kann)...
    Und Deutschland hebt sich von der Einstellung zur Arbeit ähnlich von den anderen Staaten innerhalb der EU ab. Das ganze ist und bleibt ne Totgeburt.
  3. #122

    Grenzkontrollen haben wir schon diese Woche

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Europa verharrt in einer Schockstarre mit der hängenden Schuldenkrise.
    Es wird ihr wie Japan ergehen, wenn es nicht endlich reanimiert wird. Es ist vollkommen irrelevant welcher Hampelmann oder welche Labberpartei gewählt wird. Es geht um die Durchsetzung europäischer Interessen. Hauptsächlich wirtschaftlicher.
    Für Sie scheinen nur kurzweilige Vorteile zu gelten. Wir hatten schon öfter Mächtige gesehen, die nur an sich selbst denken.

    Wie sieht den ihre Vorstellung aus? Grenzen dichtmachen? Zölle? Militär mit vielen hübschen Uniformen? Internierungslager ...? Streit um Hoheitsgebiete? 20 Währungen? Deutschland als Festung?
    Diese Grenzkonrollen haben aber nichts mit Kleinstaaterei zu tun, sondern mit ein dem EZB- Gipfel in Spanien.
    Um einem Demonstrationstourismus zu verhindern, hat Spanien schon in der letzten Woche die Grenze nach Frankreich dicht gemacht.

    Warum es keinen politischen Aufschrei und ellenlange Diskussionen in den Medien gab?
    Weil es peinlich ist, zuzugeben, dass die Freiheit Europas nix mehr wert ist, wenn es darum geht, Finanzinstitutionen zu schützen.

    Schengen-Raum: Spanien macht die Grenze nach Frankreich dicht - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE
  4. #123

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.
    Tja, das Griechenland-Verfahren laesst wohl kaum andere Verhaltensweisen der Banken zu!
    Ist jetzt nur die frage, ob Mutti weiterhin Alternativlosigkeit in ihrem Tuen findet, und sich gegen das deutliche Votum der Maerkte zu entscheiden.
    Der Euro ist eine teure Geschichte! Vielleicht ja nun auch bald ohne 'teure'!
  5. #124

    Die deutsche Finanzpolitik ist gescheitert

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    ... Verantwortung
    ... Jetzt, wo alle Rettungsschirme versagen,
    ... die Gelddruckmaschinen heiß gelaufen sind,
    ... können die Verantwortlichen,
    ... zur Verantwortung, ähnlich wie Kriegsverbrecher, gezogen werden.
    Wichtiger als Wachstumsimpulse ist jetzt eine Regulierung der
    Finanzmärkte, insbesondere
    1. eine schärfere Regulierung der Investmentbanken
    und insbesondere der nicht beaufsichtigten Hedgefonds, sowie
    2. Einschränkung von Finanzderivaten, Leerverkäufen usw..

    Es gibt keine demokratische Legitimation für die
    "Rettung" von Banken in der EU.
    Der von Politikern bemühte Begriff "Solidarität" mit
    ausländischen Banken und anderen EU-Ländern
    entbehrt jeder rechtlichen Grundlage.
  6. #125

    Zitat von Litajao Beitrag anzeigen
    Na, na, Ghanima,

    das war aber eine sehr schwache Antwort.

    Wissen.....
    Ich brauche keine Gleichschalterei gegen innen. Seien es eine Abnormalität wie Transferzahlung in D. oder Europa oder Dinge wie Recht, Fiskalpolitik. Etwas Wettbewerb schadet nicht. Es braucht eine einzige Aussenpolitik und eine Währungspolitik.
    Wenn ihnen das zu schwach ist, dann antworten Sie das nächste mal mit mehr als Gemeinplätzen wie "ein bisschen Schwanger" und 'Wasser ist nass'.
  7. #126

    Dass falsche politische Entscheidungen durch die Realität korrigiert werden, ist ja nicht das Schlechteste. In der Euro-Zone haben sich zu viele Schwachmatiker eingenistet. Sie sollten schleunigst wieder zu ihren nationalen Währungen zurückkehren.
  8. #127

    .

    Zitat von Endlager Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, wie man bei Tatsachen unterschiedlicher Meinung sein kann, denn es sind Tatsachen, dass
    - Seit der Einführung des Euros die dt. Exporte in die EU stagnieren
    - dass die Exporte mit dt. Krediten finanziert wurde, die nun ausfallen, und deren Last der dt. Steuerzahler übernimmt.
    Der Euro brachte daher keine wirtschaftlichen Erfolge für Deutschland, sondern nur Kosten. Das sind auch die Hauptpunkte, um die es im Artikel ging.
    Wie gesagt, wir bewerten dies von unterschiedlichen Standpunkten. Allein das Sie die Kosten für D. so herausstreichen, diese waren vorhersehbar, vermeidbar und sind mir im nachhinein ziemlich gleichgültig.
    Das ist er in keiner Weise, sondern das ist alleine der nicht mehr finanzierbare Sozialstaat und die Konkurrenz in Fernost, dort liegen die Länder, mit denen Deutschland konkurriert, darauf hat der Euro keinen Einfluss.
    Wäre dies der wahre Grund, würden wir jetzt weniger Geld für den Sozialstaat aufwenden statt nur die Kosten zu verlagern. Und die Konkurenz in Fernost sind ja unsere europäischen (und amerikanischen) Mitbewerber. Ohne die Möglichkeit in Europa an der Währungsschraube zu drehen, war Lohnverzicht durchaus eine Möglichkeit und damit eine Folge des Euros. Was die Konkurenz aus Fernost betrifft natürlich auch.

    Diese Gemeinschaft war auch vollkommen überflüssig, sie diente alleine den Franzosen, und später auch den Engländer, dazu, sich den Zugriff auf die deutschen Kohle- und Eisenerzuvorräte zu sichern.

    Der Frieden in den Jahren nach dem 2. WK war kein Erfolg der EWG/EG/EU, sondern resultuierte alleine aus dem Kalten Krieg, also dem Spannungsverhältnis zwischen NATO und Warschauer Pakt.

    Europa braucht weder den Euro, noch eine politische Vereinigung, eine Zusammenarbeit reicht.
    Sie gestatten mir, dies, mit Ausnahme des 2. Abschnitts, ebenfalls etwas anders zu sehen.
  9. #128

    Nein, eben auch nicht

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Wichtiger als Wachstumsimpulse ist jetzt eine Regulierung der
    Finanzmärkte, insbesondere
    1. eine schärfere Regulierung der Investmentbanken
    und insbesondere der nicht beaufsichtigten Hedgefonds, sowie
    2. Einschränkung von Finanzderivaten, Leerverkäufen usw..
    Das Problem ist, dass die Finanzmärkte viel zu viel Geld haben. Nämlich ca. 4x soviel wie die Realwirtschaft. Wenn Sie jetzt die Finazmärkte regulieren, das heisst, sie lassen sie nicht mehr zocken, sucht das Geld andere Anlagemöglichkeiten. Das wären dann die in der Realwirtschaft. Denken Sie jetzt mal, was dann passiert....
    Das Geld geht in Immobilien usw. Gigantische Blasen würden entstehen und die Inflation wäre nicht mehr steuerbar.

    Der einzig richtige Weg ist den Finanzmärkten das Geld zu entziehen. z.B. durch Steuern. Mit diesem Geld muss man Schulden zurückzahlen. Damit wird Geld vernichtet und die Macht der Finazmärkte gebrochen, ohne in der Realwirtschaft Schaden anzurichten.
  10. #129

    Geschichte wiederholt sich nicht ?

    Zitat von katerramus Beitrag anzeigen
    Nimmt man dann noch die nationalen Notenbanken mit ihren Targetsalden, braucht es keine irgendwie gearteten "Rettungsschirme",
    vor allem, wenn überall nur über den Fiskalpakt gesprochen wird und nirgends über den ESM-
    der wird von den Medien und den Politikern...
    Gönnen Sie `s doch den Banken. Von irgendetwas wollen die doch auch noch leben. :-)

    PS
    Als einst (1981 ) Mitterand in Frankreich an die Macht kam, hat er zunächst mal die Großbanken verstaatlicht, mußte aber bald einsehen, dass dies auch nicht der Weisheit letzter Schluß war.
    keine 10 Jahre später bestand er darauf, dass D die DM abschaffte.
    Tja bleibt abzuwarten, was Monsieur Hollande daraus gelernt hat


TOP



TOP