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Schuldenkrise: EU warnt vor Rezession*in Euro-Zone

Jetzt wird es ganz schwer für Europa: Die Wirtschaft der Euro-Zone droht wegen der Schuldenkrise erneut in eine Rezession abzurutschen. Besonders dramatisch ist die Lage in Griechenland, dort*geraten die Schulden laut EU-Kommission völlig außer Kontrolle.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...796960,00.html
  1. #150

    EU Schuldenstaaten

    [QUOTE=eu-sklave;9104289]
    Zitat von Abronzius Beitrag anzeigen

    Bleiben Sie Fair, wie viel Schwarzgeld aus Deutschland ist in der Schweiz gebunkert?
    Hat nicht unsere Finanzexperte Schäuble alles gerade Mafia-like legalisiert?
    Na dann Prost auf Schäuble, Berlusconi, Merkel, Sarkosy, Barroso, Rehn, dem Friedenspreisträger 2009, Lagarde.
    Nebenbei: Das Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz ist am Bundesrat gescheitert...Aber: Es ist doch nicht zu leugnen,daß die generelle Steuerüberwachung in D besser funktionniert als in GR,daß die Steuerehrlichkeit größer ist und daß hier so viele Steuern und Abgaben bezahlt werden,daß wir sogar noch nebenbei das
    ganze Europa strukturell als Nettozahler aufpäppeln und dazu noch die aberwitzigtssten Rettungsschirme für die notorischen Schuldenmacher a la GR bezahlen können.
  2. #151

    Man lese die Ausführungen

    von www.leap2020.eu
    Die haben schon sehr früh vorausgesagt, was alles passieren kann, wenn man nicht entschlossen gegen die Mechanismen der Spekulanten und Banken vorgeht. Sie haben sogar eine große Zeitungsanzeige geschaltet, um den damaligen G20 Gipfelteilnehmern die Augen zu öffnen. Leider ist nichts passiert und daher kommt es wohl wie es kommen muß.
    Ich brauche keine Wirtschaftsweisen, Top-Ökonomen und Spezialisten - man muß nur das, was man aus dem Kleinen kennt, aufs Große projizieren und dann weiß man, wie der Hase läuft. Wenn man ein Haus mit nur 10% Eigenkapital baut, kann man fast sicher sein, daß man sofort an den Rand der Möglichkeiten kommt, wenn das Kleinste passiert. Zumindest darf man dann kein Auto und keinen Flachbildschirm mehr kaufen oder Urlaub machen. Relativ einfach und nachvollziehbar. Daß diese Logik in gleicher Weise bei Unternehmen und Staaten gilt, sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein. Die Rechnung wird uns JETZT präsentiert.
  3. #152

    Un- Sinn!

    Zitat von xiout Beitrag anzeigen
    Leider, haben genauso die Verantwortlichen für die nun ans Licht kommende Schulden- und Geldpolitik mit der Zukunft der jüngeren Generationen gespielt.
    Sie spielen jetzt damit, weil sie die Infrastruktur verkommen lassen.
    Und die (Aus)Bildung!
    Gut (aus)gebildete jüngere Generationen können genau das machen, was wir auch könnten (aber wofür wir offensichtlich zu blöd sind): Jederzeit über Abgaben von den Reichen sich entschulden und dann so zu besteuern, dass keine neuen Schulden notwendig sind. Die Schulden sind kein Problem, so lange genug Volksvermögen da ist, sie zu begleichen.

    Verblödete Wählerschaft (und das betrifft Präkariat genau so wie die Fachidioten der "Leistungsträger" bis rauf zu Akademia) sind das Problem.
  4. #153

    Besser ein Ende mit Schrecken...

    Zitat von Jolly65 Beitrag anzeigen
    Aber das ändert nichts an den Schulden, die in der nationalen Währung parallel zu jeder Abwertung weiter anwachsen würden - und zwar zusätzlich zu dem sowieso schon exponentiellen Wachstum via Zinseszins. Deshalb erfordert diese Lösung einen Schuldenschnitt - und den ......
    Natürlich ist der Austritt aus der EU und dem Euro nicht völlig ohne Nachteil und es gibt auch ein paar kleine negative Aspekte. Aber es ist besser nun ein Ende mit Schrecken zu setzen als diesen Schrecken ohne Ende weiterzubetreiben. Die EU ist doch für Deutschland ein Versailler Vertrag hoch 10! Da können noch unserer Urururururur Enkel für den Mist berappen den wir heute entscheiden und wir zahlen mit unserem Steuergeld die Pensionen nicht legitimierter Bürokraten in Brüssel die Pensionen und Vergünstigungen haben als lebten wir hier im großen Schlaraffenland und hätten 10 Billionen Euro in der Staatskasse!
    Die Sache muss ein Ende haben und zwar so schnell wie möglich!
  5. #154

    Verteidigung

    Zitat von jonimuc Beitrag anzeigen
    ...es war eben nicht jedem Vollidioten klar, was die Einführung des Euro bedeutet.

    Fragen Sie doch heute mal den Vater des Euro Herrn Waigel oder seinen damaligen Chef Kohl, was sie sich vom Euro versprochen haben und selbst heute noch verteidigen diese Vollpfosten ihre damalige Entscheidung.
    Wirklich? Wo kann man ihre Aussagen lesen oder hören? Das würde mich interessieren, wieviel Einsicht sie heute zeigen.
    ;-)
  6. #155

    ----

    Zitat von hahahans Beitrag anzeigen
    Und hübsch ist sie ja auch!

    Ist sie eigentlich noch mit diesem Bankvorstand zusammen?
    Sie zersetzt das System von innen :)
    Wie Merkel - nur von der anderen Seite.
  7. #156

    ...

    Zitat von martman11 Beitrag anzeigen
    Natürlich ist der Austritt aus der EU und dem Euro nicht völlig ohne Nachteil und es gibt auch ein paar kleine negative Aspekte. Aber es ist besser nun ein Ende mit Schrecken zu setzen als diesen Schrecken ohne Ende weiterzubetreiben. Die EU ist doch für Deutschland ein Versailler Vertrag hoch 10!
    Es wird dann nicht nur "ein paar kleine negative Aspekte", geben, sondern einen Kollaps des europäischen Finanzsystems und eine Wirtschaftskrise wie um 1930. Mit dem Versailler Vertrag hat die EU nicht viel gemein, solange Deutschland nicht für andere Staaten haften muß. Da sich dies aber nun abzeichnet, muß man vorwärts gehen und rigide Regeln für die Verschuldung der Mitgliedsstaaten einführen und endlich die Banken so entflechten und regulieren, daß man sie nicht immer wieder retten muß.

    Zitat von martman11 Beitrag anzeigen
    Da können noch unserer Urururururur Enkel für den Mist berappen den wir heute entscheiden und wir zahlen mit unserem Steuergeld die Pensionen nicht legitimierter Bürokraten in Brüssel die Pensionen und Vergünstigungen haben als lebten wir hier im großen Schlaraffenland und hätten 10 Billionen Euro in der Staatskasse!
    Die Sache muss ein Ende haben und zwar so schnell wie möglich!
    Für das, was gerade passiert, werden wir so oder so bezahlen, die Frage ist nur, was billiger ist, ökonomisch und politisch. Sie wollen den ganz großen Crash in Kauf nehmen, den sie als "ein paar kleine negative Aspekte" bezeichnen. Ich glaube nicht, daß sie sich über die Größenordnung im Klaren sind. Griechenland ist ein ganz kleines Problem verglichen mit Italien, Spanien oder Irland. Aber die werden auch purzeln, wenn Griechenland purzelt. Und dann werden die Banken purzeln, die Versicherungen und unsere Industrie. Groß werden schließlich nur Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung sein.

    Jolly65
  8. #157

    Gutes Statement

    Zitat von rurei Beitrag anzeigen
    Es mögen Firmen mit Fremdkapital arbeiten, dessen Einsatz sie basierend auf steuerlichen Freibeträgen (z.B. nach der WACC Kurve) optimal halten ... exponentielle Zunahme der Schulden findet so nicht statt und wenn auf Grund von Fehlern doch, so folgt die Pleite.
    Es mag auch privat jemand einen Kredit aufnehmen um sich was zu finanzieren ... und dann den Kredit zurück bezahlen.

    Dass Staaten Schulden machen, dafür gibt es keinen Grund; vor allem gibt's keine Freibeträge, die Fremdkapital günstiger rechnen.
    Dass Staaten trotzdem Schulden machen ist das Verbrechen der Schuldenpolitiker, auch in Deutschland (begann 1972 mit dem doppelten Rücktritt der Finanzminister Alexander Möller und Karl Schiller).
    Dass die Schuldenpolitiker aus Profilsucht und zu ihrem Machterhalt aber nicht Schulden zurückbezahlen sondern SCHULDEN + ZINSLAST umschulden, und das immer wieder, das und nur das führt zu exponentiellem Schuldenwachstum und das ist das Megaverbrechen der Schuldenpolitiker.

    Und Schuldenpolitiker setzen sich über Gesetze/Verträge hinweg (Maastricht, Schuldenbremse in der Verfassung ohne eindeutige Konsequenzen), jetzt bekommen sie die ultimative Schuldenbremse vom Markt ...

    Denn es ist nicht so, dass
    Ein Staat sich verschuldet und Zinsen zahlt, sich mehr verschuldet und weniger Zinsen zahlt und bei Zahlungsunfähigkeit zinslose Kredite kriegt, es ist viel mehr grade umgekehrt wie wir gerade sehen.

    Es gibt keinen anderen Weg exponentielles Schuldenwachstum zu begrenzen.

    Wer übrigens italienische Staatsanleihen für 3% will kriegt sie natürlich, kann jeder hier machen.

    Übrigens bin ich kein Anhänger der 2 Alternativen:
    - mehr Schulden machen
    oder
    - Steuern erhöhen

    ich bin vielmehr ein Anhänger der 3ten und nie genannten:
    - weniger Schulden und Steuern senken
    denn ich bin der Meinung:
    10% der griechischen Sparmaßnahmen tun auch Deutschland gut.
    Ich wundere mich auch immer wenn angeblich die so bösen Ratingagenturen schuld sein sollen.
    Kann man mal sehen wie blöd die Leute sind.
    Verantwortlich für dieses Desaster sind die Politiker,die ohne jede Ahnung von Zusammenhängen,sich wie eine Mistel im Baum des Systems eingenistet haben und es aussaugen.

    Ich bin auch für die 3te einzig erfolgversprechende Alternative.
    Sich bei jährlich steigenden Steuereinnahmern immer höher zu verschulden(Deutschland)und dann auch noch die Frechheit zu besitzen von Sparhaushalten zu reden,spottet jeder Beschreibung.
    1)Steuern senken,die relevanten für die Einkommen unter 60.000Euro.
    2)Keine Neuverschuldung des Staates mehr.

    ps:bevor nun jemand mit dem ach so aufgeblähtem Sozialhaushalt kommt,der schaue sich erstmal an was in diesem Haushalt alles versteckt ist und was dort noch wirklich effektive Leistungen sind.
    Dann können wir gern weiterreden.
  9. #158

    Titel

    Zitat von hahahans Beitrag anzeigen
    Haben Sie das irgendwo abgeschrieben oder fällt Ihnen das selber ein? Klingt für mich - gelinde gesagt - ziemlich unlogisch!
    <<< Zitat von FoxxyBrown1111 Beitrag anzeigen
    Ohne Schulden kein Geld. Geld entsteht NUR durch Kreditvergabe. Jedem Guthaben steht eine Schuld in gleicher Höhe plus Zinsen gegenüber. Das führt automatisch zu exponentiellem Schuldenwachstum. >>>

    Wenn Ihnen diese einfachste aller Tatsachen unlogisch erscheint, sollten Sie vielleicht in der Volkshochschule einen Kurs über Grundrechenarten belegen.
    Das Zinseszinsprinzip können Ihnen Kinder im Vorschulalter erklären!
  10. #159

    Eine ewige Weihnachtsgans

    Zitat von analyst2 Beitrag anzeigen
    Ich wundere mich auch immer wenn angeblich die so bösen Ratingagenturen schuld sein sollen.
    Kann man mal sehen wie blöd die Leute sind.
    Verantwortlich für dieses Desaster sind die Politiker,die ohne jede Ahnung von Zusammenhängen,sich wie eine Mistel im Baum des Systems eingenistet haben und es aussaugen.

    Ich bin auch für die 3te einzig erfolgversprechende Alternative.
    Sich bei jährlich steigenden Steuereinnahmern immer höher zu verschulden(Deutschland)und dann auch noch die Frechheit zu besitzen von Sparhaushalten zu reden,spottet jeder Beschreibung.
    1)Steuern senken,die relevanten für die Einkommen unter 60.000Euro.
    2)Keine Neuverschuldung des Staates mehr.

    ps:bevor nun jemand mit dem ach so aufgeblähtem Sozialhaushalt kommt,der schaue sich erstmal an was in diesem Haushalt alles versteckt ist und was dort noch wirklich effektive Leistungen sind.
    Dann können wir gern weiterreden.
    Sie machen Ihrem Namen aber keine Ehre!

    Die ach so unabhängigen Ratingagenturen haben nicht verhindert, dass die Banken dem Lande der Griechen, den stolzen Besitzern zahlloser Olivenhaine, 345 Milliarden € gespendet haben. Als es darum ging, einen Schuldenschnitt zu beschließen, drohten sie Ländern wie z.B. Frankreich mit einem schlechten Rating. Aber, nein, Erpressung wäre etwas anderes. Über die Rolle der Ratingagenturen in der Krise 2008 brauche ich wohl nichts zu schreiben.

    Die Verantwortung der momentanen Krise liegt 1. am gesamten System, 2. an den fehlerhaften Verträgen von Maastrich 3. an der fehlerhaften Entscheidung der Regierung Schröder, Griechenland den € zu schenken 4. an den Ratingagenturen und den Finanzspekulanten, 5. an den korrupten Politikern der letzten Regierungen in Griechenland, 6. an den fehlenden EU-Kontrollen....mir fällt beim besten Willen kein ernsthafter Fehler unserer Kanzlerin ein, vielleicht können Sie ja einen benennen.

    Deutschland muss sich aus folgenden Gründen immer mehr verschulden:

    Der Schuldenberg hat 2010 laut Statistischem Bundesamt die 2.000 Milliarden Euro erreicht (1.998,8 Euro). Somit lasten heute auf jedem Bundesbürger rund 24.000 Euro Staatsschulden. Die enorme Steigerung 2010 ergibt sich u.a. durch Einbeziehung der Verpflichtungen für die sogenannten "Bad Banks" in die Statistik.
    Bei der "Bad Bank" HRE sind es alleine über 305 Milliarden €.
    Ende 2009 war die WestLB eine sogenannte Bad Bank Risikopapiere im Volumen von 77 Mrd. Euro wurden zum Bilanzstichtag mit dem Buchwert gesetzeskonform übertragen.

    Also, die "Bad Banks" sind eindeutig von den hochdotierten Bankern und Finanzspekulanten verursacht worden. Diese haben den Steuerzahler zur ewigen Weihnachtsgans degradiert.


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