Der Mensch hat biologische Bedürfnisse: Nahrung, Obdach. Durch Arbeit werden solche Dinge geschaffen, die für den Menschen einen Wert haben, weil er sie braucht - und Werte sind Kapital.
Im weiteren Verlauf der Geschichte hat der Mensch gelernt, dass die Fähigkeiten unterschiedlich ausgebildet sind und er hat in der Gemeinschaft mit Arbeitsteilung begonnen. Das wiederum hat die Menschen voneinander abhängig gemacht und sie brauchten den Handel: gibst du mir, gebe ich dir! So ist es noch heute, nur mit dem Unterschied, dass nicht mehr direkt getauscht wird, sondern über ein Zahlungsmittel, mit dem man beliebige Waren tauschen kann.
Man muss unterscheiden zwischen lebensnotwendigen, lebenserleichternden und lebensverschönernden Gütern. Auf lebensnotwendig Güter kann man logischerweise nicht verzichten, man kann nur wählen zwischen verschiedenen Varianten. Auf lebensverschönernde Güter kann man verzichten und man kann beliebig wählen. Die moderne Wirtschaft baut vorwiegend auf den lebenserleichternden und lebensverschönernden Gütern auf!
Maschinen müssen aber selber erst entwickelt, gebaut, bedient, repariert und gepflegt werden, das sind Arbeitsplätze, die durch die Maschinen neu entstehen und Ausbildung benötigen. Der Arbeitgeber wird dadurch auch vom Arbeitnehmer abhängig und die Arbeit bekommt einen höheren Wert.Hinzu kommt, das wir Menschen einer Entwicklung unterliegen, in der durch Fortschritt Arbeitskraft abgebaut werden. Entweder durch Maschinenbau oder bessere Technologie.
Die Wirtschaft ist ein Kreislauf, deshalb ist es nicht so einfach, an irgend einer Stelle einzugreifen. Es gibt Rückwirkungen, die oftmals vernachlässigt werden. Deshalb hat noch niemand ein Patentrezept zu bieten.

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