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Schuldenkrise: Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus

DPADie Unsicherheit an den Finanzmärkten ist zurück - und zeigt vor allem eins: Immer mehr billiges Geld in die Wirtschaft zu pumpen ist keine Lösung. Europa muss endlich einen Ausweg aus der selbstgestellten Falle finden. Ein Plädoyer für einen neuen Kapitalismus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...827853,00.html
  1. #120

    Sagt es doch DEUTSCH:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Unsicherheit an den Finanzmärkten ist zurück - und zeigt vor allem eins: Immer mehr billiges Geld in die Wirtschaft zu pumpen ist keine Lösung. Europa muss endlich einen Ausweg aus der selbstgestellten Falle finden. Ein Plädoyer für einen neuen Kapitalismus.

    Schuldenkrise: Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus - SPIEGEL ONLINE
    "Die hohen Schulden: Die öffentlichen und privaten Schulden sind in vielen Euro-Staaten so hoch, dass sie die Wirtschaft immer wieder ins Minus ziehen."
    "Fehlgeleitet war diese Wirtschaftsordnung, weil sie auf immer billigere Kredite und immer größere Kreditvolumina setzte. Diese Mittel flossen in den nuller Jahren immer weniger in produktive Investitionen; die Produktionskapazitäten wurden kaum ausgeweitet. Stattdessen stiegen die Preise für existierende Vermögensgüter - Firmen, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Häuser - immer weiter in die Höhe."
    = es fressen immer mehr und produzieren immer weniger. Produktion wird mit immer mehr Schmarotzern belastet. Daher ist Produktion immer weniger wert - sie ist zu anstrengend.

    Es ist alles so leicht zu verstehen, wenn man willens ist, Dinge beim Namen zu nennen. Wer das aber tut, wird weg-gemobbt.

    Wie dekadent.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  2. #121

    Jeder neue Kapitalismus wird der Alte sein

    Kapitalismus ist Kapitalismus. Besitz an Produktivmitteln.

    Wie man die enormen Kräfte des Kapitalismus bändigen muss, hat schon Adam Smith 1776 in seiner Untersuchung vorgeschlagen (Wealth of nations), aber leider hat ihn keiner wirklich gelesen. Auch nicht Karl Marx, dem es nur darauf ankam, den Kapitalismus als Ursache jeder Ungerechtigkeit der Welt zu brandmarken. Und der dabei die wirklichen Ursachen übersah.

    Ohne Bändigung ist der Kapitalismus ein Raubtier, mit Bändigung ein gutes Nutztier.
  3. #122

    Das ist nicht ehrlich !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Unsicherheit an den Finanzmärkten ist zurück - und zeigt vor allem eins: Immer mehr billiges Geld in die Wirtschaft zu pumpen ist keine Lösung. Europa muss endlich einen Ausweg aus der selbstgestellten Falle finden. Ein Plädoyer für einen neuen Kapitalismus.

    Schuldenkrise: Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus - SPIEGEL ONLINE
    "Es gibt immer wieder historische Phasen, in denen die Interessen der Kapitaleigner einseitig im Vordergrund stehen."

    Die Finanzindustrie ist nur Mittel zum Zweck - Wohltaten fuer das Wahlvolk besorgen, die im besten Falle andere und im schlechteren niemand produziert hat.

    Nicht der einzelne Reiche ist das Problem, sondern hunderte von Millionen Menschen, die ueber ihre Verhaeltnisse leben und sich die zugehoerigen Parteien geschaffen haben. Versiegt der Strom des Rausches, wird fix abgewaehlt. Der naechste Parteifuerst in spe wartet schon...
    Geändert von ( um Uhr)
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  4. #123

    Die Beschreibung der heutigen Zustaende langt nicht mal dazu, sie als "seicht" zu beurteilen.
    Nichts vorzuschlagen, dass in die Praxis zu uebersetzen ist, ist nicht die Zeit wert, sich mit solchen Journalisten zu beschaeftigen.
    Vielleicht waere es moeglich, sich das Geld (und die teure Zeit) zurueckzuholen aus der UNI, die einen n in so eine enorme Wueste geschickt hat. Wirklich!
  5. #124

    der Staat

    Zitat von sponlainer Beitrag anzeigen
    Die letzten grossen Eingriffe erleben wir nun in Form direkter bzw. indirekter Bankenrettung.

    Ich "rede" von den Banken, die sich selbst 2008 samt und sonders in einem weitgehend komplett liberalisierten Parallelunversum mit völlig wertlosen Zertifikaten in den Ruin getrieben um dann zur Rettung nach dem Staat zu rufen.

    Nicht zuviel Staat, sondern zuwenig Staat ist das Problem.
    bzw. dessen Regierung hat das ganze doch mitbetrieben,Gewinne eingesteckt...Verluste auf kommende Generationen abgewälzt.
    Wir müssen den persönlichen Verantwortlichkeiten der handelden Personen nachgehen und sie zur Rechenschaft ziehen, sonst gehts grade so weiter....siehe ESM...jeder Abgeordnete der dafür stimmt, muss mit Entzug seines Mandats rechnen müssen, Aberkennung von Pensionsansprüchen und gegebenenfalls Haft wegen Ünterstützung bzw. Einbringen von verfassungsfeindliche Gesetzen
  6. #125

    Wichtig:

    Zitat von Analogkäse Beitrag anzeigen
    Wenn die Verschuldung (der öffentlichen Haushalte) das Hauptproblem ist, dann haben wir weniger eine Krise der Ökonomie, sondern eine der Demokratie an sich. Schon Tocqueville beschrieb im 19.Jh anhand der USA die Neigung der Politiker, mehr Geld auszugeben als vorhanden. So lässt sich halt die nächste Wahl gewinnen.
    Verfressen tuts nicht der Politiker, sondern das Wahlvolk. Deswegen waehlt es ja so, wie es waehlt.
    Geändert von ( um Uhr)
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  7. #126

    es ist an der zeit diesen kapitalismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Unsicherheit an den Finanzmärkten ist zurück - und zeigt vor allem eins: Immer mehr billiges Geld in die Wirtschaft zu pumpen ist keine Lösung. Europa muss endlich einen Ausweg aus der selbstgestellten Falle finden. Ein Plädoyer für einen neuen Kapitalismus.

    Schuldenkrise: Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus - SPIEGEL ONLINE
    es ist an der zeit diesen kapitalismus zu beenden. wir brauchen keinen ANDEREN Kapitalismus. wir muessen einfach nur diesen kapitalismus beenden, weil er seine Kinder frisst.
  8. #127

    ...

    Zitat von MasterMind Beitrag anzeigen
    Sehr schöner Beitrag. Muss ich in allen Punkten zustimmen

    Ob allerdings Innovationen unser System retten können ist fraglich. Was soll der Mensch denn noch alles produzieren und konsumieren? Es ist ja nicht so, dass es uns an irgendwas wirklich mangelt.
    Ach wirklich. Das dachten viele Leute vor 150 Jahren bestimmt auch schon. Mir fehlt es an allem möglichen. Heilmitteln gegen Krebs, MS, ALS oder Querschnittslähmung zum Beispiel, wirksame Gentherapien, um Erbkrankheiten zu heilen, brauchbare und skalierbare Ölersatztechnologien, starke KI, um wirklich jedwede eintönige Arbeit von Maschinen erledigen lassen zu können; und billige, leistungsfähige und sichere Raumflugtechnik für erschwingliche Wochenendausflüge in Weltraumhotels oder zu Mond und Mars wären auch sehr nett.
  9. #128

    Kreativtät entwickeln

    Zitat von kurtwied3 Beitrag anzeigen
    "Dementsprechend müssen sich Unternehmen und ganze Volkswirtschaften organisieren: Bildung, Kultur, kreative Freiräume - Humankapitalismus statt Finanzkapitalismus."
    Nein, Danke ... man muss keine Freiräume "organisieren". Der Grund der Krise ist, das zuviel "organisiert" wurde.
    Man bräuchte kein Geld irgendwo "hinpumpen", wenn die Staaten nicht ständig Schulden machen......
    können nur Bürger werden sowie deren Interressensvertreter (alt modisch Partei genannt).

    Wenns es nur Parteien gibt die ihre Bürger vergessen,gibts auch keine Kreativtät, sondern nur Stumpfsinn,Egoistmus und Hass.

    Stadtflucht,Ghettos und deren Folgen:
    Und der Bürger kann nur dann etwas "neues" erschaffen wenn er Eigentum wie Land besitzt und kein mittelloser Fabrik Arbeiter für 7 Euro 95 brutto samt Ghettowohnung für 395 Euro Miete im Monat ist.

    Ohne eigenes Land keine Existenz!
    Neben den Faktor Land und Menschlicher Wille gehören auch der Faktor Klima und der Faktor Technik.
    Die EU und auch Deutschland ,haben genügend Platz wie willige Menschen um bisherige Ballungsräume in ländliche Gebiete "auszulagern" um dort neue oder Alt Siedlung zu gründen.

    Aber WO ist der politische Wille es zu tunen?

    ABER Wo ist die Technik ?

    Ja,
    da haben wir alle die tollsten Computer,Handys und LCD Fernseher,jedoch keine Grundlage wie eigenen Strom,Gas oder etwas zu essen was nicht aus den Monopol Supermarkt kommt.

    Wo sind den Der
    Mirco Faulgas Reaktor,Thermo Solar Warmwasser ,Mini Windenergie,Holz Pelletöfen ,das moderne Low-Power Gewächshaus -Alles eben High Tech für Haus und Hof ???
    Die man sogar ALLE im Baumarkt preiswert kaufen kann?

    Kein Ackerbau oder Viehzucht also Arbeiten nach 1876 oder 1947 sondern Stand 2011/12!

    Die moderne Technik soll es möglich machen das Maximum an Wirkungsgrad aus Land,Sonne,Rohstoffe und Abfällen herrauszuwirtschaften.

    Dazu gehören auch die technischen Maschinen wie Energieversorgung,Entsorgung sowie Mobiltät.
  10. #129

    Zitat von bhayes Beitrag anzeigen
    sondern wir haben hier ein Ausbeutungssyndikat bestehend aus dem funktionärsfeudalistischem Komplex mit den Parteien im Zentrum und der Finanzbranche. Die Parteikader haben illegale Gesetze geschaffen, die der Finanzbranche de facto das Gelddrucken erlauben, was diese weidlich überausgenutzt haben und weiterhin ausnutzen. Sie haben u.a. ein leistungsloses Einkommen durch den "Kauf" von Staatsanleihen erzielt, deren Gewinne vom Steuerzahler garantiert wurden; alles von den Parteifunktionären erzwungen.
    Das alles hat mit der Wirtschaft der freien Menschen (Marktwirtschaft, im Englischen "Capitalism") NICHTS zu tun, gar nichts. Denn dort gibt es kein aufgezwungenes, diebstahlsorientiertes Geldsystem, dort gibt es keine Haftung für fremde Schulden, dort kann niemand Geld drucken.
    Wir müssen diese kriminelle Machenschaften unbedingt stoppen, siehe die Initiative "Stop ESM" des Bundes der Steuerzahler Bayern (Unterzeichner :: Stop-ESM.org).
    Denn wenn es das Ausbeutungssyndikat erst einmal geschafft hat, diese kriminelle ESM-Bank zu gründen, dann sind wir erledigt, dann können die stehlen bis zum Umfallen.
    Kapitalismus und freie Marktwirtschaft sind zwei paar Stiefel, das ist nicht dasselbe. Zumal es immer einen Markt gibt, sobald Menschen miteinander Handeln und dementsprechen eine Marktwirtschaft. Bei Kapitalismus geht es nicht um den Handel, sondern um den Besitz.


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