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Schuldenkrise : Einigung in Athen scheitert an Rentenfrage
APDramatisches Ringen in Griechenland: Die Koalitionparteien haben sich in der Nacht weitgehend dem internationalen Spardiktat gebeugt. Eine Einigung scheiterte jedoch vorläufig an der verlangten Kürzung der Zusatzrenten. Darüber will Premier Papademos bis Donnerstagabend eine Verständigung erzielen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...814197,00.html
- #10 09.02.2012 06:22 von
Eigentlich
Eigentlich sollte man so etwas niemand wuenschen, aber *Griechenland sollte pleite gehen 'koennen'. Was da zusammengezimmert wird dient nur den Banken, weder den Griechen, noch einer unverzichtbaren Basis fuer den Aufbau einer Wirtschaft die auf Dauer eine ausgeglichene Leistungsbilanz ermoeglicht. Man nimmt die Griechen als Geisel um die anderen Eurolaender finanziell auszupressen. Wenn dann von Sonderkonten und Kontrolleuren, von Uebernahme des Haushalts gefaselt wird, dann sind wir in der Postdemokratie angelangt.
Das Ganze ist eine einzige Schande fuer die Parteien und Regierungen und das in allen!! Eurolaendern und der EU. Hier wird ein ganzer Kontinent finanziell ausgenommen wie eine Weihnachtsgans von wenigen Spekulanten.
Uebrigens das Dauerfeuer auf Frankreich hat jetzt begonnen. Allueberall kann man lesen wenn die Boesen es wagen sollten Hollande zu waehlen, dann beginnt ab 7. Mai ein Angriff der Hedgefonds auf Frankreich. Soviel nur wenn irgendeiner auf die Idee kommen sollte, bei der 'Abwendung einer Pleite Griechenlands und seinem Verbleiben in der Eurozone' waere die Krise vorbei. Es geht schon laengst nicht mehr nur um den Euro, es geht um die Reste von Demokratie und Selbsbestimmung die wir noch haben. Wir haben eine Elite die will angeblich Frieden, Freiheit und Wohlstand ueberall auf der Welt herbeibomben, aber in Europa geht der Wohlstand, die Feiheit und letztendlich auch der Frieden dahin, und dieselbe Elite applaudiert dazu. Vox populi, aber um das schert sich keiner, ist ja eh populistisch, wo doch das Heil der Welt im Elitismus liegt. - #11 09.02.2012 06:23 von
Einigung in Athen scheitert an Rentenfrage
Warum wohl??
Die Durchführung dieser Massnahme wäre sofort erkennbar und überprüfbar!
15000 kann man erstmal entlassen - später werden wir dann erfahren: "bei vollem Lohnausgleich"
Wetten? - #12 09.02.2012 06:35 von
- #13 09.02.2012 06:37 von
- #14 09.02.2012 06:38 von
Immer diese Polemik
Da wird von SPON wieder mal ein Brocken in die Runde geworfen, den man nur begreifen kann, wenn man den Hintergrund kennt. Ich hätte von den ach so fleißigen Rechercheuren erwartet, die durchschnittliche Höhe der Grundrente bekanntzugeben und zu nennen, wer überhaupt Zusatzrente bekommt und wo die herkommt.
Ohne Zahlen ist der Artikel unverständlich. Und dann habe ich nur eine Meinung. Warum soll ich mit meinen Steuern eine Zuuuuuusatzrente für grichische Beamte zahlen?
Weg damit, und zwar vollständig. - #15 09.02.2012 06:57 von
relationen
...weil 13,4 milliarden am 20.3. fällig sind, werden also weit über 100 milliarden genehmigt?
Druck wird so nicht erkennbar aufgebaut und ob die Reformen umgesetzt werden, darf bezweifelt werden. Geht doch.
Das Schlimme an Griechenland ist die unübersehbare Botschaft, wie man mit hinreichend Unverfrorenheit die Euroländer melken kann.
Das bestätigt mehr üble Vorurteile, als alle Dumpfbacken von Rechtspopulisten es zuwege bringen könnten.
Politikverdrossenheit ist inzwischen nicht mehr das Problem, jetzt ist es angesichts solcher Meldungen Demokratieresignation. - #16 09.02.2012 06:57 von
Der Satz:
Vor dem Treffen hatte der Vorsitzende der Laos-Partei gesagt: "Sparmaßnahmen sind wie zu enge Schuhe. Früher oder später will man sie ausziehen."
ist eigentlich bezeichnend.
Am besten, die Griechen machen das, was sie in den letzten Jahrzehnten am besten hinbekommen haben: für mehr Geld streiken. Ist ja egal, wo es herkommt. Hauptsache, man muß nicht sparen. - #17 09.02.2012 06:58 von
BIPs
Ja, wie sollen denn die Leute einkaufen?
Und stellen Sie sich einmal vor, Frau Merkel kommt in die Situation, dies ist gar nicht so weit hergeholt,den Beamten 25 % der Besoldungen und Pensionen kuerzen zu muessen? Von Anderen ist es einfach, es zu verlangen!!
Warum geht es nicht, einfach eine Waehrungsform anzuwenden, wie es 1948 in DE geschehen ist. Jeder Grieche erhaelt 50 Euro. Bis jetzt hat noch keiner KEINER der griechischen Politiker freiwillig auf seine Diaeten verzichtet, obwohl gerade dem Wirtschaftsminister eine Diaet sehr gut tun wuerde.
Wertschoepfung funktioniert nur so lange, wie andere etwas zum Leben haben. - #18 09.02.2012 06:59 von
- #19 09.02.2012 07:02 von
Zwei entscheidende Defizite,
die nicht nur bei den griechischen Bemühungen zur Rückführung der Staats- und Unternehmensfinanzen auf ein wirtschaftliches Niveau fehlen, dürften in der nicht vorhandenen europäischen Enteignungsgesetzgebung für Steuerhinterzieher, -verkürzer, Subventionsbetrüger und Begünstigungsklientel- und Lobbygruppen sowie dem vollkommenen Fehlen einer qua Veröffentlichung in staatlichen Publikationen wie dem Bundesanzeiger geeigneten Benennung solcher Systembetrugsterroristen zu finden sein.
Aber vielleicht veranlasst ja die Bundeskanzlerin die Einrichtung eines Bundesklientl- und -lobbygruppenbegünstigungsministeriums, damit wir unseren Eliten, Leitstungsträgern und unverzichtbar alternativlosen Systemprivilegierten wie den Herren von Pierer, Schröder, Wulff, Kohl, etc. und - posthum - Franz Josef Strauß, die erforderlichen, weil einfach unverzichtbaren Schutzgesetze zu teil werden lassen können.
Ansonsten wird auch in Deutschland vielleicht die Bekämpfung der Schuldenkrise aufgrund des Widerspruchs unserer Neuen Eliten aus der Neuen Mitte scheitern müssen. Opfer müssen gebracht werden. Bringen wir es doch endlich auf den Punkt: Wir müssen einfach die Endlösung der Humankapitalkostenfrage zur Diskussion stellen und die geeigneten Massnahmen zur Kasernierung des Personals in den Betrieben Deutschlands ergreifen, um unserem Lande den erforderlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten aus China und Indien zu verschaffen, wo ja schließlich auch Sklaven-, Kinder- und Erpressungsarbeit die Grundlage der Konkurrenzfähigkeit dieser Konsumgütermüllproduktionswettbewerber schon seit Jahrzehnten sichergestellt haben. Neben den manipulierten Devisenkursen und den systematischen Exportsubventionen.
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