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Schuldenkrise: Deutsche Finanzbeamte wollen in Griechenland Steuern eintreiben

dapdGerissene Steuerflüchtlinge, lückenhafte Unterlagen, ohnmächtige Beamte: Die griechische Regierung wird der chronischen Verluste in ihrem Staatshaushalt nicht Herr. Jetzt sollen ihnen Steuerprüfer aus deutschen Finanzämtern zur Hilfe kommen. Sie stehen vor einem heiklen Balanceakt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...817498,00.html
  1. #100

    Moskauer Modell

    Es ist wirklich extrem beängstigend zu sehen wie schnell bei manchen Deutschen - und Schäuble ist nur einer von vielen - jegliches Demokratiebewusstsein schwindet, sobald es um Geld geht bzw. darum, gewisse Privilegien infrage zu stellen.
    Anstatt endlich mal die Reeder dazu zu zwingen - und die EU könnte das durchaus - endlich Steurn zu zahlen, idem die Kirche, oder das absolut extravagante Militätbudget um 3/4 zu kürzen bzw. auch Druck auf London und Zürich zu machen, um die Milliarden und Milliarden unversteuerter Gelder herauszurücken, presst man lieber die Armen bis zum letzten Euro aus, kürzt jegliche Form von staatlicher Hilfe oder Investition.
    Da stellt man lieber die Demokratie an sich infrage, weil einem das Ergebnis vielleicht nicht passen könnte, setzt lieber mal die Verfassung außer Kraft, weil demkratische Prozesse eben lästig sind, und weil man erst mal überhaupt keine Debatte über Alternativen will.
    Das was hier in Aussicht gestellt wird ist eine gesund Mischung zwischen einem autokratischen Modell und einer Art Plutokratie; mit ausdrücklicher Unterstützung der BRD.
    Wer wissen will, wie Europa in in Zukunft aussehen wird, braucht eigentlich nur nach Moskau zu sehen. Die haben zwanzig Jahre Vorsprung.
  2. #101

    Richtig erkannt,

    Zitat von hh1954 Beitrag anzeigen
    Um Himmelswillen bloß das nicht!

    Die Griechen greifen jetzt noch ein paar Milliarden aus dem Rettungsfond ab, erklären dann im Herbst ihren Staatsbankrott, treten aus der Eurozone aus, führen die Drachme wieder ein und zeigen uns eine lange Nase! Die Knete sehen wir nicht mehr wieder! Die ist futsch....!
    denn genauso ist es. Griechenland hat Europa und damit Deutschland ganz schön über den Tisch gezogen. Griechenland hat ja in den letzten 10 Jahren auch schon ohne die Rettungsmilliarden enorm durch die EU-Fördergelder profitiert. Und wie auch unser Schäuble schon bemerkt hat, wird auch das aktuelle Rettungspaket nicht ausreichen. Man müßte Griechenland sämtliche Schulden erlassen und auch dann würde es nicht ausreichen, weil die Ausgaben immer höher sein werden als die Einnahmen, d.h. eine Daueralimentierung wäre für dieses Land erforderlich.
    Eine Handvoll deutsche Steuerbeamter wird dieses Problem auch nicht lösen, wenn auch das deutsche Steuer- und Abgabensystem perfekt und gleichzusetzen ist mit Ausbeutung der eigenen Bevölkerung zugunsten der Großmannsucht unserer Politiker.
  3. #102

    Die Medien?

    Zitat von ak-73 Beitrag anzeigen
    Hier sind die Medien in der Verantwortung.
    Alex
    Die Medien widerspiegeln in Deutschland fast unkritisch den politischen Mainstream. Kein Redakteur traut sich bei Gefahr des Verlustes seines Arbeitsplatzes Klartext zu äußern. Und noch etwas: Am Montag wird der zweite Schutzschirm vom Bundestag wie üblich, von ahnungslosen Abgeordneten, bestätigt, auch der Dritte, dann der Vierte und schließlich der ESM- damit ist die Finanzhoheit passe u. die EU kann sich nach Gutdünken an Steuermitteln bedienen. Darum geht es bei dem milliardenteuren Zeitkauf doch nur.
  4. #103

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerissene Steuerflüchtlinge, lückenhafte Unterlagen, ohnmächtige Beamte: Die griechische Regierung wird der chronischen Verluste in ihrem Staatshaushalt nicht Herr. Jetzt sollen ihnen Steuerprüfer aus deutschen Finanzämtern zur Hilfe kommen. Sie stehen vor einem heiklen Balanceakt.

    Schuldenkrise: Deutsche Finanzbeamte wollen in Griechenland Steuern eintreiben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Welt schreibt soll, Spoon schreib wollen. Was stimmt denn jetzt?
  5. #104

    So wird das nichts!

    Da die griechische Wirtschaft auf Jahre nicht produktiv genug sein wird, muss endlich über Alternativen bei der Rückzahlung des Geldes der deutschen Steuerzahler nachgedacht werden!

    Vorschlag: Jeder deutsche Tourist bekommt bei seinem nächsten Urlaub in Griechenland einen griechischen Bürger als Privat-Assistent an die Seite! Der muss ihm dann zum Beispiel als Fahrer zu Verfügung stehen, Einkäufe für den deutschen Urlauber erledigen, morgens mit dem Badelaken den Liegestuhl am Hotelpool reservieren, Wasser in den Ouzo kippen, u.s.w.

    Über ein virtuelles Dienstleistungskonto (sagen wir: 1 Tag Bedienen = 5 Euro, Kinder 2,50 Euro) wird das dann mit der Staatsverschuldung gegengerechnet. So wäre allen geholfen!
  6. #105

    Steuerflüchtlinge...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerissene Steuerflüchtlinge, lückenhafte Unterlagen, ohnmächtige Beamte: Die griechische Regierung wird der chronischen Verluste in ihrem Staatshaushalt nicht Herr. Jetzt sollen ihnen Steuerprüfer aus deutschen Finanzämtern zur Hilfe kommen. Sie stehen vor einem heiklen Balanceakt.

    Schuldenkrise: Deutsche Finanzbeamte wollen in Griechenland Steuern eintreiben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    .. sind nur ein Problem, das es bei uns ja auch gibt. Etwas 200 Milliarden Euro, dem Deutschen Fiskus hinterzogener Steuergelder, liegen in Steueroasen.
    Das größte Problem sind die privaten Gläubiger. Hier hilft nur ein 100% Schuldenschnitt. Denn ob drei oder vier Hilfspakete, das Geld dient nur der Schuldentilgung ... Gewinner sind Banken und Versicherungen.
    Man sollte Hilfsgelder nur zur ankurbelung der Wirtschaft- und verbesserung der Infrastruktur nutzen.
    Dabei werden natürlich einige Banken Pleite gehen ... na und?
  7. #106

    Herrgott,

    ..lasst doch endlich mal Griechenland in Würde sterben, damit die Chance auch auf die Stunde Null besteht! Sonst kommt das Land doch nie aus dem Sumpf!
  8. #107

    Für die Griechen nur das Beste !

    ... klar das BESTE was diese Republik an Schaumschlägern zu bieten hat, die Finanzbeamten von Großkotz "Norbert Walter Borjans". Das ist im Übrigen der Typ der rücksichtslos seine eigenen Statistiken fälscht um aus seimen Unvermögen wenigstens etwas auszuwringen, Beispiel :
    Im Finanzministerium NRW gibt es „hausintern“ keine Qualitätskontrollen, nicht anders kann man sich das lächerliche Statement „Steuerzahler loben Finanzämter in NRW“ – „Finanzminister Norbert Walter-Borjans präsentiert Umfrage unter 21.000 Bürgern“ … erklären. Bei einer Beteiligungsquote von gerade mal 0,59%, in Worten : null Komma fünf neun Prozent, habe es selten einen höheren Grad an Überschätzung gegeben wie diese „Selbstbeweihräucherung“. Es ist sehr beschämend, sich eine Statistik zu einer Aussage so zu Recht zu biegen – es ist Ausdruck des blanken Unvermögens.
    Die Griechen brauchen also keine Angst zu haben - wenn, dann kommt da sowieso nur der Abschaum der Schaumschläger !!!
    Bedauerlicherweise müssen wir den auch noch bezahlen.
  9. #108

    ;-)

    Zitat von Kurbelradio Beitrag anzeigen
    schon mal bei einer Behörde in DE gearbeitet? von wegen Pausen korrekt einhalten. Die Mittagspause, offiziell von 12-13 Uhr fängt da teils schon um 11 Uhr an und endet kurz vor 14 Uhr.
    Ich war als Angestellte bei einer Stadt beschäftigt. Meine Herren, was da an Dekadenz von seiten der Beamten sich durch den Tag hindurchschnarchte, war grauenhaft. ...von daher: sich über griechische Beamte mockieren und die Deutschen Beamten als pünktlich, fleissig und was auch immer zu beschreiben, lässt mich nur den Kopf schütteln.
    Was da an Ablagen oder Akten verschlampt werden, Datenschutz ad absurdum geführt wird etc...GRAUSAM!
    ....
    Lassen Sie mich raten, die von Ihnen beschriebene Kommune ist pleite und unter Zwangsverwaltung des Regierungspräsidiums oder beherbergt den Sitz eines Großkonzens mit sprudelnden Gewerbesteuereunnahmen. Ich kenne auch Behörden, in denen Kernzeitverletztungen mit Abmahnungen geahndet werden, Raucher sich ausstempeln müssen und die 30 Min. Pausenzeit eingehalten wird. Das sind dann aber seltsamerweise alles Bundes- oder Landesfinanzbehürden. In der allgemeinen Verwaltung mögen die von Ihnen beschriebenen Zustände herrschen. Das kann aber nicht verallgemeinert werden. Sonst würden wir alle, die wir täglich Beamtenwitze reissen, uns nicht gleichzeitig so über die Finanzämter aufregen.
  10. #109

    ja

    Zitat von naabaya Beitrag anzeigen
    Deutsche Steuerprüfer hätten im eigenen Land genug zu tun.
    Sie schaffen es ja nicht mal hier ihre Arbeit ordentlich zu tun. Und dann weiß ich auch nicht, ob die Steuerprüfe rnicht etwas verwöhnt sind mit den Deutschen. Griechen lassen sich von oben nicht so viel gefallen, Mahnungen und Drohungen haben dort ganz andere Wirkungen als hierzulande.








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