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Schuldenkrise: Deutsche-Bank-Berater warnt vor sinkender Kaufkraft

DPADie Notenbanken überschwemmen die klammen Industriestaaten mit Geld - Ökonomen warnen vor den Risiken. Der Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank spricht im SPIEGEL vor einer Spekulationsblase bei Staatsanleihen. Die Niedrigszinsen zehrten schon jetzt an Kaufkraft und Ersparnissen der Bürger.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-859903.html
  1. #1

    Jetzt aber

    Aus dem Munde eines Bankers findet die Aussage ja vielleicht mal Gehör bei Politik und Arbeitgebern. Wenn so was von den Gewerkschaften kommt, will es ja keiner hören
  2. #2

    Ach???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Niedrigszinsen zehrten schon jetzt an Kaufkraft und Ersparnissen der Bürger.
    Was soll man zu zynischen Kommentaren derart sagen? Wieso haben wir Waffengesetze?
  3. #3

    Schuldenkrise: Deutsche-Bank-Berater warnt vor sinkender Kaufkraft

    Anmerkung: Am 2.10.2012 wurde eine Wirschaftsdokumentation auf dem Kulturkanal Arte gezeigt.
    1.Teil"Der Große Reibach"
    2.Teil"Der Tanz der Geier"

    die Wirschaftsdokumentation wird auf dem Kulturkanal Arte am 16.10.2012 und 20.10.2012 wiederholt.

    Ich habe mal eine wissenschaftliche Frage(fachgebiet:Wirtschaftswissenschaften)

    Wird sich eine Weltwirschaftskrise wie 1929 wiedholen können?
  4. #4

    VWL´er Blödsinn

    Es sind nicht die niedrigen Zinsen die an der Kaufkraft nagen, sondern die immer ungerechtere Verteilung des Vermögens. Kräftige Lohn- und Gehaltszuwächse schaffen mehr Kaufkraft, da die unteren 50% sowieso keine Zinserträge aus Vermögen erzielen, die Top 10% aber überproportional viel Ertrag aus Dividenden und Zinserträgen erhalten. Der Kommentar kommt mir als ein trojanisches Pferd für die vermögende Kundschaft daher. Hohe Vermögen stark besteuern, Mindestlohn einführen, höhere Lohnzuwächse und plötzlich gibt es wieder so etwas wie eine gesunde Binnennachfrage und nicht nur die volatilen Exporte.
  5. #5

    55 statt 49 Cent

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Notenbanken überschwemmen die klammen Industriestaaten mit Geld - Ökonomen warnen vor den Risiken. Der Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank spricht im SPIEGEL vor einer Spekulationsblase bei Staatsanleihen. Die Niedrigszinsen zehrten schon jetzt an Kaufkraft und Ersparnissen der Bürger.

    Deutsche-Bank-Berater Mayer warnt vor Inflation - SPIEGEL ONLINE
    Man nennt es "Inflation", und sie fängt gerade erst an. Im Supermarkt mit den roten Buchstaben und dem grünen "Nachhaltigkeitsberater" kostet der Buttertoast neuerdings 55 statt 49 Cent, das sind 12 Pfennig mehr!

    Das Jahr 1923 läßt grüßen!
  6. #6

    Soll das ein Witz sein?

    Es ist doch wohl klar dass es zu Blasen kommt. Die EZB flutet doch geradezu den Bereich der Staatsanleihen mit neuem gedruckten Geld. Diese Entwicklung sollte allen klar sein. Auch die Folgen für Deutschland. Und im speziellen für unsere Sparguthaben. So sieht die Solidarität mit den südlichen Euro-Ländern doch in Wirklichkeit aus. Am Ende werden alle für die Fehlentwicklungen am spanischen Immobilienmarkt und in Griechenland bezahlen müssen.
  7. #7

    Die Kaufkraft

    halbierte sich bereits mit den Verteuerungswellen bei der Einführung dieser EWG-Lügenwährung.
    Das Stat. Bundesamt selbst versuchte das zu beschönigen und schwenkte um als das Beschönigen nix mehr nutze. Heute wird nur noch in ECU-Geld gerechnet und die D Mark-Zeiten totgeschwiegen (oder als Hort der Instabilität gepriesen).
    Dafür haben wir jetzt den Absturz dieses Lügengeldes und dürfen EWG-Land durchfüttern weil ansonsten die PIIGSer nicht in EWG-Land bleiben könnten (drohen sie zumindest).
    Also kommt datt Merkel mit der Lüge das dieses ECU-Geld gleich Europa sei (und damit rein die brüsseler Marktkoodinierungsbehörde meint).

    Dafür haben wir in Dtld keinerlei Geldreserven mehr für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur pp, Das soll der Bürger jetzt durch weitere Zwangsabgaben richten, rein weil Berlin mit den originären Steuern PIIGS weiter durchfüttern will.
    Das bedeutet mittlerweile in Dtld.eine Abwärtsspirale und natürlich wird auch die Kaufkraft immer mehr abnehmen. Oder anders: Die Gehälter sind derart eingebrochen das die Zahl der Zweit-Jobs schon jetzt immer stärker zunimmt. Da geht auch jetzt Frau Doktor, angestellt in der Klinik X, schon mal nach Feierabend putzen - oder so.

    Anstelle aber das die Industrie das reale Einkommensniveau bei den Gehältern berücksichtigt geht dort das Geschrei los: Armut in Dtld, wir werden unsere Waren nicht mehr los - und günstiger werden wollen wir nicht weil eine Deflation Gift ist (und dabei geflissentlich verschwiegen wird das eine Preisanpassung nach unten hin an das reale Einkommens-Niveau keine Deflation sein kann).
  8. #8

    Nachricht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Notenbanken überschwemmen die klammen Industriestaaten mit Geld - Ökonomen warnen vor den Risiken. Der Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank spricht im SPIEGEL vor einer Spekulationsblase bei Staatsanleihen. Die Niedrigszinsen zehrten schon jetzt an Kaufkraft und Ersparnissen der Bürger.

    Deutsche-Bank-Berater Mayer warnt vor Inflation - SPIEGEL ONLINE
    Und was ist daran jetzt neu? Ein wenig redundant, gell?
  9. #9

    Halbe Wahrheit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Notenbanken überschwemmen die klammen Industriestaaten mit Geld - Ökonomen warnen vor den Risiken. Der Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank spricht im SPIEGEL vor einer Spekulationsblase bei Staatsanleihen. Die Niedrigszinsen zehrten schon jetzt an Kaufkraft und Ersparnissen der Bürger.

    Deutsche-Bank-Berater Mayer warnt vor Inflation - SPIEGEL ONLINE
    wenn man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat muss man sich für das entscheiden was die geringsten Nebenwirkungen hat. Das diese immer noch groß sind ist denn leider so.
    Im Artikel stand übrigens nichts darüber was steigende Zinsen jetzt bedeuten würden das wäre auch keine heile Welt.








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