die partei, die sich auf diesen handel einlässt oder daran beteiligt ist, wird von mir auf lebenszeit keine stimme mehr bekommen.
Europa und Amerika leiden unter gigantischen Schulden - China gibt den Retter in der Not. Premier Wen*Jiabao bietet Europa und den USA neue Investitionen an - verlangt aber Gegenleistungen: Die EU soll das Boom-Land endlich als Marktwirtschaft anerkennen, die USA sollen Exporte erleichtern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...786112,00.html
die partei, die sich auf diesen handel einlässt oder daran beteiligt ist, wird von mir auf lebenszeit keine stimme mehr bekommen.
Flau Bundeskanzlelin fangen Sie schon mal an, chinesisch zu splechen, denn lussisch leicht nicht mehl.
China will gegen den Aufkauf von Staatsanleihen als Marktwirtschaft anerkannt werden, damit die Dumpingzölle fallen und Hochtechnologie importiert werden kann. Letzteres um dann die letzten Güter der hochindustialisierten Staaten auch noch billigst zu produzieren. USA und Europa verkommen dann zu Agrarstaaten.
Vielleicht sollten die Europäer aber ins Auge fassen, die Privatbanken an die Chinesen zu verscherbeln. Insgesamt nach Börsenwert durfte es so an die 400 Milliarden einbringen, damit ließen sich die Schulden Griechenlands bezahlen.
Ich habe gute Erfahrungen mit Chinesen. Sie sind erstaunlich direkt, manchmal sogar etwas ungeduldig und sie halten Wort.
Wer Angst hat, dass seine Ideen, Patente, Erfindungen geklaut werden - das geschieht tagtäglich überall. Besser, man verdient einige Jahre lang gut an einem Patent via Lizenzgebühren, als ewig auf einer Idee herumzuhocken, die man doch selbst nicht realisieren kann.
Ideen sind unendlich, man kann immer wieder etwas neues entwickeln und sich ausdenken. Es muss ja nicht so sein, dass man einmal im Leben etwas erdacht hat und sich dank lebenslanger Patentrechte dann zur Ruhe setzt. Wer kreativ ist, der kann immer wieder neue Dinge erdenken und erschaffen, während man vorerst von den Lizenzgebühren alter Ideen lebt.
Ich bin für eine engere Zusammenarbeit mit China. Die Welt ist rund und in China leben auch Menschen. Gleichzeitig könnten wir auch in den USA durch bessere wirtschaftliche Zusammenarbeit mehr erreichen. Die Stärke der menschlichen Gesellschaft ist Zusammenarbeit und Kommunikation, auch wenn es immer wieder mal zu Streit und Missverständnissen kommt.
Ähm... ohne ihr Geschichtswissen in Frage zu stellen - die Asiaten haben sich ebenfalls in exakt demselben Ausmass bekämpft wie die Europäer, sowohl was altertümliche Konflikte angeht wie auch Neuzeit (Pazifikkrieg durch die Japaner, Besetzung von China und Philippinen usw.)
Das die Europäer sich gegenseitig bekriegt haben, war für das Ausland umso besser, denn wären sie früher gemeinsam aufgetreten als ein einziger Grossmacht-Block wären die negativen Sachen wie Kolonialismus wohl wesentlich effizienter durchgezogen worden und die Karten heute wären für die Menschen in diesen Gebieten dank noch mehr Ausbeutung früher noch schlechter als sie es gegenwärtig sind.
Wenn man sich vor Augen führt, welche verheerenden Folgen alleine schon von den Kriegen in Europa ausging, ist es besser, das es KEINE europäische Gesamt-Grossmacht gibt.
Freundliche Grüsse
diamorphin
Das, was Sie beschreiben mag in Erfuellung gehen, wird aber bereits von einigen europaeischen Laendern gegenueber anderen Europaern praktiziert. Vielen Europaern werden die Chinesen willkommener als ihre europaeischen Zuchtmeister. Sazu zaehlen gewiss die Griechen und die Ungarn und bald auch andere.
Interessant zu lesen, was hier im Forum alles an Wut, Verweigerung und Bitterkeit gegenüber China hochkocht.
Nun können wir vielleicht verstehen, warum die Griechen wütend auf Deutschland auf die Strasse gehen und sich schon unter dem Hakenkreuz wähnen. Es sind genau die gleichen Emotionen.
So irrational sind Menschen..... was soll dabei herauskommen?
Der Stärkere, Klügere und Geschicktere bekommt das meiste Geld und gewinnt. Das ist das Geheimnis des Kapitalismus, und vielleicht auch sein Todesurteil. Wenn nämlich nicht die Kapitalisten die Stärkeren, Klügeren und Geschickteren sind, sondern die Kommunisten.
Die eigene Währung sich selber zu spritzen hat bisher meistens funktioniert.
Warum nicht?
Mancher Unternehmer (auch Banken) und Bürger schätzen verständlicherweise das billige Ausland. Unternehmerische Interessen vermeiden zudem die Entwertung von Gütern (Vermögen) und bevorzugen die sog. Stabilitätspolitik möglicherweise auf Kosten der nächsten Generation.
Die chinesischen Auftragnehmer zieren sich nicht und sind politisch gezwungen im Dreck zu arbeiten. Schweizer Metallunternehmer stellen Luxuswaren, Einzelanfertigungen, Pokale und Gedenkmünzen her, der Rest wird gekauft.
Ja das haben sie. Die chinesische Geschichte ist eine Abfolge von Dynastien von denen so gut wie jede mit GEWALT an die Macht gekommen ist. Angefangen vom ersten Kaiser bis zur Mandschu-Dynastie und der "Mao-Dynastie" am Ende.
Dieser Staat hat seit über 2000 Jahren Menschen nur als Material verstanden um die Machtinteressen größenwahnsinniger Despoten durchzusetzen.Ob dabei Millionen verrecken hat nie interessiert. Es ist schon bezeichnend, daß Demokratie, Menschenrechte und die Idee von der Gleichrangikeit JEDES Menschen NICHT in China erdacht und durchgesetzt wurden.
Diese Gesellschaft war immer von Oben-Unten Denken geprägt. Der Westen bis vor 200 Jahren auch, aber seitdem ist es hier gelungen eine Gesellschaft von Bürgern aufzubauen, mit all ihren Fehlern. China war und ist weit davon entfernt. Der normale Chinese ist immer noch Untertan - steht er einem Staudamm, einer Schnellbahn einem Flughafen im Wege wird er "umgesiedelt" - da lässt es sich schnell Fabriken hochziehen, Millionenstädte in die Pampa setzen und weitere "Erfolge" feiern. Hier funktioniert das zum Glück nicht mehr. Wir sind gesellschaftlich, mit aller Bescheidenheit gesagt, etwas weiter.
Daß all dies INNERHALB Chinas geschieht macht es nicht weniger verdammenswert. Und alle die Chinas Aufstieg jetzt loben sollten nicht vergessen was für ein hoher Preis dafür bezahlt worden ist.
Der Westen hat die Welt agressiv unterworfen, unbestritten, aber er hat auch fortschrittliche gesellschaftliche Modelle "exportiert", die moderne Wissenschaft weltweit verbreitet und trotz aller Fehler den gesamten Planeten vorangebracht.
Ohne den Westen wäre China immer noch eine feudale Despotie, Indien eine von Religion geprägte stagnierende Welt, Japan ein von rückwärtsgewandten Feudealherren regiertes Land und die islamische Welt wäre immer noch im Zustand des Dämmerschlafs in die sie seit dem 13.Jahrhundert verfallen war.
Erst der Kontakt mit dem "Westen" hat diese Welten, wenn auch brutal und rücksichtslos, der Moderne geöffnet.
Mir ist kein gesellschaftliches Modell bekannt welches die Welt so vorangebracht hat wie das westliche. Daß dieses Modell viele Fehler hat muß nicht erwähnt werden (unbegrenztes Wachstum als Prinzip z.B.), aber solange kein besseres zur Verfügung steht sollten wir vorsichtig sein und nicht hinter der Fassade des Fortschritts die negativen Seiten des asiatischen Aufstiegs übersehen.
Europa und die USA mögen im relativen Abstieg sein, aber Krisen kommen und gehen, die wichtigen Errungenschaften der letzten 500 Jahre sollten dabei auf keinen Fall über Bord geworfen werden - denn für den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt haben sehr viele mit dem höchsten Preis bezahlt, ihrem Leben.