Schuldenkrise: Chefinvestor der Deutschen Bank prophezeit Euro-Crash

DPAGriechenland hat pro-europäisch gewählt, doch viele Investoren geben das Land bereits auf. Ein ranghoher Anlagemanager der Deutschen Bank setzt auf einen schnellen Austritt Athens aus der Währungsunion - und hält ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone für "sehr wahrscheinlich".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...839771,00.html
  1. #1

    warum tun eigentlich die banken als verursacher nix?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland hat pro-europäisch gewählt, doch viele Investoren geben das Land bereits auf. Ein ranghoher Anlagemanager der Deutschen Bank setzt auf einen schnellen Austritt Athens aus der Währungsunion - und hält ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone für "sehr wahrscheinlich".

    Deutsche Bank fürchtet Auseinanderbrechen der Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    muss eigentlich jeder delettanten-bänker seinen senf dazu geben? vielleicht wärs endlich mal an der zeit, die deutsche bank würde den partnerbanken einfach geld zuschieben, anstatt auf ein steuergeldgeschenk zum hoffen.
  2. #2

    Wenn von irgendeiner Banl irgendwer was zu dem Thema sagt

    ... vermute ich erst einmal, dass damit aktuell Märkte im Sinne der Bank gesteuert werden sollen. Dies obwohl ich grundsätzlich die gleiche Ansicht habe.
  3. #3

    Der Chefinvestor der Deutschen Bank hat massive Eigeninteressen

    Wie so gut wie jeder andere "Experte" zum Thema Euro auch. Die Leute verdienen ihr Geld mit möglichst erwartbaren Kursschwankungen, liegt also der Verdacht sehr fern, daß sie ein Interesse daran haben, diese Schwankungen mit zu produzieren? Welche Rolle spielen also die ganzen Kassandrarufe, die per Medien zu Schlagzeilen aufgebauscht werden? Wäre mal ein Thema für eine gründliche Recherche. oder?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland hat pro-europäisch gewählt, doch viele Investoren geben das Land bereits auf. Ein ranghoher Anlagemanager der Deutschen Bank setzt auf einen schnellen Austritt Athens aus der Währungsunion - und hält ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone für "sehr wahrscheinlich".

    Deutsche Bank fürchtet Auseinanderbrechen der Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Ich halte einen dramatischen Gewinneinbruch und den Verkauf der Deutschen Bank an einen Wallstreet-Hai für sehr wahrscheinlich. Der neue CEO bereitet Letzteres längst vor.
  5. #5

    Lehre

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland hat pro-europäisch gewählt, doch viele Investoren geben das Land bereits auf. Ein ranghoher Anlagemanager der Deutschen Bank setzt auf einen schnellen Austritt Athens aus der Währungsunion - und hält ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone für "sehr wahrscheinlich".

    Deutsche Bank fürchtet Auseinanderbrechen der Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Man sieht, wie ernst es den Griechen ist, Verträge zu halten und Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Wenige Tage sind vergangen und schon schielen sie nach dem Ausweg. Wenn Europa noch etwas zu verteilen hat, dann lieber an die Spanier, Portugiesen und Italiener!
  6. #6

    Chefinvestoren...

    ..., das sind doch die die uns den ganzen Schlamassel eingebrockt haben...
  7. #7

    Die Marktmechanismen der Wechselkurse nationaler Währungen...

    ...sind mit der gemeinsamen Währung weggefallen. Dadurch wird das Aussenhandels-Gleichgewicht nicht mehr durch die Märkte hergestellt werden.
    Jetzt forden einige Euromantiker eine Planwirtschaft, eine zentrale Wirtschaftspolitik.
    Willkommen in der EUdSSR!
  8. #8

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    warum tun eigentlich die banken als verursacher nix?
    Die Banken sind wohl kaum die Verursacher der jetzigen Krise. Griechenland hat sich zu hoch verschuldet. Daran sind die jeweiligen griechischen Regierungen und indirekt auch die griechischen Wähler schuld.

    Im übrigen hat der Banker Recht. Ich finde es unfassbar, dass die Wirtschaft die Realität offenbar längst akzeptiert hat und nur in der Politik immer noch lauter Tagträumer unterwegs sind, die hoffen, es möge irgendwie gut gehen.

    Spanien ruft schon leise nach der nächsten Milliardenspritze, diesmal für Spanien selbst. Soll das Geld dann auch wieder fließen? Findet das grausame Milliardenspiel denn nie ein Ende?

    Es muss einem angst und bange werden.
  9. #9

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    muss eigentlich jeder delettanten-bänker seinen senf dazu geben? vielleicht wärs endlich mal an der zeit, die deutsche bank würde den partnerbanken einfach geld zuschieben, anstatt auf ein steuergeldgeschenk zum hoffen.
    Inwiefern sind die Banken die Verursacher?

    Ist es die Schuld der Banken, daß alle Staaten Europas seit Jahren mehr Geld ausgeben als sie einnehmen?

    Es ist immer extrem einfach, denjenigen, die ein Problem benennen oder an ihm verdienen die Schuld zu geben, dann muß man nicht vor der eigenen Haustüre kehren.