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Schuldenkrise: Bundesbank-Chef beklagt Chaos bei Euro-Rettung
Wie lässt sich die Euro-Krise lösen? Jedenfalls nicht so, wie die Regierungen es bisher versuchen, schimpft Bundesbank-Präsident Weidmann. Besonders die Deutschen nimmt er ins Visier.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...774242,00.html
- #50 13.07.2011 19:49 von
...
Das Problem ist, das der Euro als Währung tot ist. Alle wissen es, nur will es keiner sagen, weil er nicht als Mörder einer ohnehin schon toten Währung in die Geschichte eingehen will. Wenn man mal ehrlich ist, weiss keiner was zu tun ist, außer den europäischen Steuerzahler für die nächsten 5 Generationen zu Geiseln von dissozialen Bankern zu machen.
- #51 13.07.2011 21:06 von
Zwei Dinge sind unendlich, ....
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (A. Einstein)
Bei Einführung der DM wurde auch kein Bürger gefragt, bei der Rentenmark auch nicht, ... Vielleicht ist es normal, dass der Bürger sich seine Währung eben nicht wählen kann - sogar in der Demokratie.
Aber Hauptsache nicht nachdenken und stattdessen möglichst laut Parolen brüllen - hat schon immer nichts genutzt, nicht wahr, @amgitsnops?!
Was in Angies Umgebung derzeit passiert, ist schon kurios: Sei es der Bundespräsident, der mangelnde innerparteiliche Demokratie beim Atomausstieg bemängelt, obwohl er ihr den Posten zu verdanken hat. Sei es jetzt der Bundesbankchef, der ebenfalls von ihr installiert wurde. Oder sei es die CSU, die "Führungsstärke" von der Bundeskanzlerin einfordert, obwohl ihre letzte derartige Aktion im Herbst der Entscheidungen eine Bruchlandung aus dem Lehrbuch produzierte.
Warum sollte die Euro-Rettung besser funktionieren als irgendetwas, was Frau Dr. Merkel jemals anfasste? Sie kann es einfach nicht!
Es ist schon beeindrucken, wie intelligenzbefreit derzeit die politische Führung agiert. Man muss anscheinend Frau Dr. Merkel als Schwarzes Loch vorstellen, das jede Intellektualität in ihrem Umfeld absorbiert. Und sobald es jemand schafft, dort wieder rauszukommen, funktionieren auch die grauen Zellen wieder.
Diese Frau muss weg! - #52 13.07.2011 21:33 von
das Chaos gehört zum Plan
Die Grünen wurden wohl gewählt, weil den Wählern die CDU/FDP nicht mehr konservativ genug ist. Es gab immer kleine konservative Parteien, die z.B. den Euro ablehnten, die hatten aber keine Chance.
Die große Masse der Unterschicht hat nun anscheind nichts mehr zu verlieren und wählt absichtlich die Chaoten-Parteien, die versuchen die Mittelschicht und untere Oberschicht, also z.B. "uns" zu ruinieren. Das Schlimme ist ja: Die Linken schmunzeln sicherlich über das politische Chaos, weil alles wie von Marx geplant läuft: "Siechtum des Imperialismus" ... die müssen nur abwarten bis sich wieder die Chance der Machtergreifung bietet. - #53 13.07.2011 21:43 von
Europa der Wirtschaftsjongleure
Die europäische Bevölkerung hatte auch ohne BWL- und VWL-Studium erkannt, dass die dilettantisch gezimmerte EU-und Euro-Konstruktion nichts taugte und lehnte den Murks auch zunächst ab. In unserer deutschen Superdemokratie wurden wir erst gar nicht gefragt.
Die EU ist nichts anderes als eine Spielwiese für Wirtschaftsjongleure auf der sie nun ungehindert durch Zoll- und Währungsschranken hemmungslose Gewinnmaximierung betreiben konnten und immer noch können, sogar an den Staatskrisen bereichert sich die Wirtschaftsmafia noch schamlos.
Das ist kein Europa der Europäer sondern ein künstliches Konstrukt der Wirtschaft zur professionellen Ausbeutung der Bevölkerung, darum sollten wir hoffen dass dieses Gebilde bald zusammenbricht und den Weg frei macht, für ein natürlich zusammenwachsendes Europa, was allerdings sehr viel Zeit braucht und dass viele von uns nicht mehr erleben werden. - #54 14.07.2011 11:48 von
Finanzen
Haben wir nur beschränkt fähige Fachidioten an den Finanzspitzen? Offensichtlich ist deren Wissen mehr als rudimentär. Note: 6, setzen. Verdienst: Note 1 wegen fabelhafter Verbindungen zu Gleichblöden.
- #55 14.07.2011 12:28 von
Denn sie wissen nicht was sie tun
Als Vortragender in der Erwachsenenbildung kann ich fest-stellen, dass immer die Studenten bei Klausuren chaotische, teils wechselnde Lösungsansätze abliefern, die absolut nicht wissen um was es geht. Da sehe ich doch starke Ähnlichkeiten. Bei so viel Experten der Volkswirt-schaftswissenschaft könnte man angesichts der Tatsache ausbleibender Lösungsstrategien das Freiluftexperiment EURO schon fast als gescheitert ansehen.
- #56 14.07.2011 13:26 von
Parolen brüllen und Knotenkunde
Ich zitiere mal aus dem Protokoll des Haushaltsausschusses vom 05.05.2010 und dort Herrn Jochen Sanio (BaFin) auf Seite 21:
"Es geht grundsätzlich um die
Frage, wie wir damit umgehen wollen, dass
der Staat wegen des Arguments „too big to
fail“ einspringen muss. Wir alle sind uns
einig: Der Staat hat das einmal getan und
soll das nicht ein zweites Mal tun. Sonst
kommen die Steuerzahler und hängen uns
alle auf. Das möchten wir nicht."
http://www.bundestag.de/bundestag/au..._Protokoll.pdf
Welche Situation haben wir heute?
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Ha...oose_Howto.jpg
Und Einstein können Sie ruhen lassen, soviel Respekt hat der Mann verdient. - #57 14.07.2011 13:27 von
Parolen brüllen und Knotenkunde
Ich zitiere mal aus dem Protokoll des Haushaltsausschusses vom 05.05.2010 und dort Herrn Jochen Sanio (BaFin) auf Seite 21:
"Es geht grundsätzlich um die
Frage, wie wir damit umgehen wollen, dass
der Staat wegen des Arguments „too big to
fail“ einspringen muss. Wir alle sind uns
einig: Der Staat hat das einmal getan und
soll das nicht ein zweites Mal tun. Sonst
kommen die Steuerzahler und hängen uns
alle auf. Das möchten wir nicht."
http://www.bundestag.de/bundestag/au..._Protokoll.pdf
Welche Situation haben wir heute?
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Ha...oose_Howto.jpg
Und Einstein können Sie ruhen lassen, soviel Respekt hat der Mann verdient. - #58 14.07.2011 14:56 von
Vielleicht sollte er sich selbst "ins Visier nehmen"?
Denn Herr Weidmann war doch Berater der Kanzlerin, als diese, den NRW-Wahlen bzw. den dortigen Biertischen zuliebe, EURO-Bonds kategorisch ablehnte, die DAMALS noch bewirkt hätten, was durch die Ablehnung verwirkt wurde:
Das VERTRAUEN IN DEN EURO!
Die Schulden der kleinen EURO-Länder, das steht jedenfalls eindeutig fest, hätten den EURO-Absturz NICHT verursachen können, wenn die stärkste Wirtschaftsmacht der EURO-Zone, Deutschland, sich ohne Wenn und Aber VOR diese (Kunst-) Währung gestellt - und damit ihre Werthaltigkewit sowie gleichzeitig die Refinanzierung der Schulden ALLER EURO-Länder zu erträglichen Zinsbedingungen gewährleistet hätte!
JETZT ist "der EURO-Zug" endgültig Richtung Endstation abgefahren, und NICHTS kann ihn noch aufhalten!
Und daran ist auch Herr Weidmann zumindest mit-schuldig!
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