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Schuldenkrise: Berlins Widerstand gegen Euro-Bonds bröckelt

DPADie Kanzlerin lehnt Euro-Bonds strikt ab, doch nach Finanzminister Schäuble schließt auch Arbeitsministerin von der Leyen gemeinsame europäische Anleihen nicht mehr kategorisch aus. Voraussetzung für die Einführung von Euro-Bonds sei eine einheitliche Fiskalpolitik, sagte sie dem SPIEGEL.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843205,00.html
  1. #10

    Mehr Demokratie, jetzt!

    Deutschland befindet sich in einer Situation, die bei der EURO-Einführung von unseren Politikern ausgeschlossen wurde: Zahlmeister Europas. Gleichzeitig wird Deutschland aufgrund der Auflagen an die Schuldenländer verunglimpft. Es wird Zeit, dass der weitere Weg im Rahmen einer Volksabstimmung geklärt wird. Dieses häppchenweise ins Verderben rennen mit immer neuen Rettungspaketen funktioniert nicht. Sonst erstarkt am Ende der Extremismus.
  2. #11

    Davon versteht sie also auch nichts

    "gemeinsame Haushaltspolitik" - nach französischem Vorbild?
    "gemeinsame Arbeitsmarktpolitik" - nach spanischen Vorbild?
    "wirksame Schuldenkontrolle" - durch Politiker?
    Man kann nur hoffen, dass Merkel länger lebt als v.d.L.
  3. #12

    schließt auch Arbeitsministerin von der Leyen gemeinsame europäische Anleihen nicht mehr kategorisch aus.
    Mir fehlt gerade die Erkenntnis, was die von der Leyen in diesem Resort zu suchen hat. Ist sie etwa seit Neustem Finanzministerin? Ein schneller Wechsel würde mich nicht wundern. Wenn sie aber immernoch "Bundesarbeitsministerin" ist, so soll sie sich doch bitte um dieses Resort entsprechend kümmern und nicht in anderen Resorts - pardon - Dünnpfiff verbreiten.
  4. #13

    Beitrag

    Ich frage mich, ob die Arbeitsminister zu einem sachdienlichen Beitrag zum Finanzthema Euro Bonds beitragen kann. Irgendwie scheint da jetzt jeder seinen Senf dazugeben zu müssen.
  5. #14

    Unfug

    Zitat v. d. Leyen: "Zerfällt Europa in viele kleine Staaten, kann man es vergessen - politisch und ökonomisch", sagte von der Leyen."
    So schwadronieren Politiker, die für das Chaos, das sie anrichten, nicht persönlich haften. Europa hat vor Einführung des Euro auch funktioniert. Und zwar besser. Die südeuropäischen Länder, die nun ohne den Euro lt. v.d. Leyen zu "verarmen" drohen, hatten zu Zeiten der Drachme, Lire und Peso wenigstens die Möglichkeit, ihrer Wirtschaft gemäß abzuwerten.
    V. d. Leyen will also eine gemeinsame Fiskal- und Haushaltspolitik? Ohne Volksentscheid? Dann wäre das für mich ein Staatsstreich. Den Euro haben sie ohne Volksentscheid durchgedrückt. Die EU-Erweiterung auch. Und jetzt wollen sie ein zentrales EU-Haushaltsrecht durchdrücken, dass jedem Staat seine Souveränität nimmt. Und das alles ohne Volksentscheid? Dann würde Widerstand zur Pflicht (vgl. Art. Abs. IV GG).
    Und auch heute gibt es EU-Länder, die den Euro nicht haben.
  6. #15

    Wullfs Schema

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin lehnt Euro-Bonds strikt ab, doch nach Finanzminister Schäuble schließt auch Arbeitsministerin von der Leyen gemeinsame europäische Anleihen nicht mehr kategorisch aus. Voraussetzung für die Einführung von Euro-Bonds sei eine einheitliche Fiskalpolitik, sagte sie dem SPIEGEL.

    Von der Leyen schließt Euro-Bonds nicht aus - SPIEGEL ONLINE
    Das mit dem strikten ablehnen und dann doch Zugeständnisse machen nennt man doch Salamitaktik oder? Unser vorletzter Grüßaugust, der darin ein Profi war lässt grüßen :)
  7. #16

    Weniger Maastricht ist mehrEuropa

    Abgesehen davon, dass kaum jemand auf die Idee käme Frau v.d.Leyen nach ihrer Meinung zur Europa-Politik zu fragen, hat das "Röschen" offenbar noch nicht verstanden, dass mit ihrer überholten Vorstellung von "mehr Europa" in Deutschland keine Wahlen mehr zu gewinnen sind.Die Bürger haben Brüssel und vor allem Maastricht gründlich satt und schauen eher nach GB oder Skandinavien, wo achtbare Europäer vorleben, wie gut der Kontinent ohne Euro leben kann ! Wann aber kann der Deutsche endlich eine Partei wählen, die dem Euro-Spuk ein Ende bereitet und zu einem Europa nach der Vorstellung
    de Gaulles von einem "Europa der Vaterländer" zurück (?) führt ?
  8. #17

    Eine gemeinsame Schuldenunion wird scheitern

    denn das Ganze wird nicht kontrollierbar sein. Da können Politiker soviel reden wie sie wollen. Und Regeln helfen auch nicht weiter, in Europa wurden Verträge gebrochen ohne Ende und fast alle Politiker finden es ok.
  9. #18

    Zuerst war da der ESM, dann der Fiskalpakt und nun die €-Bonds!

    Das ist also der neue Bond! ein Euro-Bond, ein neuer James Bond wäre mir zwar lieber, doch wurde ich nicht gefragt genauso wenig wie einige andere! Na ja Freundin und Kinder gibt es bei mir in diesem Jahrhundert sowieso nicht mehr dafür die neue Familie Europa die es mit zu ernähren gilt!
    Die Euro-Bonds kommen so oder so, es ist nur eine Frage der Zeit und des Hinauszögerns!

    Was nun noch die Franzosen betrifft da dürfte van der Leyen auf Granit beißen! Franzosen sind ein überaus stolzes Völkchen, die lassen sich von niemanden mehr ins Handwerk pfuschen und reinreden. Darum musste auch Sarkozy seine sieben Sachen packen und für immer verschwinden, jetzt wird sogar sein Besitz durchsucht, für ihn kam Francois Hollande und natürlich werden die Franzosen schon sehr bald mit 60 in Rente gehen dürfen! Wahrscheinlich sagt sich Hollande, Menschen sind ja keine Maschinen oder Götter die unendlich arbeiten und funktionieren können!
  10. #19

    Wovon träumen die den Nachts? ? ?

    Einheitliche Fiskalpolitik in Europa? Selten so gelacht! ! ! Eher erlaubt der Papst Geschlechtsverkehr auf dem Petersplatz. Wie schon gsm900 bemerkte: Die Politiker vertreten nicht das Volk, sondern die Interessen der Sponsoren.
    Nur mal kurz für die Jüngeren, und für Angie, Ursula, Wolfgang und all die anderen zur Erinnerung.

    VOR Einführung des Euro mussten die Club-Med-Staaten zwischen 10 und 15 % Zinsen für ihre Kredite (Drachmen, Lira, Pesos, Ecudos) zahlen. Das war völlig normal und hat bestens funktioniert. Mit dem Euro auf einmal teilweise weniger als 5%. Das Ergebnis ist bekannt.
    Noch eins?
    VOR Einführung des Euro kam ich aus dem bekannten Hartwährungsland Griechenland zurück und wollte in dem anderen soliden Hartwährungsland Italien meine letzten Drachmen in Lira tauschen. Was ist passiert: Der Bänker hat mir original einen Vogel gezeigt. Was er denn mit diesem wertlosen Papier solle, damit könne er nix anfangen.








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