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Schuldenkrise: Banken sind Spaniens gefährliche Hypothek

REUTERSDramatische Rettungsaktion in Spanien: Das Land verstaatlicht kurzerhand das viertgrößte Kreditinstitut des Landes. Es ist der jüngste Höhepunkt in einer Bankenkrise, die seit langem schwelt - und mit der Immobilienblase begann.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832491,00.html
  1. #1

    weitere Banken folgen!

    Vor 2 Jahren war bereits bekannt, dass die Immobilienblase in Spanien die Banken umwerfen wird.

    SPON war aber noch in Euro-Feierlaune!

    Jetzt spricht SPON von den Cajas. Dabei sind die mit ihren läppischen 10 Mrd. nur die Spitze des Eisbergs. Es werden die nächsten Banken folgen, bis die 200 Mrd. voll sind.

    Wer sie bezahlt?

    Deutschland, Niederlande, Finnland und ein bischen Österreich mit den Target2-Betrügereien über das Dreieck Target, EZB, ESM, die im großen Stil gerade zur Umverteilung ablaufen.

    Schlaft weiter, Schafe!
  2. #2

    Wem vertraut das Volk wohl noch?

    Hier ist dauernd von Vertrauen von irgendwem in die "Finanzmärkte" oder auch umgekehrt die Rede.
    Vertrauen? Muahahaha. Wem oder was soll der spanische Bürger noch vertrauen, auf dem Weg in die Dritte Welt? Auf dem Weg in die Armutsdiktatur, in die er von der Banken- und Lobbyisten-Hörigen EU gepeitscht wird?

    Ich habe mehrere Arbeitskollegen aus Spanien, die hier zum Hungerlohn hochqualifizierte Arbeit machen: im CallCenter. Auf meine irritierten Fragen bekomme ich die fast einhellige Antwort: Spanien ist Dritte Welt, hier habe ich wenigstens eine Krankenversicherung. Und das sagt ein EU-Bürger aus Spanien in Deutschland- dem Land des Dumping-Lohns und der verfassungswidrigen Sklaverei. Schöne neue Welt.
  3. #3

    Geisterstädte in Spanien

    Das Problem Spaniens scheint zu sein, dass der seit rund 40 Jahren anhaltende Bauboom dazu geführt hat, dass neben der Bauindustrie kaum andere Industrien entstanden sind.

    Heute stehen jede Menge Häuser leer in Gegenden, wo inzwischen auch die Touristen ausbleiben bzw nie hingekommen sind.
  4. #4

    Solange

    ...Juan Carlos noch auf Großwildjagd gehen kann und Elfenbein ranschafft, kanns in Spanien ja nicht so schlimm sein.

    Mir stellt sich die Frage, wenn Banken ´´systemrelevant´´ sind angeblich, sind es dann ganze Euroländer nicht erst recht?

    Und für wessen System eigentlich?
    Das von Oma Christel, dem Bauer Huber oder Kurt dem Busfahrer oder
    dem System der Börsenhändler?
  5. #5

    Schuldenkrise der PIIGS oder was?

    Zitat von bauagent Beitrag anzeigen
    Vor 2 Jahren war bereits bekannt, dass die Immobilienblase in Spanien die Banken umwerfen wird.

    SPON war aber noch in Euro-Feierlaune!

    Jetzt spricht SPON von den Cajas. Dabei sind die mit ihren läppischen 10 Mrd. nur die Spitze des Eisbergs. Es werden die nächsten Banken folgen, bis die 200 Mrd. voll sind.

    Wer sie bezahlt?

    Deutschland, Niederlande, Finnland und ein bischen Österreich mit den Target2-Betrügereien über das Dreieck Target, EZB, ESM, die im großen Stil gerade zur Umverteilung ablaufen.

    Schlaft weiter, Schafe!
    Mit Ihrem Beitrag wollen Sie wohl suggerieren wir hätten eine Bankenkrise, Merkel sagt wir haben eine Schuldenkrise.

    Wer hat nun Recht Sie oder Merkel?

    EZB rettet die Ländern oder waren es die Banken mit allerlei Schirmen und EZB-Tendern auf drei Jahre mit Beträgen von 1.000 Milliarden.

    Aber Nein, kann nicht sein, es ist doch eine Schuldenkrise verursacht durch die faulen Medis, die nur in der Sonne rumhängen unsere BMWs fahren und 15 Monatsgehälter erhalten.
  6. #6

    Gier und Pleite. Es sind immer die gleichen Ursachen.

    Die Auswirkungen der Minizinspolitik, durch die Einführung des Euro vor 10 Jahre in Spanien, der zu Diesem, vom Volk gewollte, und vom Staat geförderten Immobilienboom,und spätere Immobilienblase führte, werden Spanien noch 5-10 Jahre niederhalten.
    Sorry, das ich da nur bedingt Mitleid habe, auch wenn fast 50% Jugendarbeitslosigkeit, absolut dramatisch sind.
    Wer die gigantischen Bauruinen in Spanien sieht erkennt. Hier waren Viele (nicht nur die Banken) zu gierig.
    Und Sorry, wenn ich es so einfach sage. Warum soll Deutschland und seine Bürger, die Solches nicht gemacht haben, dafür haften und zahlen.
  7. #7

    Witzlos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dramatische Rettungsaktion in Spanien: Das Land verstaatlicht kurzerhand das viertgrößte Kreditinstitut des Landes. Es ist der jüngste Höhepunkt in einer Bankenkrise, die seit langem schwelt - und mit der Immobilienblase begann.

    Warum Spaniens Banken in der Krise stecken - SPIEGEL ONLINE
    Die Verwerfungen in Spanien waren seit vielen Jahren bekannt, es haben einige gewarnt vor der Immobilienblase und den Hypothelenkrediten bei den spanischen Banken - nur Spanien wollte davon nichts wissen, besoffen vom Wahn "Deutschland einzuholen" (vielfach in derren Presse zu lesen) haben sowohl die privaten Haushalte als auch der Staat Gelder in Prestigeimmobilien versenkt.

    Spanien kann es sich leisten die Fussballvereine nicht oder kaum zu besteuern, ein Beispiel unter vielen. Spanische Unternehmen haben mit reichlich Kredit von derren Spasskassen dann weltweit Unternehmen aufgekauft (BAA oder Hochtief)

    Falls wir wieder bezahlen muessen, wird es genau so sein wie im Fall Griechenlands, gerettet werden die reichen Spanier (Immobilienbranche hat von dieser Kreditblase reichlich viel verdient) Baenker hauptsaechlich in Spanien, und sonst niemand.
    BAA und Hochtief bleiben in Besitz der Spanier!
  8. #8

    Die nicht aufgelösten Feudalstrukturen ...

    Zitat von allenfalls Beitrag anzeigen
    ...
    Ich habe mehrere Arbeitskollegen aus Spanien, die hier zum Hungerlohn hochqualifizierte Arbeit machen: im CallCenter. Auf meine irritierten Fragen bekomme ich die fast einhellige Antwort: Spanien ist Dritte Welt, hier habe ich wenigstens eine Krankenversicherung. Und das sagt ein EU-Bürger aus Spanien in Deutschland- dem Land des Dumping-Lohns und der verfassungswidrigen Sklaverei. Schöne neue Welt.
    Fragen Sie Ihren Kollegen ob er der Meinung ist, ob Spanien, ausserhalb Madrids und Barcelonas, nicht immer noch ein feudalistisches Land ist. Und dies sich auch in der Finanzwelt widerspiegelt.

    Für Portugal ist es ein leichtes dies nachzuweisen, obwohl sich in den letzten 10 Jahren vieles zum Positiven geändert hat, z.B. gab es vor ca. 15 in Portugal kein Katasteramt, heute gibt es ein Katasteramt nach deutschem Vorbild. Wer sich dagegen gewährt hat und immer noch dieses Projekt mit unbändigem Hass bekämpft ist der feudale Grossgrundbesitz.
  9. #9

    faule Immobilienkredite ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dramatische Rettungsaktion in Spanien: Das Land verstaatlicht kurzerhand das viertgrößte Kreditinstitut des Landes. Es ist der jüngste Höhepunkt in einer Bankenkrise, die seit langem schwelt - und mit der Immobilienblase begann.
    Soll jetzt hier dieselbe Verarsche wie in den USA ablaufen ? Banken beklagen sich über toxische oder faule Kredite, bekommen Unsummen vom Steuerzahler aber behalten die Immobilien , also die realen Werte ? Das kann doch wohl nur ein ganz schlechter Witz sein.








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