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Schuldenkrise: Auf der Suche nach versteckten Euro-Risiken

DPAKnapp 500 Milliarden Euro - diese gewaltige Summe soll die übrige Euro-Zone der Deutschen Bundesbank schulden, versteckt in einem Unterposten der Notenbankbilanz. Nach SPIEGEL-Informationen gibt die Bundesregierung jetzt Entwarnung. Doch die Begründung mutet fragwürdig an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...823559,00.html
  1. #1

    Erstaunlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 500 Milliarden Euro - diese gewaltige Summe soll die übrige Euro-Zone der Deutschen Bundesbank schulden, versteckt in einem Unterposten der Notenbankbilanz. Nach SPIEGEL-Informationen gibt die Bundesregierung jetzt Entwarnung. Doch die Begründung mutet fragwürdig an.

    Schuldenkrise: Schwierige Suche nach den versteckten Euro-Risiken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die deutsche Bundesbank hatte also 500MRD Euro auf der hohen Kante,die verliehen werden konnten? Stellt man sich hier so eine Notenbank vor? Unglaublich. Wer hat den die 500MRD bei der Bundesbank einbezahlt? Haha.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 500 Milliarden Euro - diese gewaltige Summe soll die übrige Euro-Zone der Deutschen Bundesbank schulden, versteckt in einem Unterposten der Notenbankbilanz. Nach SPIEGEL-Informationen gibt die Bundesregierung jetzt Entwarnung. Doch die Begründung mutet fragwürdig an.

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    Und wann bzw. in welchem Zeitraum gedenkt den die Bundesmafiosies das sich der target 2 ausgleichen würde. Oder darf es der deutsche Steuerzahler ausgleichen indem ihm die Sozialkassen geplündert werden.
  3. #3

    Beim Euro lügen alle Politiker seit Jahren

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 500 Milliarden Euro - diese gewaltige Summe soll die übrige Euro-Zone der Deutschen Bundesbank schulden, versteckt in einem Unterposten der Notenbankbilanz. Nach SPIEGEL-Informationen gibt die Bundesregierung jetzt Entwarnung. Doch die Begründung mutet fragwürdig an.

    Schuldenkrise: Schwierige Suche nach den versteckten Euro-Risiken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wenn einer von CDU, SPD, FDP oder Grüne den Mund zum Thema Euro aufmacht, stellt man sich auf Märchen und Lügen ein.

    Das zeichnet das neue Europa und den Euro aus, am Ende sind die Bänker und Zocker die Sieger, und wir Bürger mit unserer eierlosen Demokratie die Verlierer. Die EU in Brüssel macht das Spiel gerne mit. Wir Bürger verstehen allmälich!
  4. #4

    Hauptsache: Entwarnung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 500 Milliarden Euro - diese gewaltige Summe soll die übrige Euro-Zone der Deutschen Bundesbank schulden, versteckt in einem Unterposten der Notenbankbilanz. Nach SPIEGEL-Informationen gibt die Bundesregierung jetzt Entwarnung. Doch die Begründung mutet fragwürdig an.

    Schuldenkrise: Schwierige Suche nach den versteckten Euro-Risiken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Solange die Bundesregierung unter dem Kommando des Kommunisten-Ueberbleibsels Entwarnung gibt - was kann da schon passieren?
    Das Wichtigste ist doch wohl, dass uns die peloponnesischen Betrueger und Aehnliche erhalten bleiben.
    Wie koennten wir sonst genuegend Schulden fuer unsere Enkel und Urenkel anhaeufen?
    Da die Schoenheit aus dem Kanzleramt kinderlos geblieben ist, verschliessen sich der derartige Gedankengaenge natuerlich. Woher soll da Verstaendnis fuer Verpflichtung und Verantwortung den Nachfolgenden gegenueber kommen?
    Ulrich Berger, Urgrossvater
  5. #5

    Korrekte Darstellung

    Das erste Mal. dass ich hierzu eine umfassende und korrekte Darstellung sehe. Wenn alleinig Griechenland ausfällt UND deren Sicherheiten nichts wert sind UND alle anderen Euro-Länder Ihren Anteil an dem dadurch entstandenen Verlust übernehmen, dann muß Deutschland etwa 30 Mrd. Euro tragen.

    Schuldenkrise: Schwierige Suche nach den versteckten Euro-Risiken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft[/QUOTE]
  6. #6

    Der Euro, ein rein politisches Projekt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Knapp 500 Milliarden Euro - diese gewaltige Summe soll die übrige Euro-Zone der Deutschen Bundesbank schulden, versteckt in einem Unterposten der Notenbankbilanz. Nach SPIEGEL-Informationen gibt die Bundesregierung jetzt Entwarnung. Doch die Begründung mutet fragwürdig an.

    Schuldenkrise: Schwierige Suche nach den versteckten Euro-Risiken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Der Euro ist in erster Linie ein rein politisches Projekt, dem sich alle volkswirtschaftlichen, geld- und währungspolitisches Funktionen und Mechanismen einer Währung unterzuordnen haben. Dabei nimmt man bewußt und vorsätzlich erhebliche Risiken in Kauf, diese betreffen die Geldwertstabilität, die Sicherung von sozialen Sicherungssystemen und sogar politische Stabilitäten in einzelnen Ländern.

    Wohlstandsverluste, bei uns in Deutschland durch die wegfallenden Aufwertungsgewinne einer eigenen stabilen Währung als volkswirtschaftliche Sozial- und Wohlfahrtsdividende, ein deutscher Euro ist immer gleich einem anderen Eurolandeuro, werden als Kollateralschäden in Kauf genommen, diese betreffen in erster Linie die normale Bevölkerung.

    Jedoch sind mit der Einführung des Euro nicht die erhofften volkswirtschaftlichen Entwicklungen eingetretten, wie man dies zunächst politisch erwartet hat. Die einzelnen Eurolandvolkswirtschaften vertieften ihre Kluft betreffend der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten. Ablesbar an den Entwicklungen der nationalen Leistungsbilanzsalden seit der Euroeinführung.

    Also nimmt man noch schwere Verwerfungen und Verzerrungen bezüglich der Märkte und des Wettbewerbes in Kauf, um an diesem politischen Projekt weiter festhalten zu können. Für uns selbst steigen von Tag zu Tag die Risiken, die Folgen sind heute bereits bezüglich der Realentgeltfindung sichtbar, ebenso an den kommunalen Finanzen.

    Nun dazu einige wichtige Hintergrundinformationen, die diese Zusammenhänge und Hintergründe besser veranschaulichen können:

    http://www.cesifo-group.de/portal/pl.../1/1209833.PDF
    http://www.boeckler.de/pdf/p_imk_report_60_2011.pdf
    Professor Dr. Wilhelm Hankel: Es war einmal... der €uro
    Professor Dr. Wilhelm Hankel: Es war einmal... der €uro
  7. #7

    Irgendwie verstehe ich die Antwort des Finanzministerium nicht. Also: Die Position dient dazu die Bilanz zu schließen. In einer Bilanz dürfen aber nur Aktiva (Vermögenspositionen) oder Passiva (Verbindlichkeiten) ausgewiesen werden. Ergo handelt es sich um Verbindlichkeiten = Schulden. Für wie doof hält uns die Regierung eigentlich?
  8. #8

    absurd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus Sorge, ihr Geld könnte bald nichts mehr wert sein, schafften sie es erst aus Griechenland, Irland und Portugal heraus, später auch aus Spanien und Italien. Den Banken dort blieben weniger Spareinlagen, die sie als Kredite weiterreichen konnten. All das führte dazu, dass in Griechenland und den anderen Krisenländern nicht mehr genügend Geld da war, um all die Importe zu finanzieren.
    Fällt denn niemandem die Absurdität hier auf ?

    Banken importieren NICHT und Banken verbauchen auch keine Güter.
    Wer hat denn hier bitteschön importiert und wer brauchte oder verbrauchte Güter ohne das er das nötige Kleingeld dafür hatte ?
    Gegen wen richten sich die Forderungen der griech. Banken von über 100 Mrd ?
    Das Ganze wird hier so hingestellt als wenn die Banken jede Rechnung der Importeure blind bezahlen , man diesen quasi das ganze Aussenhandelsdefizit aufbrummen könnte.
    Zumindest ist eines sicher. In einem griech. Supermarkt bekommt man Waren gegen Geld und der Zulieferer dieses Supermarktes muss ebenfalls seine Rechungen bezahlen ansonsten wird ihm nichts mehr geliefert und diese Kette zieht sich bis zum eigentlichen Hersteller der Waren.
    Irgendwer in dieser Kette muss alles auf Pump finanziert haben, und die Frage ist hier WER.

    Das was uns die Politik hier erzählen will ergibt vorne und hinten keinen Sinn , denn alle diese Forderungen müssten sich zu guter letzt gegen wirkliche Unternehmen richten .
  9. #9

    Sicherlich existieren die Target-Verbindlichkeiten - sie sind ergebnis der "Virtualisierung" des Bargeldes letztlich!
    Bargeld ist zwar ein Objekt, aber es hat selber zwei Seiten - es "erzeugt eine Forderung" gegen jemand anderen, während es selber den "Habenstand" reflektiert. Sobald man es in ein Buchhaltungsystem eingibt, muss man eben Geber und Nehmer auch benennen - also gegen wenn sich die "Schuld" richtet. Und diese zweite Position bleibt natürlich auch bestehen - sonst hätte man ja nie jemand der zur "Schuldbegleichung "aufgefordert werden kann!

    Dumm dabei ist, wir haben ein zweistufiges Geldsystem - die Basisgeldmenge M0 - die dem Bargeld entspricht - eben Target2 ist verschwindend gering - für die gesamte Eurozone eben nur 1 Bio Euro - für Deutschland gerade mal 270 Mrd. Euro.
    Da jeglicher "Geldtransfer" aber über dieses Nadelöhr muss, bleiben alle offenen Forderungen in diesem System eben einfach offen auf Seiten der Geldbasis , und nicht etwa auf der "Buchgeldseite" der privaten Banken!

    Es ist das Mindestreservesystem - wo die Mindestreserve - im Moment 1% nur durch "Bargeld" gedeckt sein muss - das "Geld aus dem Nichts der Banken" ist deshalb, und das konnte man schon aus den Stresstests herauslesen faktisch ohne irgendeine reale Deckung - nur 4 cent pro Euro ist ein "Konto -Euro" im Falle eines Kassensturzes (Bank Run) wert!

    Und da hab auch Bofinger Recht - dieses ungedeckte Mindestreserve System ist politisch nicht änderbar - da es das gesamte westliche Wirtschaftsystem begleitet - ohne dieses System gäbe es keine privaten Banken mit Bio an Schuldforderungen , gäbe es kein "ungedecktes Vermögen in Billionenhöhe" - es ist die Chimäre des Kapitalistischen Wohlstandes .. Nicht jedermann mit 1 Mio Euro besitzt eine Mio Euro, sondern 20 Leute teilen sich die gleiche Mio Euro faktisch!

    Die 4,5 Bio Euro "Sparvermögen" sind eben nur mit den 270 Mrd. Euro Geldbasis gedeckt .. 1:20 ist das Verhältnis danach für Deutschland , wie aber auch für den restlichen EU Raum!

    Und genau das ist auch der Grund warum Draghi mal eben 1 Bio an "Bundesbank-Krediten" erzeugt .. ohne diese Erzeugung würden die Banken beim inzwischen immer grösser werdenden Umwechseln von "Geld" in Güter längst ihren Transfer hätten einstellen müssen - alle Käufe/Verkäufe müssen eben über dieses dünne Nadelöhr!

    Gedeckt ist da also überhaupt nichts, und das entspricht auch genau dem was der Spiegel schon 1972 schrieb:

    DER SPIEGEL*39/1972 - Geld aus dem Nichts

    Also - alle dürfen sich freuen - sie sind sehr sehr reich .. aber nur als Illusion von Vermögen .. nicht wirklich ...

    Und, jedermann muss klar sein , das ein "gehebeltes Buchgeld" die gleichen Risiken aufweißt wie alle Finanzhebel - sie funktionieren nur im Schön-Wetterbetrieb - sobald es anfängt zu stürmen stürzt die gesamte Konstruktion ein!

    Kleiner Hinweis - die dt. Bundesbank haftet akt. mit über 300 Mrd. Euro gegenüber Target2 ... schlicht weil alle Leistungsbilanz-Überschüsse Richtung Deutschland geflossen sind - und nicht etwa mit 30 Mrd. .. da fehlt eine richtig dicke Null!


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