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Schuldenhaftung in Euro-Zone: Steinbrück schwenkt auf Gabriel-Linie ein

MARCO-URBAN.DEEntweder mehr Europa - oder "Re-Nationalisierung". Mit dieser Begründung spricht sich nun auch der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für eine gemeinsame Schuldenhaftung der Euro-Länder und die Aufgabe nationaler Souveränität aus. Die Frage bleibt, ob die SPD damit beim Wähler punkten kann.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...849481,00.html
  1. #1

    Schuldenhaftung etc.

    Klares Nein von mir, der Wähler wird der SPD für diese Aussage keine Stimme geben.
  2. #2

    So, ich denke ...

    ... ab hier wird jedem bewusst, dass die Partei die diesen krankhaften Eurowahnsinn für Deutschland beenden will nun gegründet werden muss.

    Deutschland braucht eine Verfassung die so einiges in diesem Land wieder zurechtrückt. Das alte System ist von professionellen Profiteren derart manipuliert das dass Volk jeder Entscheidung im Vorfeld beraubt wird nach Lust und Laune einer kleinen verbrecherischen Minderheit!

    Alle Parteien sind korumpiert bis auf die Knochen.
  3. #3

    Und noch ein Fähnlein im Wind!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entweder mehr Europa - oder "Re-Nationalisierung". Mit dieser Begründung spricht sich nun auch der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für eine gemeinsame Schuldenhaftung der Euro-Länder und die Aufgabe nationaler Souveränität aus. Die Frage bleibt, ob die SPD damit beim Wähler punkten kann.

    Steinbrück fordert europäische Schuldenunion - SPIEGEL ONLINE
    Die Aussage im Artikel "..im Zeitalter der Rettungsschirme.... schon längst eine gemeinsame Haftung....", zeigt ganz klar, dass unsere Politiker den Willen der Mehrheit unserers Volkes missachtet haben. Unsere sogenannten etablierten Volksparteien werden es schon schaffen den Wähler bei den nächsten Wahlen in die Nationalismusecke zu drücken. In allen Euroländern in denen ich in den letzten Monaten war läuft der Hase übrigens in die gleiche Richtung. Das sagt mir, dass die Politik keinen blassen Schimmer hat was dem Volk unter den Nägeln brennt und was es will! Die Zeiten der Volksverdummung durch Brot und Spiele ist ganz klar vorbei.
  4. #4

    Die sollen das Volk ruhig abstimmen lassen...

    ...dann werden auch die Asozialdemokraten merken, wie sie sich vergaloppiert haben. Es reicht völlig, daß deutsche Politiker unser Geld mit vollen Händen zum Fenster rausschmeißen. Wenn dies jetzt auch die EU noch mehr als bisher schon tun dürfen soll, ist Schluß mit lustig. Ich wette darauf: Bei einer Volksabstimmung wird eine klare Mehrheit der Deutschen lieber auf Euro und EU verzichten als noch mehr Souveränität (und Geld) nach Brüssel abzugeben. Und ein Austritt aus Euro und EU wäre sicher nicht das Schlechteste fürs Land...
  5. #5

    Wer Großes will,...

    kann nicht auf Kleingeisterei setzen. Das aber ist das Problem der Demokratie, denn wie will man alle die mitnehmen, die nur an das kurzfristige eigene Wohl denken. Das fängt bei Strommasten an und endet nicht einmal bei Europa...
  6. #6

    Der Wähler ...

    wird Peer die Meinung geigen.
    Und dem Sigi Pop ebenfalls.
  7. #7

    Ausverkauf unserer Zukunft!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entweder mehr Europa - oder "Re-Nationalisierung". Mit dieser Begründung spricht sich nun auch der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für eine gemeinsame Schuldenhaftung der Euro-Länder und die Aufgabe nationaler Souveränität aus. Die Frage bleibt, ob die SPD damit beim Wähler punkten kann.

    Steinbrück fordert europäische Schuldenunion - SPIEGEL ONLINE
    Der Euro ist und der Euro war ein rein politisches Projekt, dass man
    mit allen Mitteln und unter Inkaufnahme aller finanziellen Risiken
    retten möchte. Dabei nimmt man auch die ökonomisch-fiskalpolitische
    Überforderung der deutschen Binnenwirtschaft und der deutschen
    Bevölkerung billigend in Kauf.

    Dabei sind heute schon die Folgen dieser Euroeinführung für
    Deutschland, genauer für seine normale Bevölkerung gravierend. Die
    Existenz dieser gemeinsamen Währungsunion belastet die deutsche
    Volkswirtschaft laut Herrn Prof. Spethmann jährlich mit ca. 250
    Milliarden Euro. Die Realentgeltfindung wurde durch die Euroeinführung
    sehr negativ beeinflusst, siehe Entwicklung der nationalen Leistungs-
    bilanzsaldenentwicklung, fehlende Aufwertungseffekte, erhöhte
    Kapitalbeschaffungskosten, hoher Kapitalexport, niedrige Netto-
    investitionsquote.

    Dazu jetzt ein paar gute seriöse Links, die diese Hintergründe und
    Zusammenhänge besser veranschaulichen und verdeutlichen können:

    DEBATTE: Der verheimlichte Super-GAU - DEBATTE - FOCUS Online - Nachrichten
    Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
    http://www.cesifo-group.de/portal/pl.../1/1209833.PDF
    Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
  8. #8

    Ich hatte vor, eine Partei aus dem linken Lager zu wählen, also SPD oder Grüne, doch das hat sich jetzt erledigt. Wer eine langfristige Haftung Deutschlands für südeuropäische Länder will, sollte hier niemals die Regierung übernehmen.
  9. #9

    Wichtig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entweder mehr Europa - oder "Re-Nationalisierung". Mit dieser Begründung spricht sich nun auch der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für eine gemeinsame Schuldenhaftung der Euro-Länder und die Aufgabe nationaler Souveränität aus. Die Frage bleibt, ob die SPD damit beim Wähler punkten kann.

    Steinbrück fordert europäische Schuldenunion - SPIEGEL ONLINE
    Bundesstaat Europa versus Staatenbund Europa wird also die Wahlalternative bei der Bundestagswahl 2013 sein.

    Es ist klar, dass die SPD, die Gewerkschaften und der BDI auf keinen Fall eine Renationalisierung wollen, weil dann das Arbeitsplätzrisiko in der Deutschen Industrie schlagartig steigt. Dabei ist es dann völlig unerheblich, wie hoch die Schulden des Bundes und seiner nachgeordneten Gebietskörperschaften sein werden.


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