APIm US-Schuldenstreit zwischen Republikanern und Demokraten kursieren immer bizarrere Vorschläge. Die jüngste Idee der Obama-Anhänger: Um das Land vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren, soll die Regierung eine Eine-Billion-Dollar-Münze prägen lassen. Der Plan hat prominente Befürworter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875814.html
Bei den Simpsons gab es das schon vor ewigen Zeiten.
Genial.
Und Krugman bitte drauf.
Das Genie.
Die deutsche Billion ist unter anderem ein falscher Freund der US-amerikanischen billion, die der deutschen Milliarde entspricht. Dies führt häufig zu Fehlübersetzungen, insbesondere im unwissenschaftlichen Journalismus bei der Angabe von Kosten oder Vermögen. Der Grund dafür liegt in den so genannten langen und kurzen Leitern. Im Deutschen, Französischen, Italienischen, Polnischen, Portugiesischen oder Spanischen hat es die Bedeutung von einer Million hoch 2 (daher die Vorsilbe bi) und ergibt 1012. Im US-Englisch steht die Zahl „billion“ jedoch für 109 (=10001+2), entspricht also der Milliarde in den Ländern, die das System der sogenannten „langen Leiter“ benutzen (die deutschsprachige Billion heißt im US-Englisch entsprechend trillion). Im britischen Englisch wird es aufgrund des Einflusses der USA sowohl für 109 als auch traditionell für 1012 gebraucht. Daher sind Übersetzungen aus dem Englischen nicht immer verlässlich.
Daher schreibt er auch in der Kolumne: "In reality, to pursue the thought further, the coin really would be as much a Federal debt as the T-bills the Fed owns"
Krugman spricht sich vielmehr gegen die Schuldenobergrenze aus (die tatsächlich lächerlich ist), sieht eine solche Münze hingegen eher skeptisch.